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Siegfried Brehmer (* 12. Januar 1917 in Lindhof (Westpreußen); †30. Mai 1996 in Potsdam-Babelsberg) war ein deutscher Komponist im Schach.
Inhaltsverzeichnis |
Berufsbedingt beschäftigte sich Brehmer nur sporadisch mit dem Komponieren. So schuf er zwischen 1935 und 1938, danach zwischen 1948 und 1953 und schließlich ab 1982 gehaltvolle Aufgaben. Insgesamt kam er auf etwa 160 Probleme, vorwiegend Dreizüger. Davon erhielt er für mehr als 50 Arbeiten einen Preis, etwa 40 weitere wurden ausgezeichnet. 15 Kompositionen wurden in die FIDE-Alben aufgenommen, dafür erhielt er 1990 den Titel FIDE Meister.
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Lösung: 1.Dd8-d7 (droht 2.Dxe6+ Txe6 3.Sd7 matt)
Diese Aufgabe stellt die Münchener Idee dar, die auf Ferdinand Metzenauer zurückgeht (siehe dort).
Brehmer machte sein Abitur in Breslau. Danach lernte er bis 1938 Bankkaufmann. Im Zweiten Weltkrieg wurde er zur Luftwaffe eingezogen. Er geriet in Gefangenschaft, aus der er 1946 entlassen wurde. Danach unterrichtete er in Welzow als Lehrer, ab 1949 war er Dozent am Lehrerbildungsinstitut Cottbus. Ab 1953 studierte er an der Landeshochschule Brandenburg Mathematik, 1957 erfolgte die Promotion. Später arbeitete er als Professor an der Pädagogischen Hochschule Potsdam. Er verfasste mehrere Lehrbücher. In den letzten Jahren vor seinem Tode programmierte er eine Bedienoberfläche zum Schachlöseprogramm Problem von Heinz Schwind.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Brehmer, Siegfried |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schachkomponist |
| GEBURTSDATUM | 12. Januar 1917 |
| GEBURTSORT | Lindhof (Westpreußen) |
| STERBEDATUM | 30. Mai 1996 |
| STERBEORT | Potsdam-Babelsberg |