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| Sexten | |||
|---|---|---|---|
| (ital.: Sesto) | |||
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| Bezirksgemeinschaft | Pustertal | ||
| Provinz: | Bozen (Südtirol) | ||
| Region: | Trentino-Südtirol | ||
| Staat: | Italien | ||
| Einwohner (VZ 2001/31.12.2010): | 1.906/1.952 | ||
| Sprachgruppen laut Volkszählung 2001: |
96,6 % deutsch 3,2 % italienisch 0,2 % ladinisch | ||
| Koordinaten | 46° 40′ N, 12° 23′ O46.672777777812.37638888891310Koordinaten: 46° 40′ N, 12° 23′ O | ||
| Meereshöhe: | 1.244 - 3.145 m s.l.m. (Zentrum: 1.310 m s.l.m.) | ||
| Fläche/Dauer- siedlungsraum: |
80,9/5,3 km² | ||
| Fraktionen: | Sexten/St.Veit, Moos, Schmieden, Außerbaurschaft, Außerberg, Mitterberg, Kiniger | ||
| Nachbargemeinden: | Auronzo di Cadore, Comelico Superiore, Innichen, Kartitsch (Osttirol), Sillian , Toblach | ||
| Postleitzahl: | 39030 | ||
| Vorwahl: | 0474 | ||
| ISTAT-Nummer: | 021092 | ||
| Steuernummer: | 00436290217 | ||
| Politik | |||
| Bürgermeister (2010): | Fritz Egarter (SVP) | ||
Sexten (italienisch Sesto) ist eine Gemeinde im östlichsten Teil von Südtirol mit 1952 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2010). Sie besteht aus dem Hauptort Sexten, nach dem Kirchenpatron auch St. Veit genannt, und dem etwa zwei Kilometer entfernten Ortsteil Moos am Eingang des malerischen Fischleintals (Val Fiscalina). Die Ortschaft liegt auf rund 1300 Meter Höhe im Sextental, dem zum Kreuzbergpass führenden Seitental des Pustertals, nahe bei Innichen und dem Toblacher Feld, wo die Drau entspringt.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde grenzt im Norden unmittelbar an Osttirol in Österreich, den Grenzverlauf bilden die Karnischen Alpen mit dem markanten Helm (2434 m). Im Süden liegen die Sextener Dolomiten und der gleichnamige Naturpark, in den man durch das Fischleintal oder das etwas weiter westliche gelegene Innerfeldtal (Val Campo di Dentro) gelangt. Über den Kreuzbergpass gelangt man nach Venetien. Höchster Punkt auf dem Gemeindegebiet ist mit 3145 m die Dreischusterspitze.
Die Kirche St. Peter und Paul in St. Veit (Hauptort) enthält Deckengemälde des Bozner Künstlers Albert Stolz. Am Friedhofseingang ist in einem Rundbau der Totentanz von Rudolf Stolz zu sehen. [1] Im Friedhof befinden sich Arkadenbilder von Albert Stolz, Rudolf Stolz, Margarethe Stolz-Hoke und Johann Baptist Oberkofler.
Rudolf Stolz ist auch das im Ortszentrum befindliche Rudolf-Stolz-Museum gewidmet. Es zeigt in zwei Schauräumen vorwiegend Planskizzen und Entwürfe zu den zahlreichen Fresken sowie Studien, Aquarelle und graphische Arbeiten.[2]
Seit 1972 führt die Gemeinde (verliehen per Landesdekret) ein Wappen, das nach historischem Vorbild auf blauem Schild die Drei Zinnen in weißer Farbe und auf dem Gipfel des mittleren eine schwarze Gämse zeigt.
Aus Sexten stammen auch eine Reihe von bekannten Bergführern und Bergsteigern, so beispielsweise
Der Ort ist als Sommer- und Wintersportort bekannt, ferner durch seine Tiroler Krippen und Krippenschnitzer, die Nähe der romanischen Stiftskirche Innichen (8. Jahrhundert) und nicht zuletzt durch die „Sextener Sonnenuhr“, gebildet aus fünf Dolomiten-Gipfeln: Neuner, Zehner (Sextener Rotwand), Elfer, Zwölfer und Einser. Der Zwölfer (3094 m) liegt nahe beim Kletter-Paradies der Drei Zinnen.
In Sexten befindet sich auch die mit 16,5 m (inoffiziell) höchste Indoor-Kletterhalle Italiens, genannt Dolomitarena.
1983 war Sexten Austragungsort des Interski, des wichtigsten Kongresses für das Skilehrerwesen.
Durch die Vereinigung Sexten Kultur wird der anerkannte Architekturpreis für Neues Bauen in den Alpen verliehen. Nach den Jahren 1992, 1996 und 1999 wurde der Preis im September 2006 erneut vergeben (Preisträger 2006: Gion A. Caminada und Rainer Köberl & Astrid Tschapeller).
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