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| Strukturformel | |||||||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||||||
| Name | Siliciumtetrafluorid | ||||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | SiF4 | ||||||||||||||||||||||
| CAS-Nummer | 7783-61-1 | ||||||||||||||||||||||
| PubChem | 24556 | ||||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farbloses Gas mit stechendem Geruch[1] | ||||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | |||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 104,1 g·molâ1 | ||||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
gasförmig | ||||||||||||||||||||||
| Dichte |
4,372 kg·mâ3 (15 °C)[1] | ||||||||||||||||||||||
| Sublimationspunkt | |||||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
gut löslich in Wasser (unter Zersetzung)[2] | ||||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||||||
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| Soweit möglich und gebrÀuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||||||||||||||||
Siliciumtetrafluorid (SiF4), eine Siliciumverbindung aus der Gruppe der Siliciumtetrahalogenide. Es ist ein farbloses, giftiges, unbrennbares Gas. In der Halbleiterindustrie entsteht Siliciumtetrafluorid beim Entfernen von Siliciumdioxid-Schichten auf Wafern mittels FlusssÀure.
Inhaltsverzeichnis |
Hergestellt wird es aus Calciumfluorid und Siliciumdioxid (Sand) mit konzentrierter SchwefelsÀure. Folgende Reaktionen laufen ab: Umsetzung von Fluorit zu Fluorwasserstoff
Der Fluorwasserstoff reagiert dann mit dem SiO2
Unter SĂ€ureĂŒberschuss wird die Hydrolyse von SiF4 verhindert.
Das so erhaltene SiF4 ist allerdings nur 80â bis 90-prozentig. Es enthĂ€lt sauerstoffhaltige Produkte wie F3SiâOâSiF3 oder F3SiâOâSiF2âOâSiF3. Beim Transport von SiF4 in Pipelines zerfallen diese MolekĂŒle in SiF4 und SiO2. Dabei setzt das SiO2 die Rohrleitungen zu. Die chemische Industrie hatte das Verfahren des Transportes von SiF4 in Pipelines anstelle des gefĂ€hrlicheren Fluorwasserstoffs entwickelt, um entferntere ProduktionsstĂ€tten per Pipeline mit Fluoriden zu versorgen. Aufgrund der geschilderten Probleme fand dieses Verfahren jedoch keine Verbreitung.[3]
Beim Erhitzen von Bariumfluorosilikat entsteht SiF4, es kann auch die HexafluorokieselsÀure selbst verwendet werden:[4]
Siliciumtetrafluorid hat einen stechenden Geruch und ist bei Feuchtigkeit stark rauchend, wobei der Rauch aus FluorokieselsĂ€ure und Siliciumdioxid besteht.[1] Es wechselt beim AbkĂŒhlen durch Resublimation von der gasförmigen Phase direkt in die feste Phase. Das Gas ist ab einem Druck von 50 atm verflĂŒssigbar. Seine kritische Temperatur liegt bei â14,15 °C, sein kritischer Druck bei 37,2 bar, seine Tripelpunkttemperatur bei â86,8 °C und sein Tripelpunktdruck bei 2,240 bar.[1]