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Sakralbauten (von lateinisch sacer = ‚heilig‘), sind Bauwerke, die für sakrale, rituelle oder kultische Handlungen wie beispielsweise Gottesdienste oder Opferungen durch religiöse Gemeinschaften genutzt werden. Sakralbauten interpretieren sich als Anwesenheitsort höherer Macht, und werden daher alltagssprachlich auch als Gotteshäuser bezeichnet.
Der Begriff Sakralbau entstammt den Kultur- und Kunstwissenschaften und dient dort als Abgrenzung zum Profanbau, einem Bauwerk für weltliche Aufgaben. Insbesondere für bauliche Anlagen und Orte aus der Vor- oder Urgeschichte existiert auch der Begriff der Kultstätte (Kultplatz). Wichtigster Bautypus der Sakralarchitektur ist der „Tempel“ (zu dem im allgemeinen Sinne des Begriffs auch Kirchen, Moscheen und ähnliches zählen), daneben gibt es zahlreiche mehr oder weniger freistehende Bauwerke (Schreine, Altäre) und religiös motivierte Denkmäler. Eine besondere Art von Sakralbauten bilden Grabanlagen und Grabbauten.
Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Sakralbauten, einige Beispiele sind:
Gemeinhin gelten in der Architektur- und Religionsgeschichte verschiedener Religionen (Buddhismus, Christentum, Hinduismus) auch Klöster als Sakralbauten, auch wenn hier der Aspekt der Kultstätte zurück- und der der Wohnstätte hervortritt.