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Das Schlüsselgerät 41 (SG-41) war eine mechanische Schlüsselmaschine, die im Zweiten Weltkrieg auf deutscher Seite eingesetzt wurde.
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Das SG-41 wurde von der Firma Wanderer, einem damals führenden Hersteller von Schreibmaschinen in Chemnitz gebaut. Das Schlüsselgerät 41, dessen Name auf einen Planungsbeginn im Jahr 1941 hindeutet, wurde wegen der seitlich angebrachten Kurbel auch als „Hitlermühle“ bezeichnet. Das Gerät hatte keine Buchstabenlampen, sondern arbeitete mit zwei Papierstreifen (einer druckte die eingegebene Buchstabenfolge aus, der andere das Ergebnis des Ver- oder Entschlüsselungsvorgangs). In ihrer Funktionsweise ähnelte sie nicht der Enigma, sondern den C-Maschinen der Firma Hagelin. Laut [1] wies sie aber fortschrittliche Merkmale auf, die ihre Sicherheit im Vergleich zu den zeitgenössischen Haegelin-Maschinen erhöhte. Konkret war die Fortschaltung der mechanischen Schlüsselräder höchst unregelmäßig. Weiterhin beeinflussten sich die Schlüsselräder in ihren Bewegungen gegenseitig. Vergleichbare Merkmale tauchten in den kommerziell verfügbaren Hagelin-Maschinen erst ab 1952 mit der CX-52 auf (siehe[2]).
Trotz einiger Großbestellungen wurden jedoch nur etwa 2000 Exemplare [3] des Schlüsselgeräts 41 ausgeliefert. Sie sollte die für nicht mehr sicher gehaltene Enigma ersetzen.
ENIGMA | ENIGMA-G | ENIGMA-M4 | Fialka | Heberns Electric Code Machine | Kryha | Lorenz SZ42 „Tunny“ | M-209 | M-325 | NEMA | PURPLE | Schlüsselgerät 39 | Schlüsselgerät 41 | Siemens T43 | Siemens T52 „Sturgeon“ | SIGABA | T-310/50 | TypeX