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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | MĂĽnchen | |
| Höhe: | 692 m ü. NN | |
| Fläche: | 16,71 km² | |
| Einwohner: |
5.564 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 333 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 82067 (Ebenhausen, Kloster Schäftlarn, Zell) 82069 (Hohenschäftlarn, Neufahrn, Schäftlarn) | |
| Vorwahl: | 08178 | |
| Kfz-Kennzeichen: | M | |
| GemeindeschlĂĽssel: | 09 1 84 142 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Starnberger Straße 50 82069 Hohenschäftlarn | |
| Webpräsenz: | ||
| BĂĽrgermeister: | Dr. Matthias Ruhdorfer (CSU) | |
| Lage der Gemeinde Schäftlarn im Landkreis München | ||
Schäftlarn ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis München an der Isar gelegen mit den Ortsteilen Ebenhausen, Hohenschäftlarn, Kloster Schäftlarn, Neufahrn und Zell.
Inhaltsverzeichnis |
Beschreibung: In Blau ein silbernes Schiff mit zwei geschrägten silbernen Rudern, darüber schwebend ein sechsstrahliger silberner Stern.
Geschichte: Das ursprüngliche Klosterwappen mit Kahn, zwei Rudern und Stern geht auf eine Mitte des 15. Jahrhunderts aufgekommene, falsche Deutung des Namens Schäftlarn zurück, nämlich auf eine Ableitung von dem griechischen Wort scapha = Boot. Man knüpfte dabei an die alte Übersetzstelle an der Isar nächst dem Kloster an.
Erstmals erscheint das Wappen im Jahr 1462 ohne Stern, der wohl eine spätere dekorative Zutat darstellt. Das hohe Alter wird gegenüber dem Prunk jüngerer Zeiten durch die Schlichtheit des Motivs bestätigt. Das Gemeindewappen ist somit eines der ältesten in Bayern.
Um 762 wurde das Kloster Schäftlarn durch Waltrich, einen Freisinger Domkleriker, als Benediktiner-Kloster gegründet. Ab 1140 gehörte das Kloster dem Orden der Prämonstratenser. Der Ort Hohenschäftlarn wurde erstmals 778 erwähnt, er gehörte als geschlossene Hofmark zum Kloster. Der Klosterkomplex wurde 1702 bis 1760, die Kirche St. Georg zu Hohenschäftlarn 1729/30 letztmals neu erbaut. Wie alle bayerischen Klöster wurde Schäftlarn durch die Säkularisation aufgelöst. Die Gebäude wurden verkauft, u. a. wurden hier eine Steingutfabrik, eine Brauerei und ein Mineralbad betrieben. Schäftlarn wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde. 1866 stiftete der ehemalige König Ludwig I. von Bayern das Kloster als Benediktinerkloster neu und förderte die Errichtung einer Schule. Das bekannte Klostergymnasium mit Internat gründeten die Schäftlarner Benediktiner 1884. 1910 wurde Schäftlarn wieder zur Abtei erhoben. Zell ist um 1160 bezeugt, aber mit Sicherheit weit älter. Ebenhausen erscheint urkundlich frühestens 1130 unter dem Namen Emmenhusen. Neufahrn wird erstmals 1140 erwähnt (frühere Daten sind unsicher).
→ Liste der Baudenkmäler in Schäftlarn
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