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Simon III. von Saarbrücken († 1235/40) war 1207–1235/40 Graf von Saarbrücken.
Inhaltsverzeichnis |
Simon war ein Sohn des Grafen Simon II. von Saarbrücken und seiner Frau Liutgard von Leiningen († nach 1239), Tochter von Emich III., Graf von Leiningen. Simon folgte seinem Vater als Graf von Saarbrücken, sein jüngerer Bruder Friedrich erbte 1212 nach dem Aussterben der Grafen von Leiningen die Grafschaft Leiningen und begründete die jüngere Linie der Grafen von Leiningen.
Simon unterstützte im Thronfolgestreit die Staufer. Nach dem Tode Philipps von Schwaben erkannte er Otto von Braunschweig als König an, war jedoch 1215 bei der Krönung Friedrichs II. in Aachen anwesend. In den Folgejahren gehörte er zum engen Gefolge Friedrichs.
1216 verpflichtete er sich zur Teilnahme am Fünften Kreuzzug, an dem er 1217 bis 1219 teilnahm und sich insbesondere an der Belagerung von Damiette beteiligte.
Nach dem Tod seines einzigen Sohns Dietrich, 1227, schloss er einen Vertrag mit dem Metzer Bischof Johann von Apremont, der die weibliche Nachfolge in der Grafschaft Saarbrücken als Metzer Lehen sicherte. Dieser Vertrag wurde jedoch 1271, als Simons Tochter Mathilde ihrer Schwester Laurette als Gräfin von Saarbrücken folgte, von Johanns Nachfolger Lorenz von Leistenberg angefochten. Die Streitigkeiten dauerten bis nach Mathildes Tod an, erst ihr Sohn Simon IV. konnte sich die Herrschaft dauerhaft sichern und begründete das Haus Saarbrücken-Commercy.
Simon war verheiratet mit Laurette von Lothringen, Tochter von Friedrich II., Herzog von Lothringen. Ihre Nachkommen waren:
| Vorgänger | Amt | Nachfolgerin |
| Simon II. | Graf von Saarbrücken 1207–1235/40 |
Laurette |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Simon III. |
| ALTERNATIVNAMEN | Simon III. von Saarbrücken (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | Graf von Saarbrücken |
| GEBURTSDATUM | 12. Jahrhundert |
| STERBEDATUM | 1235 oder 1240 |