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| Sanyo | |
|---|---|
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| Rechtsform | Kabushiki-gaisha (Aktiengesellschaft) |
| Gründung | 1947 |
| Sitz | Moriguchi, Präfektur Ōsaka, Japan |
| Leitung | Seiichiro Sano, Präsident und CEO[1] |
| Mitarbeiter | 104.882 (2010)[2] |
| Umsatz | 14,89 Billionen Yen (2011)[3] |
| Branche | Elektronik |
| Website | www.panasonic.net/sanyo |
Sanyo Denki K.K. (jap. 三洋電機株式会社 San’yō Denki Kabushiki-gaisha, engl. SANYO Electric Co. Ltd.) ist ein japanisches Unternehmen mit Hauptsitz in Moriguchi, Präfektur Ōsaka und heute eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Panasonic. Sanyo produziert hauptsächlich elektrische und elektronische Endprodukte und Komponenten.
Inhaltsverzeichnis |
Sanyo wurde 1947 von Toshio Iue (井植 歳男 Iue Toshio, 1902–1969), einem früheren Matsushita-Angestellten und Schwager des Matsushita-Gründers Kōnosuke Matsushita,[5] gegründet. Der Name bedeutet „Drei Ozeane“ und drückt die Absicht des Konzerns aus, seine Produkte weltweit über den Pazifischen, den Atlantischen und den Indischen Ozean zu vertreiben. Das Unternehmen begann als Hersteller von Fahrradlampen.
Sanyo befindet sich jedoch schon seit Jahren in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. 2005 retteten Banken Sanyo mit einer Finanzspritze vor dem sicheren Ende. Für das Geschäftsjahr 2006 rechnen Marktbeobachter mit einem Verlust von 50 Mrd. Yen (in den letzten zwei Jahren schrieb das Unternehmen jeweils Verluste über einer Milliarde Euro) und dadurch überprüft Sanyo einen Verkauf der Endkundensparten im Bereich Handy, Digitalkamera, Fernseher und Haushaltsgeräte. Bereits im Dezember 2006 wurden auf Druck der Banken die Anteile an einem Joint-Venture für LCD-Bildschirme an den Partner Seiko Epson abgegeben. Der öffentliche Druck auf die Sanyo-Führung wuchs 2007, als Bilanzmanipulationen zu Tage kamen. Personelle Konsequenzen folgten. So trat die Vorstandsvorsitzende Tomoyo Nonaka ab und eine Woche später folgte Toshimasa Iue, Chef für das operative Geschäft. Mit dem Ausscheiden von Iue hat sich das letzte Mitglied der Gründerfamilie aus der Führungsriege des Unternehmens verabschiedet.
Im Dezember 2009 übernahm Panasonic durch Erwerb der Mehrheitsanteile Sanyo.[6] 2010 wurde die Halbleitersparte Sanyo Semiconductor an ON Semiconductor verkauft.[7] Am 29. Juli 2010 kündigte Panasonic an, dass man mit Sanyo vereinbart habe diese ab April 2011 zu einer Tochterfirma von Panasonic zu machen und dass die Sanyo-Marke auch weiterhin in bestimmten Regionen und Geschäftsbereichen verwendet wird.[8] Nach der Übernahme wurde San’yō Denki zum Ende des Handelsjahres im März 2011 aus dem Nikkei 225 gestrichen.[9]
In Deutschland operiert Sanyo mit ca. 200 Mitarbeitern (Stand 01/2009) vom Standort München aus mit drei Divisionen: