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| Schnellfahrstrecke Bologna–Firenze | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Schnellfahrstrecke Bologna–Firenze verbindet Florenz, die Hauptstadt der italienischen Region Toskana, mit Bologna, der Hauptstadt der Region Emilia-Romagna. Seit der Inbetriebnahme am 13. Dezember 2009 beträgt die Fahrtzeit zwischen den beiden Städten 37 Minuten.[1]
Die Strecke ist ein wichtiger Bestandteil der TEN-Achse Nr. 1 und somit von großer Bedeutung für den internationalen Verkehr zwischen Rom und München. Dem Bahnhof von Bologna kommt dabei eine wichtige Knotenfunktion zu, da hier der Streckenast nach Mailand der TEN-Achse abzweigt.
Insgesamt verlaufen rund 71,8 km der 78 km langen Strecke in zehn Tunneln von 274 bis 18.561 m Länge. Die Tunnel sind jeweils einröhrig-zweigleisig mit einem Nutzquerschnitt von 82 m² ausgeführt. Der größte Abstand zwischen zwei Notausstiegen beträgt 4,7 km.[2]
Die Baukosten betrugen rund vier Milliarden Euro.[2]
Inhaltsverzeichnis |
Im Stadtgebiet von Bologna werden momentan bestehende Gleise verwendet. In der Zukunft sollen die Schnellzüge Bologna in einem neuen Tunnel passieren und an einem unterirdischen Bahnhof (in Bau) unter dem bestehenden oberirdischen Bahnhof Bologna Centrale halten.
Auch in Florenz werden 2012 noch bestehende Gleise verwendet. Vorarbeiten für den neuen unterirdischen Bahnhof Firenze Belfiore haben bereits begonnen, er soll in einem Tunnel liegen, der Florenz von Nord (Firenze Castello) nach Ost (Campo di Marte) unterquert.
Bei einer Testfahrt am 3. Februar 2009 stellte eine ETR-500-Einheit einen italienischen Geschwindigkeitsrekord auf Schienen auf. Der Zug erreichte im Tunnel unter dem Monte Bibele eine Geschwindigkeit von 362 km/h.[3][4]
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