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| Schneeberg | ||
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Blick vom Sonnwendstein (Süden) auf den Schneeberg | ||
| Höhe | 2.076 m ü. A. | |
| Lage | Niederösterreich, Österreich | |
| Gebirge | Rax-Schneeberg-Gruppe, Nördliche Kalkalpen | |
| Dominanz | 49,2 km → Ringkamp | |
| Schartenhöhe | 1.348 m ↓ Kalte Kuchl | |
| Geographische Lage | 47° 46′ 0″ N, 15° 48′ 16″ O47.766666666715.80444444442076Koordinaten: 47° 46′ 0″ N, 15° 48′ 16″ O | |
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| Typ | Plateauberg | |
| Erstbesteigung | Charles de l’Écluse / eher Jäger/Einheimische | |
| Normalweg | Wanderung | |
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Gipfelregion des Schneebergs vom Ochsenboden gesehen, links Klosterwappen, rechts Kaiserstein | ||
Der Schneeberg ist ein Kalksteinmassiv in den Niederösterreichisch-Steirischen Kalkalpen. Der höchste Punkt des Schneeberges, das Klosterwappen, ist mit einer Höhe von 2.076 m ü. A. der höchste Gipfel Niederösterreichs. Mit dem Gipfel des Kaisersteins (2.061 m) bildet der Schneeberg den östlichsten Zweitausender der Alpen, bevor sich diese zum Wiener Becken absenken.
Inhaltsverzeichnis |
Der markante Kalkstock mit mehreren Gipfeln zwischen 1.800 und 2.076 m hat steile Bergflanken auf drei Seiten und bildet mit der Rax – getrennt durch das tiefe Höllental – eine geologische Einheit, die Rax-Schneeberg-Gruppe. Der Schneeberg hat einen Doppelgipfel: dem südwestlich gelegenen Klosterwappen gegenüber liegt, durch einen sanften Kamm verbunden, der Kaiserstein mit der Fischerhütte.
Der Schneeberg liegt in den Niederösterreichisch-Steirischen Kalkalpen und ist mit der 13 km südwestlich gelegenen Rax (2.007 m ü. A.) einer der Hausberge der Wiener. Seine reich gegliederte Karst-Hochfläche versorgt seit 1873 über die 120 km lange I. Wiener Hochquellenwasserleitung die österreichische Hauptstadt mit dem besten Trinkwasser der Welt.
An klaren Tagen ist er von Wien (65 km Luftlinie) gut zu erkennen, samt seinen Schneefeldern, die bis in den Sommer weit die Nordflanken hinab reichen und für mutige Skitouristen eine Herausforderung bilden. Besonders bekannt und beliebt ist die steile Skiabfahrt über die Breite Ries.
Neben dem Gipfel des Klosterwappens befindet sich eine unbemannte Richtfunkstation.
Der Schneeberg ist mit der berühmten Schneebergbahn, einer über 100 Jahre alten Zahnradbahn, bis in eine Höhe von 1800 Meter erschlossen. Seine beiden Gipfel sind von der Bergstation in ein bis zwei Stunden erreichbar. — 1927 wurde der Bau einer Drahtseilbahn auf den Schneeberg erwogen.[1] Unweit der Bergstation der Schneebergbahn befindet sich die Elisabethkirche.
Neben der Zahnradbahn wurde auch in den Jahren bis 2003 sowohl Wasser- und Abwasserleitungen als auch Strom und Telekommunikationsleitungen bis zur Bergstation der Bahn verlegt. Im Jahr 2009 konnten auch die Hütten angeschlossen werden. Da der gesamte Kalkstock einen wichtigen Teil des Wasserschutzgebietes der I. Wiener Hochquellenwasserleitung darstellt, war der Bau der Infrastruktur ein wichtiger Schritt zur Reinhaltung.[2]
Die Gipfelregion hat mehrere Berghütten und wird im Sommerhalbjahr täglich von vielen Hunderten Wanderern, Kletterern und sogar Mountainbikern aufgesucht.
Die Grafensteige umrunden den Schneeberg.