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Ein Software-Synthesizer oder Softsynth ist ein Computerprogramm, das einen Synthesizer simuliert. Seit Mitte der 1990er Jahre, als die Softsynths echtzeitfähig wurden, sind solche Programme sehr populär und ersetzen auch in professionellen Studios zunehmend Hardware-Synthesizer.
Neben der Möglichkeit, völlig neue Instrumente zu programmieren, ersetzen immer mehr Software-Synthesizer ihre eigenen Originale. Das ist nicht gerade verwunderlich, enthalten doch moderne virtuell-analoge Synthesizer heute oft Mikroprozessoren, auf denen eigentlich nur noch Software arbeitet. Beispiele dafür sind die Novation V-Station, die den Hardwaresynthesizer K-Station exakt nachbildet, der Access Virus B sowie die Korg Legacy Collection, die gleich drei Hardware-Synthesizer aus dem Hause Korg nachbildet: Die Korg Wavestation, den Korg Polysix und den Korg MS-20. Dabei werden sogar die virtuellen Bedienelemente auf dem Bildschirm den Schaltern, Rädern und Knöpfen der Originale nachempfunden.
Inzwischen haben Anwender solcher Softwarelösungen allerdings bemängelt, dass bei der Bedienung eines Software-Synthesizers das eigentliche Spielgefühl vollkommen verlorengeht. Die intuitive Bedienung melodie- bzw. klangformender Regler nur mit Maus und Tastatur erschwert die Klangkunst entscheidend. Deshalb gelangen zunehmend Kontrollgeräte auf den Markt, die von Aussehen und Bedienelementen her wie ein normaler Hardwaresynthesizer aussehen, jedoch über keine eigene Klangerzeugung verfügen. Mit dem Computer verbunden geben sie so dem Musiker wieder ein echtes Spielgefühl, während die gesamte Klangsynthese und Musikproduktion letzten Endes komplett per Software im Computer abläuft.
Es gibt mehrere Arten von Software-Synthesizern: