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Die Schichtung ist ein für Sedimentgesteine typisches Merkmal. Allerdings können auch Vulkanite und Plutonite Schichtungen aufweisen, und auch während der Metamorphose von Sedimentgesteinen kann die Schichtung erhalten bleiben.
Die Schichtenfolge kommt meist durch die Sedimentation von unterschiedlichem Material oder wechselnder Ablagerungsbedingungen zustande. Unterschiede können dabei sowohl in der mineralogischen Zusammensetzung, der Korngröße, der Färbung als auch in der Textur bestehen.
Die Untersuchung geologischer und bodenkundlicher Schichtungen und ihre zeitliche Zuordnung nennt man Stratigrafie (Schichtenkunde). Die in den einzelnen Schichten enthaltenen Bestandteile und ihre Fossilien ermöglichen die zeitliche und genetische Korrelation mit gleichalten, oft weit entfernten Ablagerungen.
Sedimentstrukturen spiegeln die Ablagerungsbedingungen wider. Sie können im Sediment ausgebildet sein oder die Schichtober- bzw. Unterseite charakterisieren. Sedimentstrukturen geben Hinweise auf Art des Transportes (z. B. Wind, fließendes Wasser, Sedimentation aus der Wassersäule), stellen in verfalteten Gebieten Oben-Unten-Kriterien dar, erlauben die Rekonstruktion der Fließrichtung und deuten auf die Lebewelt hin.
Verschiedene Sedimentstrukturen sind: