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| Srpska Napredna Stranka Serbische Fortschrittspartei | |
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| Parteivorsitzender | Tomislav Nikolić |
| Stellvertretender Vorsitzender | Aleksandar Vučić |
| Gründung | 21. Oktober 2008 |
| Gründungsort | Belgrad |
| Hauptsitz | Čika Ljubina 8 Belgrad 11000 |
| Ausrichtung | Nationalismus, Nationalkonservatismus, Populismus |
| Farbe(n) | Rot, Blau, Weiß |
| Parlamentsmandate | 21 von 250 (Nationalversammlung, 2008) |
| Mitgliederzahl | 130.833 |
| Website | www.sns.org.rs |
Die Srpska Napredna Stranka (zu Deutsch: Serbische Fortschrittspartei) ist eine politische Partei in Serbien, die dem souveränistischen, rechtskonservativen und nationalistischen Spektrum zuzuordnen ist. Mit ihrem Namen knüpft sie an eine um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert im Königreich Serbien bestehende gleichnamige Partei an. International kooperiert die Serbische Fortschrittspartei mit rechtspopulistischen und europakritischen Kräften.[1]
Gegründet wurde die Partei von Tomislav Nikolić, ehemaliger Vizepräsident der Serbischen Radikalen Partei (SRS). Nachdem es zu innerparteilichem Streit um die Haltung der Fraktion zum Assoziierungsabkommen Serbiens mit der Europäischen Union kam, wobei Nikolić im Parlament für dieses stimmte, während der vom ICTY angeklagte Parteivorsitzende Vojislav Šešelj es strikt ablehnte, trat Nikolić im September 2008 vom Fraktions- und Vizeparteivorsitz zurück und begründete eine neue Fraktion unter dem Namen Napred Srbijo („Vorwärts Serbien“).[2] Ihm folgten im Laufe der Zeit einige andere Abgeordnete der SRS. Es kam zum Streit mit der SRS, da diese den Abtrünnigen die Mandate entziehen wollte, was diese jedoch ablehnten, da sie die Mandate an die Person und nicht an die Partei gebunden sahen. Am 12. September 2008 wurden Nikolić und 17 weitere führende Parteimitglieder aus der SRS ausgeschlossen.[3] Am 10. Oktober 2008 wurde die neue Partei Srpska Napredna Stranka amtlich registriert.
Bei den Parlamentswahlen am 6. Mai 2012 wurde die Liste um die SNS knapp vor der DS stärkste Kraft, während die SRS den erneuten Einzug ins Parlament verfehlte.