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Unter einer schwarz-gelben Koalition (kurz: Schwarz-Gelb) versteht man in Deutschland eine Regierungskoalition zwischen der Union (CDU und/oder CSU) und der FDP als Koalitionspartner. Diese Art der Zusammenarbeit von Parteien wird auch als konservativ-liberale, christlich-liberale, Mitte-rechts- oder bürgerliche Koalition bezeichnet.
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Schwarz-gelbe Koalitionen auf Bundesebene gab oder gibt es:
Von 1949 bis 1956 war die FDP ebenfalls an Bundesregierungen unter Konrad Adenauer beteiligt. Allerdings gehörten der Regierung außerdem die Deutsche Partei und von 1953 bis 1956 auch der BHE an, so dass es keine rein schwarz-gelben Regierungen waren.
Schwarz-gelbe Koalitionen regieren derzeit in fünf Ländern: Bayern, Hessen, Niedersachsen, Sachsen sowie Schleswig-Holstein.
Während des Fernsehduells zwischen Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier im Rahmen der Bundestagswahl 2009 fragte Maybrit Illner Merkel nach ihren Koalitionsplänen – wobei Illner die schwarz-gelbe Koalition als „Tigerenten-Koalition“ bezeichnete. Während viele Medien diese Wortschöpfung ablehnten[1], wird sie unter Kritikern der Koalition wegen ihres spöttischen Untertons gerne verwendet.[2][3][4][5][6]
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