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| Basisdaten der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland | |
|---|---|
| Offizieller Name: | Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland Körperschaft des öffentlichen Rechts |
| GrĂŒnder: | Ellen Gould White, James White, Joseph Bates |
| GrĂŒndungsdatum: | 1863 (in den USA) |
| Gastmitgliedschaft: | in VEF und ACK[1] |
| VerbÀnde: | 2 |
| Ărtliche Gemeinden: | 570 |
| Gemeindemitglieder: | 35.195 (nur getaufte Mitglieder werden gezÀhlt) |
| KrankenhÀuser: | 1 |
| Kliniken fĂŒr Suchtkranke: | 2 |
| Hospiz: | 1 |
| Schulzentrum mit Gymnasium, Kolleg und Realschule: |
1 |
| Grundschulen: | 4 |
| KindergÀrten: | 15 |
| Altenheime: | 7 |
| Medienzentrum: | 1 |
| Verlage: | 2[2] |
| Beratungsstellen fĂŒr SuchtgefĂ€hrdete: |
3 |
| Psychosoziale Beratungsstellen: |
8 |
| SuppenkĂŒchen: | 7 |
| Selbsthilfe- und Abstinenzgruppen: |
37 |
| Ăbernachtungshaus fĂŒr Frauen: |
1 |
| Hochschule: | Theologische Hochschule Friedensau |
| Offizielle Website: | www.adventisten.de |
Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (STA) ist eine protestantische Freikirche, die im 19. Jahrhundert in den USA gegrĂŒndet wurde. Die Kirche ist die gröĂte adventistische Religionsgemeinschaft.
Inhaltsverzeichnis |
Der Name âSiebenten-Tags-Adventistenâ nimmt darauf Bezug, dass die Kirchenmitglieder Adventisten sind, also an eine baldige Wiederkehr von Jesus Christus glauben und den siebten Wochentag nach der biblischen ZĂ€hlung, den Samstag (Sabbat), heilig halten; anders als die meisten Christen, die den ersten Wochentag (nach der kirchlichen ZĂ€hlung der Sonntag) als Tag der Auferstehung feiern.
Die Siebenten-Tags-Adventisten selbst bezeichnen die GlÀubigen in ihrer Gemeinschaft, wie auch andere reformierte Kirchen tun, als Gemeindeglieder, Glieder der Gemeinde oder meist kurz als Glieder.
1961 hatte die Kirche nach eigenen Angaben zum ersten Mal mehr als 1 Million Mitglieder, zur Jahrtausendwende verkĂŒndete sie eine Mitgliederzahl von 10 Millionen. Mitte 2010 betrug die Mitgliederzahl laut Angaben der Zentralredaktion des Adventistischen Pressedienstes ca. 16,6 Millionen.[3] Die Zahlen beziehen sich nur auf getaufte Glieder. Kinder aus adventistischen Familien sind nicht mitgezĂ€hlt. Zusammen mit den noch nicht getauften Kindern und Jugendlichen besuchen weit ĂŒber 25 Millionen Menschen die adventistischen Gottesdienste.
Zum Vergleich der GröĂenordnung: Weltweit gibt es derzeit etwa 71 Millionen Lutheraner (hier sind die Kinder auch offizielle Glieder, da die Kindertaufe praktiziert wird).
Innerhalb von fĂŒnf Jahren (2000â2005) verlieĂen 1,5 Millionen Menschen die Kirche.[4]
| Jahr | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010[7] | |
| Gemeinden | 569 | 576 | 576 | 576 | 572 | 578 | 586 | 572 | 570 |
| Mitglieder | 35.948 | 35.990 | 36.030 | 36.127 | 36.022 | 35.925 | 35.651 | 35.386 | 35.195 |
| Taufen | 862 | 706 | 736 | 796 | 757 | 666 | 618 | 628 | 597 |
| Zuzug/Abwanderung | +166 | +134 | +58 | +66 | -32 | -4 | -39 | -119 | |
| TodesfÀlle | 588 | 535 | 503 | 530 | 556 | 525 | 533 | 532 | 488 |
| Austritte/AusschlĂŒsse | 295 | 263 | 251 | 240 | 274 | 231 | 300 | 242 | 304 |
| Nettowachstum | +125 | +42 | +40 | +92 | -102 | -97 | -274 | -265 | -191 |
In Ăsterreich gab es am 1. Januar 2009 insgesamt 49 Gemeinden mit 3.871 getauften Mitgliedern, die von 29 ordinierten Pastoren betreut wurden.
In der Schweiz leben 4.400 erwachsene getaufte Siebenten-Tags-Adventisten. Die STA des Kantons Basel-Stadt haben seit 1973 einen Gaststatus bei der kantonalen Sektion der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen der Schweiz AGCK. SpĂ€ter kam der Gaststatus auch in den Kantonen Aargau, Baselland, Schaffhausen, Tessin und ZĂŒrich hinzu. Im Kanton Waadt sind die STA Mitglied der kantonalen AGCK-Sektion.[8]
In weiten Teilen Àhnelt die Lehre der Siebenten-Tags-Adventisten der Lehre von anderen protestantischen und insbesondere baptistischen Kirchen. So gilt die Bibel als die einzige religiöse AutoritÀt. Es gibt aber auch einige charakteristische Unterschiede.
Die Lehre wird derzeit in 28 Glaubenspunkten offiziell beschrieben.[9] Diese Glaubenspunkte beschreiben unter anderem das GottesverstÀndnis, die Rolle Jesu Christi, die Dreieinigkeit, das BibelverstÀndnis, die Lehre vom Sabbat, von der Gemeinde (KirchenverstÀndnis), von der Gemeindefinanzierung, vom christlichen Lebensstil, von Tod und Auferstehung, von der Endzeit, der damit verbundenen Wiederkunft Christi und der neuen Erde. GemÀà dem Vorwort der Glaubensartikel sind diese nicht statisch, sondern können und sollen je nach Erkenntnisstand durch eine Generalkonferenz angepasst werden.
Anders als die Mehrzahl der christlichen Kirchen, die den Sonntag fĂŒr den regelmĂ€Ăigen wöchentlichen Gottesdienst nutzen, beachten die Siebenten-Tags-Adventisten den Samstag - den siebten Tag der Woche - als gottesdienstlichen Ruhetag, der nach dem hebrĂ€ischen Wort im Urtext, als Sabbat bezeichnet wird. Der Sabbat beginnt freitags mit dem Sonnenuntergang und endet samstags ebenfalls mit dem Sonnenuntergang. Die Freikirche beruft sich dabei auf den Schöpfungsbericht (1 Mose 2,3): â... und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihnâ) und das vierte der Zehn Gebote (2 Mose 20,8â11), in dem die Heiligung und das Gedenken des Sabbats von Gott geboten wird: âGedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest ...â. Siebenten-Tags-Adventisten weisen darauf hin, dass auch Jesus nach seiner Gewohnheit am Sabbat den Gottesdienst besuchte (Lukas 4,16), und die GĂŒltigkeit des Sabbats ĂŒber seine Himmelfahrt hinaus festlegte (MatthĂ€us 24,20): âBittet aber, dass eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.â Die Sonntagsheiligung dagegen werde im Neuen Testament nirgendwo geboten. Auf Grund anti-jĂŒdischer, heidnischer (besonders der Sonntagsfeier des Mithraskultes) und politischer EinflĂŒsse habe der Sonntag erst spĂ€ter die Sabbatfeier verdrĂ€ngt. âDiese Untersuchung zeigt, dass die Ăbernahme des Sonntags anstelle des Sabbats nicht in der urchristlichen Gemeinde von Jerusalem durch die Vollmacht apostolischer AutoritĂ€t geschah, sondern schĂ€tzungsweise ein Jahrhundert spĂ€ter in der Kirche von Rom.â[10] Doch erst nachdem Kaiser Konstantin am 7.3.321 den Sonntag zum gesetzlichen Feiertag erklĂ€rte, sei er auch von den Christen als Ruhetag betrachtet worden. âZu Anfang des 4. Jh. erscheint die Sonntagsheiligung als kirchliches Gebot.â[11]
Adventisten sehen den Samstag als eine Zeit der Ruhe, die Zeit fĂŒr die Gemeinschaft mit Gott und mit dem NĂ€chsten bietet. Er ist fĂŒr sie nicht nur ein Gedenktag der Schöpfung, sondern auch ein wöchentliches Erinnern an die Erlösung in Christus, der Neuschöpfung des glĂ€ubig gewordenen Menschen. DarĂŒber hinaus bietet er den Ausblick auf die Ruhe der Erlösten im Reich Gottes (HebrĂ€er 4,3-10).
Die Siebenten-Tags-Adventisten praktizieren (wie auch viele andere Kirchen) die Glaubenstaufe durch Untertauchen. Sie sind der Auffassung, dass die persönliche Umkehr zu Gott, der persönliche Glaube an Jesus Christus als den Erretter und die bewusste Entscheidung Grundvoraussetzungen fĂŒr die Taufe sind. Sie betrachten die Glaubenstaufe als Voraussetzung fĂŒr die Mitgliedschaft. Vor der Taufe erfolgt ein grĂŒndliches adventistisches Bibelstudium. Die Gemeinde hat ein Recht darauf, Glaubensbekenntnis und Haltung der Person kennenzulernen, die in die Gemeinde aufgenommen werden möchte.[12] Daher stellt sich der Taufkandidat in der Regel der Gemeinde oder dem Gemeindeausschuss vor und kann dabei seinen Glauben bekennen. Die Taufe erfolgt in Taufbecken, die bei gröĂeren GemeindehĂ€usern in den Gottesdienstsaal eingebaut sind, oder bei geeignetem Wetter auch in FlĂŒssen oder Seen. Gleichzeitig mit der Taufe erfolgt die Aufnahme in die Gemeinde. Der Ăbertritt in die Freikirche ist ohne erneute Taufe möglich, wenn eine vorherige Glaubenstaufe aus einer anderen Kirche vorliegt. Eine als SĂ€ugling oder Kleinkind empfangene Taufe (Kindstaufe) wird nicht anerkannt.
Hinsichtlich der Hölle und des Zustandes der Toten vertreten die Siebenten-Tags-Adventisten den Standpunkt des Annihilationismus: Sie betrachten den Tod als einen Zustand des Schlafs und begrĂŒnden dies mit Bibelstellen wie Koh 9,5+6+10 EU. Sie lehren, dass ein Mensch die Zeit seines Todes nicht bewusst erlebt und lehnen die Ansicht ab, dass die Menschen direkt nach dem Tod in den Himmel oder in die Hölle kommen (siehe 1 Thess 4,13ff EU). Diese Zeit endet mit der Auferstehung, die (im Falle der Gerechten) zur Wiederkunft Christi bzw. (im Falle der Gottlosen) nach dem Millennium (Offb 20 EU) geschieht. Es schlieĂt sich dann das JĂŒngste Gericht an. Dieses endet fĂŒr die Gottlosen nicht mit einer ewigen Qual in einer feurigen Hölle, sondern mit der endgĂŒltigen Vernichtung bzw. Auslöschung â wobei die formale Zugehörigkeit zu den Siebenten-Tags-Adventisten keine automatische Rettung bedeutet und auch Angehörige anderer Kirchen Rettung finden werden: Allein der lebendige Glaube an Jesus Christus als Erlöser und Herr ist entscheidend, wobei die GlĂ€ubigen sich nicht anmaĂen sollen, entsprechende Urteile ĂŒber andere Menschen zu sprechen.
Die Siebenten-Tags-Adventisten erwarten die baldige Wiederkunft Christi, ein christliches Konzept, welches keine Grundlage in den jĂŒdischen Schriften hat. Diese Hoffnung, welche auf den Glaubensschriften des Neuen Testaments beruht, grĂŒnden sie auf die Auslegung der ErzĂ€hlungen Jesu und der Apostel, die in der Wiederkunft Jesu die Vollendung der christlichen Erlösung versprechen (Joh 14,1â3 NeĂ; Mt 24,30 NGĂ; Hebr 9,28 EU). Was den Zeitpunkt seines zweiten Kommens betrifft, verweisen Siebenten-Tags-Adventisten einerseits auf die vorhergesagten Zeichen (Mt 24 LUT; Mk 13 LUT, Lk 21,25â28 LUT), die versprechen, dass der Tag, der seit nunmehr rund zweitausend Jahren naherwartet wird, nicht mehr fern sein kann. Zugleich warnen sie aber vor jeder zeitlichen Fixierung, weil der Zeitpunkt den Menschen verborgen bleibe (Mt 24,36 HFA). In dieser doppelten Betonung wird sowohl eine ĂŒberhitzte Naherwartung als auch eine leichtfertige GleichgĂŒltigkeit vermieden. Damit fĂŒhlen sie sich zu einem Leben in steter Bereitschaft berufen, die sich in tĂ€tigem Dienst fĂŒr das Wohl dieser Welt und der VerkĂŒndigung des christlichen Evangeliums manifestiert (Mt 24,14â44 LUT; Mt 25,40 LUT).
Die Siebenten-Tags-Adventisten fassen den menschlichen Körper als ein Haus Gottes auf (1 Kor 6,19â20 NGĂ), daher legen sie hohen Wert auf eine gesunde LebensfĂŒhrung und sollen Alkohol, Tabak und andere Rauschmittel meiden. Zudem werden einige biblischen Speisegebote (siehe 3. Mose, Kapitel 11 LUT ) eingehalten; Adventisten essen daher beispielsweise kein Schweinefleisch, kein Kaninchen und keine Schalentiere (Muscheln, Krabben). Viele Siebenten-Tags-Adventisten ernĂ€hren sich vegetarisch (fleischlos).
Im 19. Jahrhundert gehörten die Siebenten-Tags-Adventisten zu den Vorreitern der Lebensreform-Bewegung. Der Erfinder der Cornflakes, J. H. Kellogg, war Adventist. Im Reformhaus sind bis heute viele Produkte von Firmen mit adventistischem Ursprung (Beispiel: De-Vau-Ge Gesundkostwerk[13]) erhÀltlich.
Insgesamt sollen Adventisten ein Leben fĂŒhren, das weder ausschweifend noch asketisch (enthaltsam) ist.
Ellen G. White (1827â1915) war MitbegrĂŒnderin der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten und gilt in dieser als âBoteâ bzw. âBotinâ (vgl. z. B. A Letter to Dr. Paulson: St. Helena, California â June 14, 1906 in Ellen G. White and Her Writings) [1].[14]
Ihre zahlreichen Schriften prĂ€gen die Freikirche bis heute. Die Kirche glaubt, dass sie ein fortwirkender, bevollmĂ€chtigter Ausdruck der Wahrheit sind und zu Trost, FĂŒhrung, Unterweisung und Zurechtweisung taugen. Die Kirche betont, dass ihre Lehre nicht auf Ellen White zurĂŒckgeht; Ellen White habe die Lehren der Adventisten nachtrĂ€glich (zum Teil durch Visionen) bestĂ€tigt und ihnen damit innerhalb der Gemeinschaft Geltung verschafft. Sie betont weiterhin, dass die Schriften von Ellen White nicht gleichwertig mit der Bibel seien.
Ellen White wies auch selbst darauf hin, dass man ihre Schriften nicht ĂŒber oder gleichrangig neben die Bibel stellen solle, da ihre Botschaften nichts Neues brĂ€chten, sondern nur auf vergessene oder zu wenig berĂŒcksichtigte Bibelstellen hinwiesen. Ihre Schriften heben hervor, dass die Bibel der MaĂstab ist, an dem alle Lehre und Erfahrung geprĂŒft werden muss.
Die Rolle von Ellen White wurde von Anfang an kontrovers beurteilt und in der Geschichte der Freikirche immer wieder diskutiert. Ihre Geltung hat sich aber in der oben beschriebenen Art und Weise gefestigt. Manche Kritiker haben ihretwegen die Kirche verlassen, wĂ€hrend andere einen wichtigen Beitrag dabei leisteten, dass die offizielle Stellungnahme der Kirche Ellen White gegenĂŒber ausgewogen und nĂŒchtern wurde.
Adventisten sehen die Bibel als verbindliches Wort Gottes[15] und höchste religiöse AutoritĂ€t[16], wobei nur die in den protestantischen Kirchen gezĂ€hlten 66 BĂŒcher des Alten und Neuen Testamentes (ohne Apokryphen) als kanonisch angesehen werden.
Adventisten zeichnen sich in der Regel durch ein gutes Bibelwissen aus. Eine wichtige Rolle spielt dabei das wöchentliche BibelgesprÀch, welches Bestandteil des adventistischen Sabbat-Gottesdienstes ist. Dabei wird quartalsweise anhand eines von der Generalkonferenz herausgegebenen Studienhefts ein biblisches Buch oder Thema in Gruppen besprochen. Ebenfalls gibt es in manchen Gemeinden die Möglichkeit, aktuelle Themen aus dem Weltgeschehen, sowie eigene biblische Themen zu diskutieren und anhand der Bibel zu beleuchten.
In der adventistischen Bibelauslegung wird den apokalyptischen BĂŒchern Daniel und Offenbarung besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die evangelikale Grundhaltung der Kirche hat auch Auswirkungen auf die Bibelauslegung, so werden beispielsweise die historisch-kritische Exegese und die Evolutionstheorie abgelehnt.
Adventistische Gottesdienste sind lÀnger als der klassische evangelische Gottesdienst. Sie dauern etwa zwei Stunden:
Abendmahlsgottesdienste werden in reformierter Tradition vierteljĂ€hrlich gefeiert. Sie beginnen mit der FuĂwaschung (Joh 13,1â17 NeĂ). Das Abendmahl wird als offene Kommunion gefeiert, alle glĂ€ubigen Christen sind dazu eingeladen. Beim Abendmahl werden ungesĂ€uertes Brot und unvergorener Traubensaft verwendet, Reste sollen nach dem Gottesdienst âin angemessener Weiseâ[17] entsorgt werden. âSie werden nicht in den alltĂ€glichen Gebrauch zurĂŒckgenommen.â[18] Brot und Traubensaft werden durch die Reihen gegeben, in der Regel werden Einzelkelche angeboten. Voraussetzung fĂŒr den Empfang des Abendmahls ist Einkehr und BuĂe. Dabei gibt es keine feste Beichtliturgie. Die Leitung darf nur durch ordinierte Pastoren und Ălteste erfolgen, Diakone dĂŒrfen assistieren.
Die aktuellen GesangbĂŒcher der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland sind Wir loben Gott mit alten und traditionellen Kirchenliedern, Leben aus der Quelle mit neuerer Lobpreis-Musik. Bis in die 1980er-Jahre hinein wurde das Buch Zionslieder verwendet.
In Europa sind die meisten AdventhÀuser eher schlicht eingerichtet. Die typische Kirche gibt es selten. In Deutschland existieren davon nur drei, die anderen Gemeinden haben meist schlichte GemeindehÀuser oder RÀumlichkeiten. In den USA gibt es prÀchtige Kirchen.
Organisatorisch bestehen groĂe Parallelen zur methodistischen Kirche, aus der viele GrĂŒndungsmitglieder der STA stammten. Die Kirche ist presbyterianisch-synodal als Weltkirche organisiert. Sitz der Weltkirchenleitung, ebenfalls Generalkonferenz genannt, ist Silver Spring in Maryland (USA). Die Generalkonferenz ist ein parlamentarisch gewĂ€hltes Gremium, dem ein PrĂ€sident â zurzeit (2010) Ted Wilson[19] â vorsteht. Als Kirchenleitung ist sie fĂŒr die Einheit im Glauben, Lehrfragen und Weltmission zustĂ€ndig.
Als Generalkonferenz (âGeneral Conference Sessionâ) wird zugleich auch die alle fĂŒnf Jahre stattfindende Vollversammlung der Kirche bezeichnet.[20] Hier finden sich aus allen LĂ€ndern gewĂ€hlte Delegierte zusammen, um wichtige BeschlĂŒsse zu fassen, ein neues PrĂ€sidium zu wĂ€hlen, aber auch um gemeinsam mit ihren Glaubensfreunden aus aller Welt Gottesdienste zu feiern. Die Generalkonferenz dauert jeweils eine Woche, ist fĂŒr alle Interessierten offen und findet an wechselnden Orten statt. Im Jahr 2000 fand sie in Toronto, Kanada statt, 2005 in St. Louis, Missouri (USA), 2010 in Atlanta, Georgia (USA).
Die Weltfelder (Divisionen) sind Teil der Generalkonferenz.[21] Davon bestehen zurzeit 13, Deutschland ist Teil der Euro-Afrika-Division mit Sitz in Bern, Schweiz. Zu dieser Division gehören die meisten LĂ€nder Mitteleuropas, Nordafrika, die TĂŒrkei, RumĂ€nien und Bulgarien.
In der nĂ€chsten Organisationsebene folgen die VerbĂ€nde oder Unionen[22] , die hĂ€ufig einen Staat umfassen. In Deutschland gibt es 2 VerbĂ€nde, den Norddeutschen Verband mit Sitz in Hannover und den SĂŒddeutschen Verband mit Sitz in Ostfildern. Vereinigungsversuche beider VerbĂ€nde waren bislang nicht erfolgreich, es bestehen unterschiedliche theologische Akzente. Der Norddeutsche Verband gilt als liberaler und progressiver, der SĂŒddeutsche als konservativer und traditioneller.
Die VerbÀnde unterteilen sich in Deutschland in Vereinigungen, die ein Bundesland, aber auch mehrere BundeslÀnder umfassen. In den Vereinigungen erfolgt die eigentliche Gemeindearbeit, sie sind die Arbeitgeber der Pastoren und Besitzer der GemeindehÀuser (Kirchen).
Die Ortsgemeinde (wird in Deutschland in der Regel Adventgemeinde genannt) ist die kleinste organisatorische Einheit. Sie wird von ordinierten Ăltesten und von einem gewĂ€hlten Gemeindeausschuss geleitet, dem immer auch der zustĂ€ndige Pastor angehört. Pastoren können auch fĂŒr mehrere Ortsgemeinden zustĂ€ndig sein. GroĂe Ortsgemeinden haben oft mehrere Pastoren. Die GröĂe der Ortsgemeinden bewegt sich zwischen 20 und 500 Mitgliedern (ohne Kinder, noch nicht getaufte Jugendliche und GĂ€ste), im statistischen Mittel bei etwa 60 Mitgliedern je Ortsgemeinde.
Alle Dienste werden demokratisch bzw. (kirchen-)parlamentarisch gewĂ€hlt. Die Kirche hat sich mit dem von der Weltkirchenleitung veröffentlichten Gemeindehandbuch (engl. Church Manual[23]) eine Verfassung gegeben, in der Organisation und Wahlen, die einzelnen Dienste (Ălteste, BibelgesprĂ€chsleiter, Diakone, Pastor etc.) ebenso wie Fragen der Mitgliedschaft (Taufe, Aufnahme, Austritt, Ausschluss, Umzug) und der Lehre geregelt sind.
In Deutschland ist die STA mit 35 anderen, bundesweiten VerbÀnden Mitglied im bka e. V., dem Bundesverband Kulturarbeit in der evangelischen Jugend e. V. Die VerbÀnde sichern in ihrer Breite und mit Hilfe ihrer fachlichen Kompetenz die Vielfalt und QualitÀt der Jugendkulturarbeit im Bundesverband Kulturarbeit in der evangelischen Jugend e. V. und können nicht zuletzt durch den Verbund im bka e. V. bundesweit wirksam werden.
Im 19. Jahrhundert gab es in Europa und in den Vereinigten Staaten verschiedene religiöse Bewegungen. Christen auf unterschiedlichen Kontinenten berechneten unabhĂ€ngig voneinander Daten, an denen Jesus Christus wiederkommen wĂŒrde (so beispielsweise der wĂŒrttembergische PrĂ€lat Albrecht Bengel das Jahr 1836 und in den USA der Baptisten-Pastor William Miller das Jahr 1844, siehe Millerbewegung). Aus dem Zusammenbruch der Millerbewegung entwickelten sich christliche Gruppierungen, die die Bibel intensiv zu studieren begannen. Teile dieser Gruppierungen schlossen sich am 23. Mai 1863 in Battle Creek (Michigan)[24] zur Gemeinschaft bzw. spĂ€ter Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten zusammen.
Joseph Bates gilt als MitbegrĂŒnder der Siebenten-Tags-Adventisten. Er brachte den Sabbat-Gedanken in die Bewegung, den er von den Siebenten-Tags-Baptisten ĂŒbernahm. Hiram Edson (1806â1882) war eine weitere wichtige Persönlichkeit in der Entstehungsphase der Adventisten. Er kam zu dem Schluss, dass das von Miller errechnete Datum richtig, aber dessen Interpretation falsch sei und dass Jesus vielmehr im Jahre 1844 im Himmel ins Allerheiligste eingetreten sei, um dort Gericht zu halten ĂŒber die bisher Verstorbenen.
Die Adventisten betreiben - inzwischen weltweit - MissionstĂ€tigkeit, denn im Grundsatzprogramm der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten heiĂt es, dass das Evangelium allen Menschen gebracht werden mĂŒsse. Folglich haben Adventist-Gemeinden in einigen LĂ€ndern schon eine lĂ€ngere Tradition, wĂ€hrend in vielen anderen erst in den letzten Jahren Gemeinden gegrĂŒndet wurden.
Die erste adventistische Mission auĂerhalb der USA begann um 1865 in Italien und der Schweiz. Der Prediger Michael Belina Czechowski missionierte die dortigen Gemeinden. Allerdings stand er nicht mehr in Kontakt zu der Leitung in den USA, sodass diese Gruppen offizielle offiziellen Glieder der Kirche wurden.
Die durch die MissionstĂ€tigkeit angeregte Adventbewegung wurde in den USA hauptsĂ€chlich von ehemaligen Mitgliedern der Baptisten und Methodisten gegrĂŒndet. In Deutschland spielte auch der Pietismus eine groĂe Rolle bei der Mission. In RumĂ€nien waren die ersten AnhĂ€nger der Freikirche deutschstĂ€mmige Sabbatianer. In Russland rekrutierten sich Adventisten aus der judaisierten Bewegung der Subbotniki[25], den Russlandmennoniten und den schwĂ€bischen Radikalpietisten.
Die wichtigsten adventistischen Missionare waren:
Heutzutage entstammen durch Mission gewonnene neuer Gemeindeglieder verschiedensten Religionen und Konfessionen. Die Mission setzt auch auf Medien wie Radio und Fernsehen, z.B. Hope Channel. Die Zahl der Adventisten nahm in den letzten Jahren enorm zu. Zuwachs findet hauptsĂ€chlich in SĂŒdamerika und Afrika statt, wĂ€hrend das Gemeindewachstum in Europa und den USA eher stagniert oder rĂŒcklĂ€ufig ist. In Staaten, die keine Religionsfreiheit zulassen, gehören Siebenten-Tags-Adventisten zur Gruppe verfolgter Christen. Der Adventismus seinerseits will tolerant gegenĂŒber anderen Religionen und AndersglĂ€ubigen sein.
Nachdem sich die Adventgemeinden in den USA etabliert hatten, wurden seit 1874 Missionare nach Deutschland ausgesandt. John Nevins Andrews begann damit, die Adventbotschaft auch hier zu verbreiten. Ein wichtiger Grundstein fĂŒr die GemeindegrĂŒndungen in Deutschland waren die zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Bergischen Land entstandenen pietistischen Gemeinschaften. Heinrich Lindermann (1806â1892) grĂŒndete im Dezember 1852 unter den Erweckten die Getaufte Christen-Gemeinde. Seit 1867 kam diese Gemeinschaft zu der Erkenntnis, den Sabbat als den biblischen Ruhetag anzunehmen. Um 1875 gab es in Vohwinkel, Solingen und Mönchengladbach AnhĂ€nger dieser Gruppe. Im August 1875 hielt der Missionar Jakob Erzberger in einer Hotelhalle in Solingen erste Bibelstunden ab, an denen mehrere hundert Menschen teilnahmen. Zwar schloss sich Lindermann der Adventbewegung nicht an, dennoch lieĂen sich viele seiner AnhĂ€nger adventistisch taufen. Die erste Taufe fand am 8. Januar 1876 in der NĂ€he von Solingen statt. 1889 wurde in Hamburg ein Missionszentrum von Ludwig Richard Conradi gegrĂŒndet. Von hier aus sollte die Botschaft auch nach Afrika und Asien verbreitet werden. In den Jahren darauf grĂŒndeten die Adventisten einen Verlag und die Theologische Hochschule Friedensau. Dort wurde 1905 das Gotteshaus fertiggestellt.
In der Zeit des Nationalsozialismus konnte die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten weiterhin bestehen, allerdings mit gewissen EinschrĂ€nkungen. Mancherorts wurden die Adventisten stark diskriminiert und ihre GotteshĂ€user wurden geschlossen, konnten jedoch bald wiedereröffnet werden, weil die Adventisten durch ihr Wohlfahrtswerk Ansehen genossen, so etwa in Kassel. Es gab unter den Adventisten auch Opfer des Holocausts, da ein Teil der Mitglieder jĂŒdischer Herkunft war. SpĂ€ter, als die Situation sich verschĂ€rft hatte, wurden alle Juden oder mit Juden verheiratete Adventisten von der Gemeinschaft ausgeschlossen. Ein bekanntes Beispiel hierfĂŒr ist die aus Galizien stammende Frieda Nagelberg. Vor einigen Jahren wurde ein offizielles Schuldbekenntnis von der Leitung der Siebenten-Tags-Adventisten veröffentlicht.
Jedoch gab es unter den Adventisten auch âJudenretterâ, so hatte zum Beispiel der ungarische Prediger Laszlo Michnay 60 Juden versteckt und gerettet. Auch Jean Henri Weidner hat mit einer Untergrundorganisation Juden, abgeschossene alliierte Flieger und politisch Verfolgte ins sichere Schweizer Exil geleitet.[26] Er grĂŒndete 1942 eine der wichtigsten und erfolgreichsten Untergrundorganisationen (RĂ©seau Dutch-Paris) zur Rettung von Juden vor dem Holocaust.[27]. Etwa 300 Personen gehörten zu seiner Organisation. Ăber 150 Mitarbeiter wurden nach und nach festgenommen, 40 davon starben an den Folgen der Haft oder wurden getötet, darunter auch seine Schwester Gabrielle. Er selbst wurde einer der meistgesuchten UntergrundfĂŒhrer Frankreichs. Auf Weidners Festnahme setzte die Gestapo eine Belohnung in Höhe von fĂŒnf Millionen französischen Francs aus. In der Nachkriegszeit riefen sie den Rundfunk Stimme der Hoffnung (gehört dem Adventist World Radio an) ins Leben.
Seit der Wende im Jahre 1989 kamen auch verstĂ€rkt russlanddeutsche Adventisten aus der Sowjetunion nach Deutschland. Ihre Zahl betrĂ€gt ca 8000. Neben den deutschen Gemeinden existieren heute auch einige auslĂ€ndische Gemeinden, zumeist ghanaische und sĂŒdslawische.
Insgesamt beteiligt sich die Glaubensgemeinschaft weltweit und auch in Deutschland kaum an der ökumenischen Bewegung. Von der historisch stark ablehnenden Haltung zur Ăkumene wird aber mehr und mehr Abstand genommen. So nehmen die Siebenten-Tags-Adventisten als Beobachter an den Versammlungen des Ăkumenischen Rates der Kirchen teil und sind Gastmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und der Vereinigung Evangelischer Freikirchen in Deutschland. Einzelne Ortsgemeinden sind auf lokaler Ebene Mitglied der Evangelischen Allianz. In GesprĂ€chen mit dem Lutherischen Weltbund (LWB) haben beide Seiten fundamentale Gemeinsamkeiten festgestellt.[28] Die Ăbereinstimmungen zwischen den zwei Kirchen wurden vom Deutschen Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes lediglich mit deutlichen EinschrĂ€nkungen anerkannt.[29]
Kritisiert wird die Kirche der STA sowohl von ehemaligen STA-Mitgliedern[30] als auch von Vertretern anderer Kirchen. Diese Kritik wendet sich meist gegen adventistische Sonderlehren:
Aufgrund einer Anfrage der SĂŒdbayerischen Vereinigung der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten (2004) ordnete das Konfessionskundliche Institut des Evangelischen Bundes die Kirche den evangelischen Freikirchen zu, wobei das Gutachten von Walter Fleischmann-Bisten unterzeichnet wurde. Dazu kommen auch die verschiedenen Stellungnahmen namhafter Gelehrter, wie die der UniversitĂ€tsprofessoren Erich Geldbach (Bochum), Reinhard Frieling (Marburg) und Helmut Obst (Halle-Wittenberg).
Ellen White
Von nichtadventistischer Seite wird der adventistische Umgang mit der Bibel als problematisch angesehen, sofern er von den Schriften Ellen Whites ausgeht und von ihrer Rolle als Prophetin bzw. als TrĂ€gerin des âGeistes der Weissagung/Zeugnis Jesuâ (Offb 12,17 EU; 19,10 EU). Das protestantische Sola scriptura wird den STA von Seiten der evangelischen Kirche daher nicht völlig zugestanden (vgl. z. B. RĂŒdiger Hauth, Adventisten oder Stellungnahme des DNK/LWB[29]). Die STA betonen ihrerseits jedoch, dass durch Ellen White keine neuen Lehren entstanden.
Ellen White selbst wurde von ehemaligen adventistischen Theologen wie Desmond Ford, Walter Rea, Dale Ratzlaff u. a. der Vorwurf des Plagiats gemacht. Manche bezeichneten sie auch als âfalsche Prophetinâ. Von seiten ehemaliger Adventisten wird der in einzelnen Adventgemeinden ĂŒbliche fundamentalistisch-legalistische Umgang mit ihren Schriften als sehr bedrĂŒckend beschrieben.
Nach Ansicht der Kritiker gibt es innerkirchlich keinen sachlichen, positiv-kritischen Umgang mit Ellen White und ihrem Schrifttum, wie er bei anderen protestantischen Kirchen in Bezug auf ihre Kirchenlehrer stattfindet, z. B. Martin Luther bei der lutherischen Kirche, Johannes Calvin bei der reformierten Kirche oder John Wesley bei der methodistischen Kirche.
Adventisten-Sabbat
Der Adventisten-Sabbat stellt gesamtchristlich gesehen nur eine Minderheitsoption gegenĂŒber der Sonntagsfeier und der Auffassung dar, es gĂ€be keinen verbindlichen christlichen Ruhetag. Andere Christen kritisieren die von den STA vertretene Auffassung, der Sabbat sei der verbindliche, rechtmĂ€Ăige Ruhetag (und nicht nur eine Option), Zeichen der Treue gegenĂŒber den Geboten Gottes, der in der Endzeit zum PrĂŒfstein des wahren Glaubens an Gott werden wird (siehe Was Adventisten glauben, Kap. 12: Die Ăbrigen und ihr Auftrag). Diese Lehre findet sich auch in den Schriften von Ellen G. White (z. B. Der groĂe Kampf, Kap. 38: Die letzte Warnung). In dieser spezifischen Sabbattheologie ist auch das adventistische SelbstverstĂ€ndnis als Gemeinschaft der Ăbrigen â⊠die da halten die Gebote Gottes und haben das Zeugnis Jesuâ (Offenbarung 12,17) begrĂŒndet.
1844, Heiligtumsdienst, Untersuchungsgericht
Die frĂŒhen Adventisten um William Miller erwarteten 1844 die Wiederkunft Jesu. Nach dem Ausbleiben dieses Ereignisses interpretierte eine Gruppe von ihnen die errechnete Jahreszahl nicht als Datum der Wiederkunft, sondern als Beginn eines neuen Heilsabschnittes in der Geschichte, in dem Jesus Christus seinen Dienst als Hohepriester im himmlischen Heiligtum beginnt. Diese Lehre begrĂŒndete zusammen mit dem Sabbat die STA-Glaubensgemeinschaft. Sie spielt im praktischen Leben der Gemeinde jedoch kaum noch eine Rolle. AuĂerhalb der STA konnte sich diese Lehre nicht etablieren und wird als unbiblisches Dogma abgelehnt (s. Literatur: RĂŒdiger Hauth). UnabhĂ€ngig vom strittigen Geschehen findet auch das Datum (1844) auĂerhalb der STA keine Akzeptanz. Es basiert auf einer prophetischen Zeitkette aus dem Buch Daniel (bes. Kap. 8,13-19 EU), bei deren Anwendung nach adventistischer Auslegung die Kreuzigung Jesu im Jahre 31 n. Chr. stattgefunden hat. Das Datum der Kreuzigung Jesu wird dabei aufgrund der Prophezeiung von Daniel 9,24-27 EU berechnet.[31]
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