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Der Sechszylinder ist eine Bauart von Hubkolben-Motoren, im Besonderen von Verbrennungsmotoren.
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Es gibt diesen als Reihenmotor, als V-Motor und als Boxermotor. Im Pkw-Bau kommen in letzter Zeit verstärkt V6-Motoren zum Einsatz, da diese im Vergleich zu den R6- und B6-Motoren eine kompaktere Bauform aufweisen. Er kann sowohl als Otto- wie auch als Dieselmotor ausgelegt sein.
Sechszylinder-Motoren sind am häufigsten im Pkw und Lkw-Bau eingesetzt, in seltenen Fällen auch bei Motorrädern. Sie dienen aber auch als Antrieb von Schienenfahrzeugen, leichten Flugzeugen (Boxermotoren US-amerikanischer Bauart), kleinen und großen Schiffen (als Reihenmotor), als Kraftwerks-Motor sowie weiteren Anwendungen.
Sechszylinder-Reihen- und -Boxermotoren besitzen vor allem als Ottomotoren eine besondere Laufruhe, da in ihnen eine etwaige Unwucht, also die Massen-Kräfte und -Momente erster und zweiter Ordnung ausgeglichen sind.
Sechszylinder-V-Motoren sind teils mit Ausgleichswellen beruhigt, oder sie nutzen statt drei Hubzapfen sechs Zapfen, d.h. die beiden sonst auf einen Zapfen arbeitenden Pleuel einer V-Kolbenpaarung werden hubversetzt, was wiederum die Stabilität der Kurbelwelle beeinträchtigen kann und zusätzlichen Bearbeitungsaufwand kostet. Es gibt vereinzelt auch teils "Flat Six" genannte Motoren, die genauer als 180°-V-Motoren zu bezeichnen sind. Diese unterscheiden sich jedoch in der Laufruhe kaum von Dreizylindern aufgrund der gleichläufigen Kolbenbewegungen jeder 180°-Paarung.
Auch abseits von Verbrennungsmotoren existieren Sechszylinder, u. a. als Kolbenpumpen oder Kompressoren, seltener auch als Dampfmotoren auf Schiffen.