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| Siemianowice Śląskie | ||||
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| Basisdaten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Staat: | Polen | |||
| Woiwodschaft: | Schlesien | |||
| Landkreis: | Kreisfreie Stadt | |||
| Fläche: | 25,5 km² | |||
| Geographische Lage: | 50° 19′ N, 19° 2′ O50.316666666719.0333333333Koordinaten: 50° 19′ 0″ N, 19° 2′ 0″ O | |||
| Höhe: | 210 m n.p.m | |||
| Einwohner: |
70.291 | |||
| Postleitzahl: | 41-100 bis 41-106 | |||
| Telefonvorwahl: | (+48) 32 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | SI | |||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||
| Straße: | Bytom–Kattowitz | |||
| Nächster int. Flughafen: | Flughafen Kattowitz | |||
| Einwohner: |
70.291 | |||
| Gemeindenummer (GUS): | 2474011 | |||
| Verwaltung (Stand: 2007) | ||||
| Stadtpräsident: | Jacek Guzy | |||
| Adresse: | ul. Jana Pawła II 10 41-100 Siemianowice Śląskie | |||
| Webpräsenz: | www.um.siemianowice.pl | |||
Siemianowice Śląskie (deutsch: Siemianowitz-Laurahütte) ist eine Industriestadt im Süden Polens, in der Woiwodschaft Schlesien. Die kreisfreie Stadt liegt etwa 6 km nördlich von Kattowitz im Oberschlesischen Industriegebiet. Die Stadt entstand 1924 durch den Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Siemianowice (deutsch: Siemianowitz) sowie Huta Laura (Laurahütte) und erhielt 1932 das Stadtrecht.
Inhaltsverzeichnis |
Siemianowice Śląskie gliedert sich in folgende Stadtteile:
| Stadtteil | Fläche (km²) |
|---|---|
| Centrum | 11,98 |
| Michałkowice (Michalkowitz) | 5,46 |
| Bytków (Bittkow) | 2,3 |
| Bańgów (Baingow) | 2,96 |
| Przełajka (Przelaika) | 2,7 |
Ursprünglich war Siemianowitz ein Fischerdorf, worauf noch heute das Stadtwappen hinweist, das erstmals 1789 verwendet wurde. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Ortschaft Seymanovicze im Jahre 1451. Zu großer Bedeutung gelangte dieses Dorf erst viel später und blieb lange im Schatten des heutigen Stadtteils Michalkowitz, zumal Siemianowitz kirchlich der dortigen Pfarrkirche angehörte. Im 19. Jahrhundert wandelte sich Siemianowice zu einer Industriestadt mit Steinkohlebergwerken und zahlreichen metallverarbeitenden Unternehmen. Der rasch wachsende Ort gehörte damals zum preußischen Landkreis Kattowitz. 1836 wurde wenige Kilometer südlich der Stadt das Eisenwerk Laurahütte in Betrieb genommen, um das sich die gleichnamige Siedlung entwickelte. Das Werk ging 1871 in der Aktiengesellschaft Vereinigte Königs- und Laurahütte auf.
Obwohl die Bevölkerung von Siemianowitz bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 zu 56,25 % für den Verbleib bei Deutschland gestimmt hatte, fiel Siemianowitz 1922 an Polen und wurde in Siemianowice umbenannt. Bald darauf wurden die ungefähr gleich großen Nachbargemeinden Siemianowice und Huta Laura, das frühere Laurahütte, 1924 als Siemianowice Śląskie zusammengelegt. Schließlich wurde dem neuen Ort 1932 das Stadtrecht verliehen. Nach dem Polenfeldzug wurde die Stadt während des Zweiten Weltkriegs noch einmal deutsch und erhielt den Namen des Stadtteils Laurahütte. Seit dem Ende des 20. Jahrhunderts hat Siemianowice mit den Folgen des Strukturwandels, dem Niedergang der Montanindustrie und einer entsprechend hohen Arbeitslosigkeit zu kämpfen. Zeitweise hatte die Stadt mit 30,3 % die höchste Arbeitslosenquote der Woiwodschaft Schlesien.[3] Heute (Stand: Dezember 2009) ist sie mit 13,1 % deutlich niedriger, liegt aber immer noch deutlich über dem Durchschnitt der Woiwodschaft von 3,3 %.[4]
Die Stadt Siemianowice Śląskie unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften:
Im ÖPNV besteht eine Anbindung an das Netz der Oberschlesischen Straßenbahn.
Kreisfreie Städte: Bielsko-Biała (Bielitz-Biala) | Bytom (Beuthen) | Chorzów (Königshütte) | Częstochowa (Tschenstochau) | Dąbrowa Górnicza (Dombrowa) | Gliwice (Gleiwitz) | Jastrzębie Zdrój (Bad Königsdorff-Jastrzemb) | Jaworzno | Kattowitz | Mysłowice (Myslowitz) | Piekary Śląskie (Deutsch Piekar) | Ruda Śląska | Rybnik | Siemianowice Śląskie (Siemianowitz) | Sosnowiec | Świętochłowice (Schwientochlowitz) | Tychy (Tichau) | Zabrze (Hindenburg OS) | Żory (Sohrau)
Landkreise: Będzin (Bendzin) | Bielsko | Bieruń-Lędziny (Berun-Lendzin) | Cieszyn (Teschen) | Częstochowa | Gliwice | Kłobuck (Klobuck) | Lubliniec (Lublinitz) | Mikołów (Nikolai) | Myszków (Myszkow) | Pszczyna (Pleß) | Racibórz (Ratibor) | Rybnik | Tarnowskie Góry (Tarnowitz) | Wodzisław Śląski (Loslau) | Zawiercie | Żywiec (Saybusch)