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Die Skisprungschanzen werden seit dem Sommer 2004 nach der Hillsize- und früher nach der K-Punkt-Weite in unterschiedliche Schanzengrößen eingeteilt. Es gibt die folgenden Größenklassen:
Kleine und mittlere Schanzen sind hauptsächlich Trainingsschanzen für die Nachwuchsspringer. Bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen finden jeweils Einzelwettkämpfe von der Normal- und der Großschanze statt. Im Weltcup wird hauptsächlich auf Großschanzen gesprungen. Wenige Weltcupspringen finden auch auf Flugschanzen statt (z. B. Planica traditionell als Saisonabschluss).
Es gibt zurzeit fünf Flugschanzen, die ein FIS-Zertifikat besitzen und für internationale Wettbewerbe freigegeben sind. Diese fünf Schanzen liegen in Planica (Letalnica), Oberstdorf (Heini-Klopfer-Skiflugschanze), Vikersund (Vikersundbakken, größte Skisprungschanze der Welt), Bad Mitterndorf/Tauplitz (Kulm, größte Naturschanze der Welt) und Harrachov. Die Copper Peak Flugschanze in Ironwood (USA) gilt als veraltet und besitzt kein Zertifikat. Seit Mitte der 1990er Jahre fanden dort keine Wettbewerbe mehr statt.
Normal- und Großschanzen finden sich überall in der Welt, so gibt es sogar eine Schanze in China (90 m), zwei Schanzen in Korea (90 m und 120 m) und zwei Schanzen in Spanien (75 m und 90 m). In Deutschland gibt es insgesamt rund 1500 Schanzen, mit etwa 40 Normal- und zehn Großschanzen (Brotterode, Garmisch-Partenkirchen, Immenstadt, Klingenthal, Neustadt im Schwarzwald, Oberhof, Oberstdorf, Ruhpolding und Willingen) sowie mit der Heini-Klopfer-Skiflugschanze in Oberstdorf auch eine Flugschanze.