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| Schmira Landeshauptstadt Erfurt
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| Koordinaten: | 50° 57′ N, 10° 58′ O50.954722222210.9725277Koordinaten: 50° 57′ 17″ N, 10° 58′ 21″ O |
| Höhe: | 277–288 m ü. NN |
| Fläche: | 7,27 km² |
| Einwohner: | 935 (31. Dez. 2010)(Veröffentlichung der Stadt Erfurt) |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1950 |
| Eingemeindet nach: | Erfurt |
| Postleitzahl: | 99094 |
| Vorwahl: | 0361 |
| Lage von Schmira in Erfurt | |
Schmira ist ein Ortsteil der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt.
Inhaltsverzeichnis |
Schmira liegt südwestlich des Erfurter Stadtzentrums in einer Talsenke am Abhang des Alacher Muschelkalkplateaus, die zur Altstadt hin entwässert wird. Die Umgebung des Ortes ist waldfrei und von der Landschaft des Thüringer Beckens geprägt. Schmira besteht aus dem alten Dorf Schmira im Westen und der Siedlung Schmira im Osten, die direkt an die Brühlervorstadt angrenzt.
Nachbardörfer sind Frienstedt im Westen, Bindersleben im Norden, Hochheim im Osten und Bischleben-Stedten im Süden.
Schmira wurde 1243 erstmals urkundlich erwähnt. Reste von Klostermauern westlich der heutigen Kirche deuten auf eine Ortsgründung vor dieser Zeit. Die Namen Smyre und Smire sind über Jahrhunderte zu verfolgen. 1280 wird Günter von Schmira zusammen mit Heinrich von Kirchberg und dem Arzt Konrad von Herbsleben als Zeuge in einer Urkunde des Klosters Kapellendorf für Fulda erwähnt.
Bis 1665 gehörte das Dorf zum sächsischen Besitz (Wettiner und Ernestiner), anschließend wie die Stadt Erfurt zu Kurmainz. Allerdings war Erfurt bereits ab 1485 Lehnsmann in Schmira. Nach der Säkularisation 1803 gelangte das Dorf gemeinsam mit Erfurt an Preußen, bei dem es bis 1945 verblieb. Am 1. Juli 1950 wurde Schmira nach Erfurt eingemeindet.[1]
Im Umfeld Schmiras dominiert die Dienstleistungsbranche; Industriegebiete liegen hier nicht. Zu den Dienstleistern zählen der Flughafen Erfurt mit anschließenden Gewerbeflächen etwa vier Kilometer nördlich, sowie die Messe Erfurt und der MDR/KIKA etwa einen Kilometer östlich.
Schmira liegt an der Bundesstraße 7 etwa vier Kilometer westlich des Stadtzentrums. Stadtauswärts führt die B7 nach Gotha und zur Bundesautobahn 71 Anschlussstelle Erfurt-Bindersleben.
An den öffentlichen Personennahverkehr ist Schmira über einen Stadtbus angebunden. Gut 500 Meter östlich des Dorfes beim Messegelände beginnt die Stadtbahnlinie 2, die direkt ins Erfurter Zentrum führt.
Eine dem Hl. Nikolaus geweihte Kirche wurde bereits um 1315 erwähnt.
Stadtteile: Altstadt | Andreasvorstadt | Berliner Platz | Brühlervorstadt | Daberstedt | Herrenberg | Hohenwinden | Ilversgehofen | Johannesplatz | Johannesvorstadt | Krämpfervorstadt | Löbervorstadt | Melchendorf | Moskauer Platz | Rieth | Roter Berg | Wiesenhügel
Ortsteile: Alach | Azmannsdorf | Bindersleben | Bischleben-Stedten | Büßleben | Dittelstedt | Egstedt | Ermstedt | Frienstedt | Gispersleben | Gottstedt | Hochheim | Hochstedt | Kerspleben | Kühnhausen | Linderbach | Marbach | Mittelhausen | Möbisburg-Rhoda | Molsdorf | Niedernissa | Rohda (Haarberg) | Salomonsborn | Schaderode | Schmira | Schwerborn | Stotternheim | Sulzer Siedlung | Tiefthal | Töttelstädt | Töttleben | Urbich | Vieselbach | Wallichen | Waltersleben | Windischholzhausen