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| Schanzsattel / Auf der Schanz | |||
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Blick von der alten Passhöhe nach Westen zum Schanzwirt | |||
| West | Ost | ||
| Passhöhe | 1.171 m ü. A. | ||
| Bundesland | Steiermark | ||
| Wasserscheide | Stanzbach → Mürz → Mur → Drau → Donau → Schwarzes Meer | Waisenbach → Feistritz → Lafnitz → Raab → Donau | |
| Talorte | Kindberg, Stanz im Mürztal | Fischbach | |
| Ausbau | Landesstraße L114 | ||
| Gebirge | Fischbacher Alpen | ||
| Profil | |||
| Ø-Steigung | 6 % (581 m / 9,7 km) | 4,3 % (250 m / 5,8 km) | |
| Karte (Steiermark) | |||
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| Koordinaten | 47° 27′ 27″ N, 15° 35′ 36″ O47.457515.59333333331171Koordinaten: 47° 27′ 27″ N, 15° 35′ 36″ O | ||
Der Schanzsattel, auch Auf der Schanz genannt, ist ein 1.171 m ü. A. hoher Pass in den Fischbacher Alpen in der Steiermark.
Inhaltsverzeichnis |
Schon im 14. Jahrhundert war die Straße über die Schanz ein wichtiger Handelsweg und damit ein wesentlicher wirtschaftlicher Faktor für die Dörfer Stanz und Fischbach. Dies führte zur Ansiedlung von Schmieden und Wagnern entlang der Straße, Säumer verdienten ihr Geld mit dem Vorspann der Fuhrwerke.
1529 und 1683 kamen die Türken von Osten bis auf die Schanz.[1]
Von etwa 1895 an war die Schanz Säge, Holzbahnhof und Holzlagerplatz, anfangs wurde das Holz mit Pferdefuhrwerken, später mit einer Waldbahn herbeigeschafft. Die Gleisanlagen dafür sollen bis zum Ersten Weltkrieg überdauert haben. Von der Schanz wurde das Holz dann mit Pferdefuhrwerken zum Bahnhof in Kindberg transportiert.
1945 kam der Zweite Weltkrieg in den Fischbacher Alpen zum Erliegen, bevor die sowjetische Armee die wichtige Mur-Mürz-Furche erreichen konnte.
Im Gedenken an die Türkeneinfälle und an die opferreichen letzten Kriegswochen des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1945, errichteten die beiden Anliegergemeinden 1985 das Friedenskreuz auf der Passhöhe.[1] Texte von Ottokar Kernstock und Peter Rosegger belegen eine sehr wehrhafte Auffassung des Friedens. Neben diesem gibt es eine Reihe weiterer Kreuze, die von Wallfahrern errichtet wurden.
Der Name stammt von der Bezeichnung Schanze für Stein- oder Erdwälle, die der Befestigung dienen. Schon 1480 gegen die Ungarn, später gegen die Türken errichtet und letztmals 1665 erneuert, verloren die Schanzen nach der Niederlage der Türken 1683 vor Wien ihre Bedeutung.
Der Schanzsattel verbindet das Mürztal bei Kindberg über Stanz im Mürztal mit dem Ort Fischbach. Über ihn führt die Landesstraße L114, Schanzsattelstraße genannt.[2] Auf dem eigentlichen Schanzsattel, der heute nicht mehr der höchsten Punkt der Straße ist, steht der Gasthof auf der Schanz, auch Schanzwirt genannt, und der Schanz-Lift, ein Schilift. Über den Pass führt der Zentralalpenweg und der steirische Mariazeller Weg.
Nordöstlich des Passes liegt der Teufelstein (1.498 m ü. A.).
Der höchste Punkt des Passes liegt auf 1.171 m ü. A. Der höchste Punkt der heutigen Passstraße liegt jedoch auf einer Höhe von 1.250 m ü. A. bei 47° 27′ N, 15° 37′ O47.448888888915.61916666671250 etwas westlich des Zeller Kreuzes (1.232 m ü. A., Lage47.445277777815.62527777781232). Das Schild auf der Passhöhe zeigt mit 1.250 m ü. A. den falschen Höhenwert.
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