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Die Spiele der kleinen Staaten von Europa (englisch Games of the Small States of Europe; französisch Jeux des Petits États d'Europe; italienisch Giochi dei Piccoli Stati D'Europa; isländisch Smáþjóðaleikar Evrópu, spanisch Juegos de los Pequeños Estados de Europa oder luxem. D'Spiller vun den klengen Staaten vun Europa) ist ein zweijährlich stattfindendes Multisportereignis, das von den Nationalen Olympischen Komitees (NOK) von neun europäischen Kleinstaaten organisiert wird und seit 1985 stattfindet.
Inhaltsverzeichnis |
An einem der Treffen des Europäischen Olympischen Komitees wurde die Idee der Durchführung von Kleinstaatenspielen durch Verantwortliche eben dieser Kleinstaaten eingebracht. Als Kleinstaaten, die an diesen Spielen teilnehmen, wurden jene definiert, die weniger als eine Million Einwohner und ein eigenes Nationales Olympisches Komitee haben, sowie Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) sind. Beim Olympischen Kongress in Baden-Baden 1981 wurde die Idee unter den Repräsentanten der acht Kleinstaaten konkret diskutiert. Während der Olympischen Spiele in Los Angeles 1984 wurden die Statuten und die Reglements festgelegt. Diese Kleinstaatenspiele werden, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nach den Reglementen der entsprechenden internationalen Sportverbände und der Charta der Olympischen Spiele durchgeführt. Sie werden vom Europäischen Olympischen Komitee (EOC) unterstützt. Alle acht Staaten haben diese Spiele bereits einmal organisiert, derzeit läuft bereits der zweite Turnus. Die Kleinstaatenspiele finden alle zwei Jahre Ende Mai/Anfang Juni statt. An der Sitzung des Exekutivkomitees am 1. Juni 2009 wurde Montenegro als neunter Staat in den Kreis der Kleinstaatenspiele aufgenommen.
Um an diesen Spielen teilnehmen zu können, muss ein Staat durch ein unabhängiges NOK vertreten werden, in Europa liegen und darf die Zahl von einer Million Einwohner nicht überschreiten. Derzeit haben folgende europäische Staaten weniger als eine Million Einwohner:
| Landesname | Einwohnerzahl | Anmerkung |
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885.000 1.194.000 |
Teilnehmer seit 1985 (nur Südzypern) inklusive Türkische Republik Nordzypern |
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625.000 | Da unabhängig seit 2006, Teilnehmer seit 2011 |
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512.000 | Teilnehmer seit 1985 |
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417.000 | Teilnehmer seit 1985 |
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318.000 | Teilnehmer seit 1985 |
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85.000 | Teilnehmer seit 1985 |
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36.000 | Teilnehmer seit 1985 |
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33.000 | Teilnehmer seit 1985 |
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32.000 | Teilnehmer seit 1985 |
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1.000 | Da kein NOK, kein Teilnehmer |
Das Programm umfasst laut GSSE (Games of the Small States of Europe)-Reglement fix folgende Sportarten: Leichtathletik, Schwimmen, Judo, Schießen, Tennis und Tischtennis. Dazu kommen zwei Teamsportarten, eine davon muss Basket- oder Volleyball sein. Der Veranstalter kann – nach Zustimmung durch das Exekutivkomitee – zwei weitere Sportarten organisieren, eine davon muss Olympisch sein.
Die 11 Sportarten, in denen in Liechtenstein 2011 um Medaillen gekämpft wird, sind Beachvolleyball, Judo, Leichtathletik, Mountainbike, Radsport, Schwimmen, Schießen, Squash, Tennis, Tischtennis und Volleyball. In früheren Jahren haben auch Basketball, Boccia, Boule, Segeln und Turnen zum Programm gehört.
Global
Olympische Sommerspiele / Olympische Winterspiele / World Games / Commonwealth Games / Universiade / Militärweltspiele / World Police and Fire Games / Island Games / Makkabiade
Interkontinental
Panarabische Spiele / Mittelmeerspiele / Indian Ocean Island Games
Kontinental
Afrika:
Panafrikanische Spiele / Zentralafrikanische Spiele
Amerika
Panamerikanische Spiele / Südamerikaspiele / Zentralamerika- und Karibikspiele
Asien:
Asienspiele / Winter-Asienspiele / Ostasienspiele / Südostasienspiele / Südasienspiele / Zentralasienspiele / Westasienspiele
Europa:
Spiele der kleinen Staaten von Europa
Ozeanien:
Pazifikspiele / Mikronesienspiele