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| Heliophobius argenteocinereus | ||||||||||||
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| Adulter Erdbohrer | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Heliophobius argenteocinereus | ||||||||||||
| Peters, 1846 |
Der Silbergraue Erdbohrer (Heliophobius argenteocinereus) ist die einzige Art aus der Nagetier-Gattung der Erdbohrer (Heliophobius) innerhalb der Familie der Sandgräber (Bathyergidae). Es handelt sich dabei um Nager, die vor allem an die unterirdische und grabende Lebensweise angepasst sind.
Inhaltsverzeichnis |
Der Erdbohrer ist wie seine nahen Verwandten, die Graumulle und der Nacktmull, an eine grabende Lebensweise angepasst. Dementsprechend besitzt er ein sehr kurzes, silbergraues Fell und seine Ohren und der Schwanz sind sehr stark zurückgebildet. Die Augen sind ebenfalls sehr klein. Auffällig sind die großen Nagezähne, die als Grabwerkzeug eingesetzt werden.
Der Silbergraue Erdbohrer lebt in den Steppen- und Waldregionen in Süd- und Zentralafrika, vor allem im Norden von Malawi. Er bevorzugt trockene und sandige Böden.
Anders als die in Kolonien lebenden Nacktmulle und Graumulle ist der Erdbohrer ein Einzelgänger, der sein Tunnelsystem in trockene Böden gräbt. Innerhalb der Gänge orientieren sich die Tiere offensichtlich mit Hilfe des Erdmagnetfeldes, der Aufbau der Höhlen ändert sich saisonal.
Erdbohrer ernähren sich von Wurzelknollen, die sie beim Graben finden und nutzen. Sie sind nicht gefährdet, werden jedoch in ihrer Heimat gelegentlich gegessen.