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| Schlacht am Minatogawa | |||||||
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| Teil von: Aufstand Ashikaga Takaujis | |||||||
| Aufstellungen in der Schlacht | |||||||
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| Konfliktparteien | |||||||
| Ashikaga Takauji | kaisertreue Truppen | ||||||
| Befehlshaber | |||||||
| Ashikaga Takauji | Kusunoki Masashige, Nitta Yoshisada | ||||||
| Truppenstärke | |||||||
| 35.000 | 17.000 | ||||||
| Verluste | |||||||
| unbekannt | unbekannt | ||||||
Die Schlacht am Minatogawa (jap. 湊川の戦い Minatogawa no tatakai, dt. Schlacht am Minato-Fluss) war die Entscheidungsschlacht in der Rebellion Ashikaga Takaujis gegen den Kaiser Go-Daigo.
Die kaiserlichen Befehlshaber Kusunoki Masashige und Nitta Yoshisada wollten sich auf den Berg Kongo zurückziehen und Takauji die Hauptstadt Kyoto einnehmen lassen. Der Kaiser und die meisten Höflinge lehnten dies jedoch ab. So mussten die pflichtbewussten Samurai kämpfen.
Die Schlacht fand am 5. Juli 1336 statt. 35.000 Ashikaga-Kämpfer standen etwa 17.000 Go-Daigo-Kriegern gegenüber. Das Kaiserheer war zweigeteilt. Ein Teil zog sich plötzlich zurück, so dass Kusunoki auf sich gestellt war. Von zwei Seiten angegriffen, versuchten sich Kusunokis Männer verzweifelt zu wehren, bis am Abend das Heer fast komplett aufgerieben und Kusunoki schwer verwundet war. Nitta Yoshisada konnte sich zurückziehen, Kusunoki Masashige zog sich nach der Schlacht zusammen mit seinem Bruder Masaue auf einen Bauernhof zurück und verübten dort Seppuku.
Die Geschichte von Ashikaga Takauji, Kaiser Go-Daigo, Nitta Yoshisada und Kusunoki Masashige von der Genkō-Rebellion bis zur Errichtung des Nördlichen und Südlichen Kaiserhofes (Nanboku-chō) sind detailliert in dem vierzigbändigen Epos Taiheiki beschrieben.