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Samosir

Reisfeld und Fischfarm auf Samosir im Tobasee
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Karte: Indonesien
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Samosir
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Indonesien
Satellitenbild von Samosir

Samosir (indonesisch: Pulau Samosir) ist eine vulkanische Halbinsel im Tobasee im Norden Sumatras. Sie ist mit 852 km² etwa so groß wie die Inseln Ibiza oder Singapur.

Sie ist die größte Halbinsel in einem Inselsee und hat selbst zwei kleine Seen. Auf ihrer Westseite ist sie bei Pangururan über eine nur 700 m schmale Landenge mit Festland-Sumatra verbunden.

Die meisten Bewohner sind Batak, es haben sich auch etliche Europäer angesiedelt. Die Insel gehört zur Provinz Sumatera Utara mit der Hauptstadt Medan und dort zum Regierungsbezirk Samosir mit der Hauptort Pangururan. Von dem Hafenort Parapat am Festland gelangt man in ungefähr 30 Minuten mit dem Boot auf die Insel. Neben Personenfähren zu den Dörfern Tuk Tuk (Samosir), Tomok und Ambarita gibt es eine Autofähre nach Tomok.

Seit den 1970er Jahren ist die Insel ein bevorzugtes Ziel von Rucksacktouristen. So ist besonders in Tuk-Tuk eine umfangreiche touristische Infrastruktur mit einer Vielzahl an Unterkünften und Restaurants entstanden.

Sehenswert sind der Friedhof von Tomok mit seinen fast 400 Jahre alten Steingräbern und den riesigen Banyan-Bäumen, das Dorf Ambarita auf der Ostseite von Samosir, mit seinen typischen Häusern und einer Gerichtsstätte ein noch gut erhaltenes Beispiel der schönen Batak-Architektur und -Kultur, und das Dorf Simanindo an der Nordspitze, in dem man ein sehr gut erhaltenes Batak-Haus, das heute als Museum dient, besichtigen und Tanzdarbietungen besuchen kann.

Aktuelle Bilder

Historische Bilder

Das Tropenmuseum in Amsterdam stellte Wikimedia Commons im Rahmen einer Zusammenarbeit eine Vielzahl historischer Fotos von Samosir zur Verfügung.

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