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Seggiano

Seggiano
Wappen
Seggiano (Italien)
Seggiano
Staat: Italien
Region: Toskana
Provinz: Grosseto (GR)
Koordinaten: 42° 56′ N, 11° 33′ O42.929166666711.5583333333491Koordinaten: 42° 55′ 45″ N, 11° 33′ 30″ O
Höhe: 491 m s.l.m.
Fläche: 49,5 km²
Einwohner: 998 (31. Dez. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte: 20 Einw./km²
Postleitzahl: 58038
Vorwahl: 0564
ISTAT-Nummer: 053025
Demonym: Seggianesi
Schutzpatron: San Bartolomeo (24. August)
Website: Gemeinde Seggiano

Seggiano ist eine Gemeinde mit 998 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2010) in der Provinz Grosseto, Region Toskana in Italien.

Panorama von Seggiano

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Lage von Seggiano in der Provinz Grosseto

Die Gemeinde erstreckt sich über ca. 50 km², die Einwohnerdichte beträgt etwa 20 Einwohner/km². Sie liegt ca. 40 km nordöstlich von Grosseto und 100 km südlich von Florenz in der Nähe des Monte Amiata. Die Gemeinde liegt im Orciatal und im Weinbaugebiet des Montecucco, die Flüsse Orcia sowie seine Zuflüsse Vivo und Ente durchqueren das Gemeindegebiet.

Einziger Ortsteil ist der ca. 3 km südöstlich gelegene Ort Pescina am Fuße des Amiata.

Die Nachbargemeinden sind Abbadia San Salvatore (SI), Castel del Piano und Castiglione d’Orcia (SI).

Geschichte

Zu Beginn des 10. Jahrhundert als Besitztum der Abtei Sant’Antimo gegründet, fiel der Ort in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhundert unter die Kontrolle der Salimbeni aus Siena. Ab dem 15. Jahrhundert bis zur Niederlage der Seneser Republik 1555 gegen die Republik Florenz stand Seggiano unter dem Einfluss der ebenfalls aus Siena stammenden Ugurgeri. Danach fiel der Ort ebenfalls (wie Siena) dem Herzogtum Toskana zu.

Sehenswürdigkeiten

  • Chiesa di San Bartolomeo, Kirche aus dem Jahr 1216, 1860 restauriert. Enthält das Werk Madonna col Bambino in trono e i Santi Bartolomeo, Giovanni Evangelista e Michele Arcangelo von Bartolomeo Bulgarini
  • Chiesa di Santa Maria in Villa, 1486 restaurierte Kirche, wahrscheinlich älteren Ursprungs, enthält das Werk Madonna col Bambino von Andrea Vanni
  • Il Giardino, Skulpturengarten des Künstlers Daniel Spoerri

Weblinks

 Commons: Seggiano â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistiche demografiche ISTAT. Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica vom 31. Dezember 2010.
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