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| Schweizerische Bundeskanzlei (BK) | |
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| Hauptsitz | Bern, Bundeshaus West |
| Vorsteherin | Corina Casanova, Bundeskanzlerin |
| Mitarbeitende | 250[1] |
| Aufsicht | Bundeskanzlerin |
| Untergeordnete Ämter |
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| Website | www.bk.admin.ch |
Die Schweizerische Bundeskanzlei (BK) (französisch Chancellerie fédérale, italienisch Cancelleria federale, rätoromanisch Chanzlia federala) in Bern ist die Stabsstelle des Bundesrates, der Schweizer Landesregierung (Exekutive). Ihr steht der Bundeskanzler der Schweizerischen Eidgenossenschaft vor. Dieses Amt hat seit dem 1. Januar 2008 Corina Casanova inne. Die beiden Vizekanzler – André Simonazzi, der gleichzeitig das Amt des Bundesratssprechers innehat, und Thomas Helbling – unterstützen die Bundeskanzlerin bei ihrer Arbeit.
Inhaltsverzeichnis |
Die Bundeskanzlei erfüllt drei grundlegende Aufgaben:
Der Bundeskanzlei administrativ zugeordnet:
Die Bundeskanzlei ist die älteste ständige Bundesbehörde der Schweiz. 1803 wurde Jean-Marc Mousson zum ersten Eidgenössischen Kanzler gewählt. Die Kanzlei, die er zu führen hatte, war zuständig für die Traktandenlisten, Korrespondenz und Beschlüsse der Tagsatzung. Er musste dabei jährlich mitsamt der Kanzlei und dem Archiv in den jeweiligen Vorort der Eidgenossenschaft ziehen, der jährlich aus den Orten Freiburg, Bern, Solothurn, Basel, Zürich und Luzern gewählt wurde (siehe auch: Mediationsverfassung der Schweiz). Ab 1815 blieben nur noch die Vororte Zürich, Bern und Luzern und der Umzug erfolgte «nur» noch alle zwei Jahre. Dem Kanzler stand ein Eidgenössischer Staatsschreiber zur Seite, der nicht derselben Konfession wie der Kanzler angehören durfte. Mit der Ausarbeitung der Bundesverfassung und Gründung des Bundesstaates von 1848 wurde der Kanzler zum Bundeskanzler ernannt und der Staatsschreiber durch einen Vizekanzler ersetzt. Die Wahl des Bundeskanzlers erfolgt seit daher durch die Bundesversammlung. 1896 kam ein zweiter Vizekanzler hinzu. Bis 1918 betreute die Bundeskanzlei auch die Sekretariate der Eidgenössischen Räte. Diese Aufgabe wird heute von den Parlamentsdiensten wahrgenommen. Der Mitarbeiterbestand der Bundeskanzlei stieg von 192 im 2008 auf 250 im Jahr 2011.
Bundeskanzlei: Schweizerische Bundeskanzlei (BK)
Departemente: Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) | Eidgenössisches Departement des Innern (EDI) | Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) | Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | Eidgenössisches Finanzdepartement (EFD) | Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement (EVD) | Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)