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| Sporting Cristal | |||
| Voller Name | Club Sporting Cristal S.A.C | ||
| Gegründet | 13. Dezember 1955 | ||
| Vereinsfarben | Blau-Weiß | ||
| Stadion | Estadio San Martín de Porres, Lima | ||
| Plätze | 18.000 | ||
| Präsident | Felipe Cantuarias | ||
| Trainer | | ||
| Homepage | www.clubsportingcristal.com | ||
| Liga | Primera División Peruana | ||
| 2010 | 7. Platz (Gesamt) | ||
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Sporting Cristal ist ein peruanischer Fußballverein aus der Hauptstadt Lima. Aktuell spielt der Klub in der höchsten peruanischen Klasse, der Primera División Peruana.
Inhaltsverzeichnis |
Die Vereinsfarben des Klubs sind Blau-Weiß. Das Heimtrikot ist überwiegend hellblau mit weißen Akzenten. Die Stutzen sind ebenfalls hellblau, während die Hose weiß ist. Die dominierende Farbe der Auswärtstrikots ist gelb.
1954 verkaufte Backus und Johnston, britischer Besitzer der örtlichen Brauerei, die ansässige Firma, an peruanische Unternehmer. Diese beschlossen kurz nach der Übernahme mit einem Fußballverein für die Firma zu werben. Im Ort gab es bereits einen Fußballverein dessen Name Sporting Tabaco lautete. Nach dem Aufkauf des Klubs durch die örtliche Brauerei Cristal, wurde der Verein in Sporting Christal umbenannt. Die Gründung des neuen Klubs wird auf den 13. Dezember 1955 datiert. Neben Universitario de Deportes und Alianza Lima gilt der Klub als einer der populärsten und erfolgreichsten Vereine in Peru. Bereits ein Jahr nach dessen Gründung, konnte die Mannschaft die nationale Meisterschaft gewinnen. Bis 2005 folgten weitere vierzehn Ligatitel. Den bisher größten internationalen Erfolg gab es im Jahr 1997, als das Team bis ins Finale der Copa Libertadores vorstoßen konnte. In der Gruppe vier der Vorrunde setzte man sich noch glücklich mit zwei Siegen und zwei Unentschieden in sechs Spielen als Tabellendritter durch und zog damit in die Runde der letzten 16 gegen den Sieger der Gruppe zwei, dem argentinischen Vertreter CA Vélez Sársfield. Nach einem 0:0 im Hinspiel, folgte ein 1:0-Sieg im Rückspiel. Nachdem man es schaffte das Viertel- und Halbfinale gegen die bolivische Mannschaft Club Bolívar bzw. gegen die Argentiniern von Racing Club Avellaneda nach Hinspielniederlagen im Rückspiel wieder zu drehen, stand Sporting Cristal im Finale. Gegen den brasilianischen Klub Cruzeiro Belo Horizonte erkämpfte man sich in der ersten Begegnung ein 0:0, musste aber im zweiten Spiel durch 0:1 den Traum platzen lassen.
Der Verein trägt zum großen Teil seine Heimspiele im Estadio San Martín de Porres aus. Die Kapazität des Mehrzweckstadions beläuft sich auf 18.000 Zuschauer. Erbaut wurde die Sportstätte in den 1960er Jahren. In den ersten Jahrzehnten wurde es vor allem von Amateur- und unterklassigen Mannschaften genutzt. Erst 1995 nahm sich Sporting Cristal dem Stadion an und renovierte es. Am 24. September 1995 trug der Klub erstmals dort ein Spiel aus. Seither nutzt es der Verein als Heimstätte. Einzig gegen Universitario de Deportes und Alianza Lima zieht das Team in das Estadio Nacional, um so Sicherheitsgefährdungen entgegenzuwirken.
(Auswahl)
Sporting wurde bisher von 58 Trainern aus acht verschiedenen Nationen betreut. Erste Person in diesem Posten war der Chilene Luis Tirado. Er hatte das Traineramt zwischen 1956 und 1958 inne. Alberto Gallardo nahm in fünf verschiedenen Perioden platz auf dem Cheftrainersessel. Mit vier je vier Beschäftigungsverhältnissen folgen Víctor Pasache und Juan Carlos Oblitas. Bisher schaffte es noch kein Coach länger als drei Spielzeiten seinen Posten zu halten. Einziger Nicht-Südamerikaner war im Jahr 1971 der Deutsche Rudi Gutendorf.
Erster Präsident der Vereinsgeschichte wurde 1956 Blas Loredo Bascones. Er wurde 1960 durch Alfonso Raul Villegas abgelöst. Jaime Noriega Zegarra betreute dieses Amt insgesamt acht Jahre. Damit hält er den Rekord., gefolgt von seinem Vorgänger Josue Grande Fernandez, der zwischen 1972 und 1979 die Geschicke des Klubs führte. Francisco Lombardi Oyarzub ist der bisher einzige Präsident, der diesen Posten in zwei Amtszeiten besetzte.
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