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Shorttrack ist eine olympische Sportart und Disziplin des Eislaufs, ausgetragen auf einer 111,12 Meter langen ovalen Bahn (in der Regel auf einem Eishockeyfeld), bei der über mehrere Runden im K.-o.-System der Sieger ermittelt wird. Die Bezeichnung Shorttrack (Kurzbahn) bezieht sich auf die Bahnlänge, die im klassischen Eisschnelllauf 400 Meter beträgt. Ausschlaggebend ist – im Unterschied zum verwandten Eisschnelllauf – nicht die erzielte Zeit, sondern ausschließlich die Platzierung. Pro Lauf starten vier bis acht Läufer (auf kürzeren Strecken weniger, auf längeren mehr), von denen zwei bis drei die nächste Runde erreichen. Massenstart und Laufen im Pulk (sog. Packstyle) stellen besondere Anforderungen an das taktische Verhalten der Läufer, die engen Kurvenradien erzwingen eine gegenüber dem klassischen Eisschnelllauf wesentlich andere Lauftechnik und Ausrüstung.
Es gibt Entscheidungen im Mehrkampf, im Staffellauf und auf den Einzelstrecken.
Hinweis: Bei Nachwuchswettkämpfen sowie nicht von der ISU registrierten Wettbewerben sind auch andere Streckenlängen üblich.
Vom internationalen Dachverband ISU (International Skating Union) werden jährlich Weltmeisterschaften (seit 1976), Europameisterschaften (seit 1997) sowie der Shorttrack-Weltcup ausgetragen. Die ISU registriert Weltrekorde über 500, 1000, 1500 und 3000 Meter sowie im Staffellauf. Shorttrack gehört seit 1988 (Demo, offiziell 1992) zum Programm der Olympischen Winterspiele.
siehe: Shorttrack bei den Olympischen Spielen
Zuständige nationale Verbände (Auswahl) sind