|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
| Saint-Brieuc (Sant-Brieg) | ||
|---|---|---|
| |
| |
| Region | Bretagne | |
| Département | Côtes-d’Armor (Präfektur) | |
| Arrondissement | Saint-Brieuc | |
| Kanton | Chef-lieu von 3 Kantonen | |
| Gemeindeverband | Communauté d’agglomération de Saint-Brieuc | |
| Koordinaten | 48° 31′ N, 2° 46′ W48.5136111111-2.7602777777880Koordinaten: 48° 31′ N, 2° 46′ W | |
| Höhe | 80 m (0–134 m) | |
| Fläche | 21,88 km² | |
| Einwohner | 46.013 (1. Jan. 2009) | |
| Bevölkerungsdichte | 2.103 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 22000 | |
| INSEE-Code | 22278 | |
| Website | http://www.mairie-saint-brieuc.fr | |
| Kathedrale von Saint-Brieuc | ||
Saint-Brieuc (bretonisch: Sant-Brieg) ist eine Stadt in Nordwest-Frankreich mit 46.013 Einwohnern (Stand 1. Januar 2009). Sie ist die Hauptstadt des Départements Côtes-d’Armor in der Bretagne und Sitz einer Diözese. Die Stadt liegt etwa drei Kilometer vom Atlantik entfernt auf einem Plateau, in welches sich die Flüsse Gouët und Gouédic tiefe Täler gegraben haben.
Inhaltsverzeichnis |
Der kanalisierte Gouet führt zum Handels- und Fischereihafen Le Légué. Weiterhin gibt es in der Stadt einen Sporthafen und einen wichtigen Regionalflughafen. Daneben bestimmen Kühlhäuser und die Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte das Wirtschaftsleben.
Wichtigste Sehenswürdigkeit ist die gotische Kathedrale Saint-Étienne aus dem 13./ 14. Jahrhundert. Nördlich der Kathedrale findet sich ein Viertel mit alten Fachwerkhäusern. Bis ins 16. Jahrhundert war Saint-Brieuc als eine der sieben ältesten Bischofsstädte der Bretagne Station der großen Wallfahrt Tro-Breizh.
Am Brunnen von Saint-Brieuc soll sich im 5. Jahrhundert, als die Bretagne christianisiert wurde, der Mönch Briocus († um 515; Fest am 1. Mai; in Rennes und Vannes am 11. Mai) niedergelassen haben. Dieser gab der Stadt der Legende nach ihren Namen. Der Brunnen wird seit dem 15. Jahrhundert durch eine Halle geschützt. Die Kapelle Notre-Dame-de-la-Fontaine lädt zum Verweilen ein.
Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind Viadukte über die beiden Flusstäler, der Aubé-Hügel und der Turm Saint-Esprit.
Saint-Brieuc pflegt Städtepartnerschaften mit
Georg Gresser: Art. Briocus, in: Lexikon für Theologie und Kirche, Band 2, Freiburg 1994, Sp. 695.