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| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| Kommunennummer: | 0806 (auf Statistik Norwegen) | |
| Provinz (fylke): | Telemark | |
| Verwaltungssitz: | Skien | |
| Koordinaten: | 59° 12′ N, 9° 33′ O59.20805555569.55277777778Koordinaten: 59° 12′ N, 9° 33′ O | |
| Fläche: | 779,2 km² | |
| Einwohner: |
52.509 (1. Jan. 2012)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 67 Einwohner je km² | |
| Sprachform: | neutral | |
| Webpräsenz: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Rolf Erling Andersen (AP) (25. Oktober 2007) | |
| Lage in der Provinz Telemark | ||
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Skien (
anhören?/i) ist die Hauptstadt von Telemark in Norwegen. Die gleichnamige Kommune ist 778 km² groß und hat 52.509 Einwohner (Stand 1. Januar 2012).
Inhaltsverzeichnis |
Skien wurde im Jahr 1000 gegründet. Vermutlich siedelten hier aber schon vorher Menschen. Wichtigster Wirtschaftszweig war damals der Export von Schleifsteinen, die in der Telemark abgebaut wurden. Ab dem 15. Jahrhundert war Skien bedeutendster Holzproduzent in Norwegen.
Skien ist an das norwegische Bahnnetz (Norges Statsbaner, NSB) angeschlossen: Die 1882 eröffnete Vestfoldbanen Skien-Oslo beginnt hier ebenso wie die 1919 eröffnete Strecke Skien–Notodden. Beide Strecken werden noch befahren, obwohl immer häufiger Züge durch Busse ersetzt werden.
Der lokale Flughafen (Skien Geiteryggen) bietet Linienflüge nach Bergen, Stavanger und Stockholm an, durchgeführt von der 2005 gegründeten Fluglinie Vildanden.
Skien ist der Geburtsort des Dramatikers Henrik Ibsen. Dementsprechend ist die Stadt ein Zentrum der Ibsen-Forschung und Ort von wichtigen Ibsen-Aufführungen, vornehmlich im Ibsen-Theater von Skien.
Sehenswert sind daneben der alte Hafen mit dem Telemarkkanal, das Rathaus und die große Kirche aus dem 19. Jahrhundert, die 1.400 Gläubigen (das war damals die Hälfte der Einwohner) Platz bietet.
Skien ist Sitz diverser norwegischer Unternehmen in den Bereichen der Holz-, Papier-, Nahrungsmittel- und elektrotechnischer Industrie. Die EFD a.s. Gruppe, mit mehr als 800 Angestellten in Europa, Asien und Nordamerika, hat den Hauptsitz in Skien, die EFD Induction a.s. ist unter diesem Dach für die Entwicklung und Produktion von Halbleiter-Umrichter bis 2000 kW / 400 kHz zuständig.