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| Staat | Italien |
| Verkehrsverbund Tarifverbund |
Unicocampania |
| Linien | 4 |
| Streckenlänge | 186 km |
| Stationen | 45 |
| Tunnelbahnhöfe | 4 |
| kleinste Taktfolge | ? |
| Fahrzeuge | ALe 724, ALe 803 |
| Betreiber | Trenitalia |
Der Servizio ferroviario metropolitano di Napoli (italienisch, Städtisches Eisenbahnverkehr Neapel) ist ein Vorortbahnsystem, das analog deutschen S-Bahn-Systemen rund um die süditalienische Großstadt Neapel von Trenitalia betrieben wird.
Inhaltsverzeichnis |
Mit dem Bau der Bahnstrecke Roma–Formia–Napoli wurde ein Eisenbahntunnel unter der Stadt Neapel geführt. Auf dieser 1925 in Betrieb genommene Strecke wurden vier Tunnelbahnhöfe sowie andere Stadtbahnhöfe gebaut, wodurch ein Städtisches Eisenbahnverkehr (von Neapel bis Villa Literno) eingeführt wurde.
Das System wurde als Metropolitana ("U-Bahn") bezeichnet und sollte in der faschistischen Propaganda an den U-Bahnsysteme ausländischer Städte erinnern (Italiens hatte erst 1955 eine reine U-Bahn, in Rom). Allerdings verkehrten Stadtzüge unregelmäßig, weil die Strecke auch von zahlreichen Schnellzügen befahren wurde[1].
Bis 1935 war die Strecke mit Stromschiene elektrifiziert. Seither wurde die in Italien übliche 3 kV Overleitung eingeführt.
Heute erreichen die Stadtzüge auch regionale Ziele (Capua, Castellammare di Stabia, Formia und Salerno).
Es verkehren vier Linien, die weder Nummeriert noch anderswie bezeichnet sind:
Der Abschnitt Pozzuoli–Napoli Gianturco, worauf die städtische Linie verkehrt, wird als Linea 2 ("Linie 2") der städtischen U-Bahn bezeichnet.
Kurioserweise, werden alle die Züge als Metropolitano (M) klassifiziert, auch einige die nur wenige Zwischenhalte haben.
Rund um Neapel bieten auch die private Ferrovia Circumvesuviana, die Ferrovia Circumflegrea und die Ferrovia Cumana zu den deutschen S-Bahnen vergleichbare Betriebe.