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Die Schildergasse, im Zentrum der Innenstadt von Köln gelegen, ist mit bis zu 14.265 Passanten pro Stunde die meistfrequentierte Einkaufsstraße Deutschlands[1] und europaweit[2]. Sie verläuft zwischen dem im Westen anschließenden Neumarkt und der Hohe Straße im Osten der Innenstadt und ist circa 500 Meter lang.
Inhaltsverzeichnis |
Der Ursprung der Schildergasse liegt in der Römerzeit, deren Spuren einige Meter unter der Schildergasse zahlreich geborgen wurden. Die Straße entwickelte sich aus der alten West-Ost-Römerstraße, dem decumanus maximus der CCAA.
Den Mittelpunkt der römischen Stadt bildete das Forum, der zentrale Markt- und Versammlungsplatz, der am Schnittpunkt der beiden Hauptachsen, des cardo maximus (Nord-Süd-Achse) und des decumanus maximus (Ost-West-Achse, in Köln die Schildergasse) lag. Dieser antike Mittelpunkt, ein Zentrum geschäftigen Treibens, ist noch heute der Bereich, in dem sich Hohe Straße und Schildergasse treffen.[3]
Der Name der Straße leitet sich ab von dem mittelhochdeutschen Begriff „schiltaere“, der Berufsbezeichnung für die seit alters her in der Straße ansässigen Schild- und Wappenmaler. So berichtete schon der römische Historiker Tacitus von gegen Hieb- und Stichverletzungen schützenden Kampfschilden, die mit erlesenen farbigen Malereien verziert waren. Das Anfertigen der in der späteren Ritterzeit gebräuchlichen Schutzschilde und deren Bemalung war eine Domäne der schon in 12. Jahrhundert (vicus scutorum) in der Schildergasse ansässigen Wappenmaler, die dort vom Hochmittelalter (13. Jahrhundert platea clippeatorum, Schild = scutum, clippeus und Schildermacher = Clippeator) bis in das 16. Jahrhundert ein blühendes Gewerbe betrieben.
Die Berufs- und Gewerbebezeichnungen schlugen sich auch in der Benennung der Straße nieder. Seit der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts nannte man sie „versus scildirgazin“ oder „versus scildirgassen“ und im Jahr 1797 hieß die Straße „in der Schildergasse“.[4]
Köln hatte aufgrund der Vorgänge in den Spanischen Niederlanden in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts starken Zuzug niederländischer Flüchtlinge, unter denen sich auch eine Anzahl Künstler befand. Die Maler ließen sich im Viertel ihrer Zunft nieder, also in oder im Umfeld der Schildergasse. Das durch diese Flüchtlinge in die Stadt gebrachte Niederländisch wurde in Teilen von den Kölnern übernommen. So ging auch die Bezeichnung „Schelderei“ für Tafel (Gemälde) in ihren Wortschatz ein. Die von den Künstlern geschaffenen Werke fanden guten Absatz, so dass bis in das 18. Jahrhundert in keinem guten Bürgerhaus die „Scheldereien“ an den Wänden fehlten.
Bekannt gewordene Maler dieser Zeit wurden oftmals auch Bannerherr ihrer Zunft und wurden als Vertreter derselben in den Rat gewählt. Stephan Lochner ist für 1447 als Ratsherr der Schildergaffel bezeugt. Er wohnte in seinen Haus, „Zum alten Grin“ oder auch „Zum (kleinen) Karfunkel“ genannt, an der Ecke „Quatermarkt“ und der Straße „In der Höhle“, die hinter der „Hohe Straße“ als Verlängerung der Schildergasse weiterführt. Auch der Altarmaler und Porträtist Barthel Bruyn, von ihm stammen einige Gemälde Kölner Bürgermeister, kam zu Wohlstand und wurde von der Gaffel der „Schilderer“ zum Ratsherren gewählt. [5]
Nach den diversen Artefakten, die aus der römischen Zeit aus dem Untergrund der Schildergasse geborgen werden konnten, reicht die belegte Geschichte der heutigen „Goldkopfapotheke“ am weitesten in die Vergangenheit der Straße zurück. Die in einem Bildfries des Hauses zu lesende Inschrift besagt:
Zum Gulden Kopf bin ich genannt Als Apotheke wohlbekannt
Erbaut um 1200 - niedergelegt und neu erbaut von Architekt Oskar Schütz im Jahre 1906. H. Birrekoven wird im Jahre 1688 erster Besitzer der Apotheke zum Goldenen Kopf. Er übernahm das Haus in der Schildergasse und gründete die Apotheke.
Die Kölner Brauer (Bruwer) kauften sich 1430 das „Slackuys“, ihr erstes, am Rhein gelegenes Zunfthaus. Nach dem stetigen Anwachsen ihrer Mitglieder von 21 im Jahr 1438 auf 70 zum Ende des 15. Jahrhunderts erwarben die Brauer 1496 das Haus Mirweiler auf der Schildergasse. Wahrscheinlicher Verkäufer des Hauses war „Constantin von Lyskirchen zu Mirweiler“, der mit diesem Namenszusatz im Jahr 1378 als ein Mitglied der weitverzweigten Familie Lyskirchen Bürgermeister war. Unter dem Wappen der Brauer, einem mit Maischgabel und einer Malzschüppe bemalten Schild, wurden dort jeweils am Dreikönigstag (nach den Statuten des Zunftbriefes von 1497) die beiden Zunft- oder Gaffelmeister gewählt. Um 1612/13 wurde das Haus erweitert und der große Zunftsaal im Stil der Renaissance umgestaltet. Die Ausstattung des Saales war schlicht, er war mit einfachen blanken Holztischen und Bänken möbliert und hatte einen mit Delfter Platten verzierten Kachelofen. Der Wandschmuck bestand aus den Portraits der Bannerherren und einem Bild des Patrons der Zunft, Peter von Mailand.[6]
Haus Mirwiler, die „Residenz“ der Kölner Brauer, stand noch bis zum Jahr 1928 in der Schildergasse und wurde dann niedergelegt. An das historische Gebäude erinnert eine Säule des Zunftsaales (im Zeughaus), sowie die vor dem heutigen Haus 96 in die Pflasterung eingebettete Gedenkplatte:
Dies denkwürdige Ereignis des Jahres 1802 fielen in die Franzosenzeit, in der die Schildergasse den Namen „Rue des Peintres“ hatte.
Hauptartikel: Antoniterkirche
Die im mittleren Teil der Schildergasse stehende Antoniterkirche lädt nicht nur plakativ die vielen Passanten zu einer zehnminütigen Andacht in ihr Inneres ein, sondern zeigt dort auch Werke bekannter Künstler wie Ernst Barlach oder eine Bronzearbeit von Renate Stendar-Feuerbaum. Zudem erinnert die Kirche an ein im 14. Jahrhundert an dieser Stelle errichtetes Kloster des Antoniterordens, deren im gotischen Stil erbaute Klosterkirche nach der Säkularisation im Jahr 1805 als erste protestantische Kirche eingeweiht wurde.
Die Anliegerstraßen der Schildergasse sind überwiegend nur kurze Verbindungen zu den parallel verlaufenden Straßen und waren somit in das Geschehen der Hauptstraße eingebunden. Das Kirchspiel des ganzen Viertels war wahrscheinlich St. Alban. Die Ruine Alt St. Alban, eine der ältesten Altstadtpfarrkirchen in Köln, befindet sich derzeit im Wiederaufbau.
Viele kleinere Straßen münden in die vergleichsweise breite Schildergasse. Es sind an ihrer Nordseite ab dem Neumarkt die Krebsgasse, die Kreuzgasse, die Überquerung der tiefer gelegten Nord-Süd-Fahrt, und als weitere Einmündung die kleine Herzogstraße. Das dann folgende Perlengässchen gehört zu den schmalsten Straßen Kölns. Es folgt die Einmündung der Ludwigstraße, dann endet die Schildergasse an der Hohe Straße.
An der Ecke Krebsgasse befand sich das zwischen den Jahren 1904 und 1907 errichtete alte Polizeigebäude. Es war ein viergeschossiger Bau, dessen Eckturm hoch aufragte. Während der Zeit des Nationalsozialismus diente das Gebäude bis 1935 gleichermaßen der regulären Polizei sowie der Gestapo, die dann erst ihr separates Dienstgebäude im EL-DE-Haus bezog.
In der zur „Kölner Ladenstadt“ und zu den Bühnen der Stadt Köln führenden kleinen Kreuzgasse stand bis 1804 das Kreuzbrüderkloster. Auf dessen Gelände konnten nach dem Abriss aufgrund der Säkularisation im Jahr 1868 die neuen Gebäude des Gymnasiums Kreuzgasse bezogen werden.
An der Südseite sind es die Straßen „ An St. Agatha“ und die „Antonsgasse“.
Die an der Westseite des Kaufhofkomplexes von der Schildergasse zur Cäcilienstraße führende kleine Straße „ An St. Agatha“ war der Standort des Klosters gleichen Namens. Gegründet wurde es um 1313 von einem Orden der Augustinerinnen, ab dem Jahr 1459 waren in seinen Mauern Benediktinerinnen. Die Aufhebung des Konventes erfolgte 1802 durch die Säkularisation.[7]
In der Antonsgasse stand das Kloster der hl. St. Elisabeth, welches ursprünglich 1312 Beginen gründeten, um sich der Pflege von Kranken zu widmen. Nach der Stifterin Lore von Vylich trug das Haus anfänglich den Namen „Lore Konvent“. Ab 1434 wurde das Haus zu einem Kloster der Cellitinnen. Zu den Orden, die von der Säkularisation nicht betroffen waren, gehörten die Nonnen der Ursulinen, weil sie sich vorrangig der Schulerziehung verschrieben hatten, und die Alexianern, die sich ebenso wie die Schwestern aus der Antonsgasse der Krankenpflege widmeten.
Das Kloster und seine Kirche St. Elisabeth wurden 1942 zerstört.[8]. [9]
Im Jahr 1828 wandelte man das Brauerzunfthaus an der Schildergasse in eine Armenschule um, an der „zwei“ Lehrkräfte 400 Kinder unterrichteten.[10][11]
40 Jahre später hatte das Viertel sogar ein Gymnasium.
Der Konditor Franz Stollwerck, seit 1839 in Köln ein erfolgreicher Fabrikant, eröffnete im Dezember 1847 auf der Straße im Haus 49 ein Kaffeehaus unter dem Namen „Café Royal“, das er im April 1848 in „Deutsches Kaffeehaus“ umbenannte. Die Lokalität entwickelte sich neben dem in der Nähe der Straße liegenden Gürzenich zu einem beliebten Ort für Versammlungen, war aber gleichermaßen auch eine Stätte des Debattierens und diente politischen Gesprächen. Das Kaffeehaus fasste in seinen Räumen 2.000 Personen, es bot seinen Gästen über 30 Zeitungen und Magazine aus dem ganzen europäischen Raum an. Ob das im Café beliebte Rauchen einen Brand und die Zerstörung des Lokals 1848 auslöste ist nicht erwiesen, es wurde aber im selben Jahr wieder aufgebaut. Hier im Café, das schon bald aufgrund der aufkommenden „Nationalen Bewegung“ in „Deutsches Kaffeehaus“ umbenannt worden war, gründete sich auch die „Demokratische Gesellschaft“, die neben dem Arbeiterverein eine der wichtigsten Organisationen während der Revolutionsereignisse in Köln war.[12]
Nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870 bis 1871 wurde auch Köln von einem großen wirtschaftlichen und industriellen Aufschwung erfasst. Das Viertel hatte schon seit 1872 das Theater an der nahe gelegenen Glockengasse, und im Gürzenich am Ende der Schildergasse gaben namhafte Orchester und Solisten Konzerte. Die nun entstehenden zusätzlichen Arbeitsplätze und das dadurch erzielte höhere Einkommen breiter Schichten förderten deren Kaufkraft. Die vielen in den 1880er Jahren eingemeindeten Ortschaften und deren Anbindung durch Bahnen brachte den Geschäftsstraßen der Innenstadt mit ihrer Vielfalt an Ladengeschäften Zulauf und weiteren Umsatz. Schildergasse, Hohe Straße und Umgebung boten Attraktionen, die man in den Vororten nicht hatte, und zogen die Menschen an. So wurde als eine der letzten großen privaten Bühnen 1888 auf der Schildergasse das „Wilhelmtheater“ zu Gunsten von Neubauten abgerissen.
Gab es zu Anfang Transportmittel wie die Pferdebahnen, konnte man ab 1901 mit der „Elektrischen“ die Schildergasse erreichen. Im Frühjahr 1906 wurde auf der Schildergasse 72-74 das erste Kino eröffnet (Welt-Kinematograph), in welchem dem Publikum 15-minütige Filme vorgeführt wurden. Ebenfalls in diesem Jahr wurde das auf der Schildergasse 69 stehende mittelalterliche Gebäude der Apotheke „Zum goldenen Kopf“ niedergelegt.[13]
Der Aufschwung von Stadt und Straße fand ein vorläufiges Ende durch die bald darauf folgenden Weltkriege.
Das Leid der vom ersten Weltkrieg betroffenen Menschen veranschaulichte der Bildhauer Ernst Barlach 1927 mit der Skulptur Der Schwebende Engel. Der Abguss der Skulptur, ihr Antlitz ist den Gesichtszügen von Käthe Kollwitz (ständige Ausstellung am Neumarkt) nachgebildet, befindet sich in der Antoniterkirche auf der Schildergasse. Das Gesamtwerk des Künstlers wurde nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten als entartete Kunst bezeichnet und größtenteils vernichtet. Verfolgt und vernichtet durch die auf die Weimarer Zeit folgende Diktatur wurden auch viele Anwohner und Geschäftsleute der Schildergasse. Der Arisierung fielen etliche Häuser der Straße anheim:
Der Vernichtung der Juden folgte der Krieg, die Zerstörung der Stadt und auch die der Schildergasse.
Köln war eine der am stärksten im letzten Weltkrieg zerstörten Städte Deutschlands. So war in den ersten Jahren nach Kriegsende eine der wesentlichsten Aufgaben die Entsorgung von etwa 32 Millionen Kubikmetern Trümmerschutt. Dem Wiederaufbau, der aufgrund der einsetzenden positiven wirtschaftlichen Entwicklung in den 1950er- und 60er Jahren ermöglicht wurde, wandte sich die Stadt unter dem damaligen Oberbürgermeister Theo Burauen (1956 – 1973) in besonderem Maße zu.[15] So wurde am 23. Februar 1966 die Schildergasse als Teilstück eines insgesamt größeren städtebaulichen Projektes Kölns erste Fußgängerzone (die Hohe Straße folgte zwei Jahre später),[16] was sich als umsatzfördernd herausstellte.
In der Gestaltung des Stadtkerns zu einer zusammenhängenden Fußgängerzone ist die Schildergasse neben der Hohe Straße als Einkaufsstraße in der Stadt ein zentraler Abschnitt. Wegen des hohen Fußgängeraufkommens und der zentralen Lage werden hier mehr als 200 Euro Nettomieten pro m² erzielt[17], verbunden mit einem sehr hohen Filialisierungsgrad von 90,8 %.
Neben den größten Kaufhäusern der Stadt befinden sich auf der Schildergasse die unterschiedlichsten Ladenlokale, die sich zumeist auf mehrere Etagen erstrecken oder sich in Einkaufspassagen befinden. Hier findet der Kunde Sportausstattung und Fitnessstudio, es reihen sich Schuh- und Bekleidungsgeschäfte aneinander. Optiker, Hausratartikel- und Multimediageschäfte präsentieren sich neben der Bäckerei. Buchläden jeder Größenordnung wetteifern mit Sonderangeboten- und Preisen. Man findet Juweliere, Souvenirläden, die Apotheke und das Ärztehaus. Riesige Parfümerien (sogar mit dezenter Live-Musik am Flügel) reihen sich an exklusive Modeboutiquen. Die üblichen Bekleidungsfilialisten sind vertreten, und „No-Name-Läden“ bieten alles für einen Euro.
Im Gegensatz zur fast nicht vorhandenen Außengastronomie auf der engen Hohe Straße herrscht auf der teilweise nach dem Krieg verbreiterten etwa 500 Meter langen Schildergasse[18] ein üppiges Angebot. So bieten sich am Rand oder in der Straßenmitte zahlreiche Möglichkeiten des Verzehrs im Freien, der unter im Sommer schattenspendenden Bäumen stattfinden kann. Darüber hinaus zeigt das Straßenbild der Schildergasse bunte Vielfalt durch „Fliegende Händler“ unterschiedlicher Art und Nationalität, man sieht Straßenkünstler wie Gaukler und zu Stein erstarrte Pantomimen, hört und sieht den osteuropäische Weisen spielenden Akkordeonnisten zu oder kann einem in einen Poncho gehülltem Vertreter eines Andenvolkes seinen auf der Panflöte erzeugten Klängen zuhören.
Gerd Kröncke, ein Reporter, Fotograf und Korrespondent, wurde 1985 für seine Reportage Der Maestro aus der Schildergasse in der SZ mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet. Er beschrieb einen Lebensabschnitt des sich selbst als Klaus der Geiger bezeichnenden Kölner Musikers und Liedermachers Klaus von Wrochem, der zu einem der bekanntesten Straßenmusikanten Deutschlands wurde.
Neben den Gemüse-, Blumen- und Obstständen finden sich speziell auf der Schildergasse die schon am frühen Morgen aus ihrem Depot anrollenden traditionellen Obstkarren oder –wagen. Sie postieren sich auf angestammten Plätzen, um Ware feilzubieten. Auch die internationale Gastronomie ist hier oder in der Nachbarschaft vertreten, einige kölsche Gastwirtschaften sind in den Nebenstraßen zu finden.
Die Straßenbreite der Schildergasse ändert sich dort, wo noch heute das von Leonhard Tietz in den Jahren 1912 bis 1914 durch Wilhelm Kreis im klassizistischen Stil mit mächtigen Sandsteinfassaden versehene Kaufhaus (heute Kaufhof) [19] steht. Hier vollzieht die bis hierher gradlinig verlaufende Flanier- und Einkaufsstraße einen Linksschwenk und stößt nach etwa 50 Metern auf die zu ihr quer verlaufende „Hohe Straße“.
An dieser Gabelung von Schildergasse und Gürzenichstraße, vor einem der wenigen erhaltenen Häuser der Wilhelminischen Zeit, erhebt sich ein hoher Brunnen. Der 1972 durch den Künstler Professor Josef Jaekel (Kölner Werkschulen) mit seinen Schülern entworfene und gestaltete Brunnen konnte durch die Stiftung eines Kölner Biervertriebs realisiert werden und erhielt so die volkstümliche Bezeichnung „Bierbrunnen“. Er erinnert an den Sitz der Brauerzunft in der Schildergasse.
In der Nähe gelegene Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel sind: Neumarkt, Heumarkt und die U-Bahn-Station Appellhofplatz. Ein Parkleitsystem zeigt dem Besucher freie Plätze an.
50.9364336.95254Koordinaten: 50° 56′ 11″ N, 6° 57′ 9″ O