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Der Ausdruck Scrambling (aus engl. „vertauschen“) bezeichnet in der elektronischen Datenverarbeitung:
Jene, meist elektronische Baugruppen, die das Scrambling vornehmen, werden als Scrambler bezeichnet und bestehen aus Substitutionstabellen oder benutzen linear rückgekoppelte Schieberegister.
Beim Scrambling werden die Bitfolgen, die zu übertragen oder zu speichern sind, so umgestellt, dass bestimmte Anforderungen an den Übertragungskanal, wie beispielsweise annäherende Gleichanteilsfreiheit, gewährleistet sind.
Wenn man einen Text unverstehbar machen möchte, kann man blockweise Buchstaben vertauschen. Indem man z.B. jeden 1. und 4. Buchstaben gegeneinander vertauscht, wird ein Text unverständlich. Diese schwache Verschlüsselung kann man durch andere Verfahren noch deutlich aufwerten, indem man z.B. eine Exklusiv-Oder-Verknüpfung mit einem per Pseudo-Zufallsgenerator erzeugten Wert durchführt.
Viele symmetrische Verschlüsselungs-Algorithmen haben Schritte mit Vertauschungen von Bitgruppen in ihrem Verfahren integriert, so z.B. DES und AES. Diese Verfahren verwenden Scrambler allerdings als nur eine Komponente von mehreren, weshalb die Verschlüsselung an sich nicht schwach ist.
Das CSS-Kodierverfahren (ausgeschrieben „Content Scrambling System“) für das Rechtemanagement von Video-DVDs verwendet auch Vertauschungen für einen Teil der Verschlüsselung.