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| Santiago de Cuba | |
|---|---|
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20.0283333333-75.8205555556Koordinaten: 20° 2′ N, 75° 49′ W
Santiago de Cuba auf der Karte von Kuba | |
| Basisdaten | |
| Staat | Kuba |
| Provinz | Santiago de Cuba |
| Stadtgründung | 1515 |
| Einwohner | 494.337 (2004) |
| – im Ballungsraum | 554 000 |
| Detaildaten | |
| Fläche | 6.343,21 |
| Gewässer | Karibisches Meer |
| Vorwahl | 022 |
| Zeitzone | UTC-5 |
| Kathedrale und Parque Céspedes | |
Santiago de Cuba ist die zweitgrößte Stadt Kubas und die Hauptstadt der Provinz Santiago de Cuba. Die Stadt hat 494.337 Einwohner (Volkszählung 2004).[1]
Inhaltsverzeichnis |
Santiago wurde am 25. Juli 1515 von Diego Velázquez de Cuéllar gegründet. Von 1523–56 war sie Hauptstadt Kubas und Hauptstützpunkt der spanischen Armada in der Karibik. Daneben war sie Ankunftshafen für die Sklavenschiffe aus Westafrika. Noch heute ist hier der größte Teil der Bevölkerung afrikanischer Abstammung.
Zum Schutz der Stadt von der Seeseite aus wurde ab 1637 10 km südwestlich der Stadt das Castillo San Pedro de la Roca errichtet. Diese Festung ist vor allem unter dem Namen Castillo del Morro bekannt.
Am 4. Februar 1862 wird in Santiago de Cuba die Destillerie Bacardi & Ca. von dem aus Sitges (Spanien) stammenden „Don“ Facundo Bacardi Massó (1814–1887) gegründet.
Zur Zeit der Diktatur von Fulgencio Batista nahm der bewaffnete Kampf, durch eine Gruppe um den jungen Rechtsanwalt Fidel Castro, in Santiago mit dem Sturm auf die Moncada-Kaserne am 26.Juli 1953 seinen Anfang. Am 1. Januar 1959 verkündete Fidel Castro in Santiago de Cuba den Sieg der kubanischen Revolution.
Südlich der Stadt befindet sich der Flughafen Santiago de Cuba.
Der Naturpark wurde 1987 von der UNESCO in die Liste der Biosphärenreservate übernommen. Für Naturliebhaber findet sich dort ab ca. 20 km von der Stadt entfernt eine sehr reizvolle Naturlandschaft, mit einigen Hotels und einer abwechslungsreichen Vegation.[2] Mit 80.000 Hektar (nach anderen Angaben siehe Park Baconao 92360 Hektar) bietet er für Besucher zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wobei es auch einige kleinere Dörfer für die einheimische Bevölkerung gibt. Abwechslungsreich ist ein Besuch der Berges Gran Piedra in 1234 Metern Höhe, mit einem kurz davor liegenden botanischen Garten. Des Weiteren befindet sich auf dem Areal das Museo del coche, ein Oldtimer-Museum.
Parque Céspedes und das Haus des Don Diego Velázquez von 1516
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