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StÀdel

Dieser Artikel befasst sich mit dem Kunstmuseum StĂ€del in Frankfurt am Main, fĂŒr weitere Bedeutungen siehe StĂ€del (BegriffsklĂ€rung).
Das StĂ€del am „Museumsufer“, September 2005
StĂ€del-Museum am sĂŒdlichen Ufer des Mains in Frankfurt-Sachsenhausen, mit FußgĂ€ngerbrĂŒcke Holbeinsteg, Juli 2007

Das StĂ€del, auch StĂ€delsches Kunstinstitut und StĂ€dtische Galerie am Museumsufer in Frankfurt am Main ist eines der bedeutendsten deutschen Kunstmuseen. Das auf eine Stiftung des Frankfurter Bankiers und MĂ€zens Johann Friedrich StĂ€del zurĂŒckgehende StĂ€delsche Kunstinstitut wurde 1816 gegrĂŒndet. Nach Beilegung von Erbschaftsstreitigkeiten erhielt die Sammlung 1833 ein erstes eigenes AusstellungsgebĂ€ude. Der heutige Museumsstandort wurde 1878 bezogen.

Die Sammlung des StĂ€dels umfasst heute 2.700 GemĂ€lde vom Mittelalter bis zur Moderne, von denen 600 in der Ausstellung gezeigt werden. Die Graphische Sammlung mit 100.000 Zeichnungen und Druckgrafiken ist in einem PrĂ€senzsaal zugĂ€nglich, zudem sind ausgewĂ€hlte Werke im Ausstellungssaal zu sehen. Zum Bestand des StĂ€dels gehören außerdem 600 Skulpturen und eine PrĂ€senzbibliothek mit 100.000 BĂ€nden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

GrĂŒndung

Nach dem Tod des Frankfurter Bankiers und GewĂŒrzhĂ€ndlers Johann Friedrich StĂ€del im Jahre 1816 wurde sein 1815 verfasstes Testament eröffnet, in dem er das nach ihm benannte Kunstinstitut stiftete. Er vererbte sein Haus am Roßmarkt, die dort ausgestellte Kunstsammlung und sein Vermögen dem Institut. Dessen Auftrag war zum einen der Unterhalt einer öffentlichen Sammlung, zum anderen die Ausbildung von KĂŒnstlern in der angeschlossenen Kunsthochschule; diese wurde spĂ€ter von der Stadt Frankfurt ĂŒbernommen. Im folgenden Jahr fochten entfernte Verwandte Johann Friedrich StĂ€dels das Testament an, was zu einem bis 1828 andauernden Prozess fĂŒhrte, der in der Folge die Arbeit des Instituts behinderte. Laut Testament sollten fĂŒnf Administratoren aus der Frankfurter BĂŒrgerschaft die Leitung des Instituts ĂŒbernehmen. Als erster Inspektor wurde 1817 Karl Friedrich Wendelstadt berufen. 1830 wurde Philipp Veit, ein Nazarener, Vorsteher der Malschule und Direktor der Galerie. Diese Position behielt Veit bis 1843. In dieser Zeit wurden Werke aus StĂ€dels Sammlung, die den qualitativen AnsprĂŒchen des Museums nicht genĂŒgten, verkauft und mit den Einnahmen der Ankauf anderer finanziert.[2]

Eigenes MuseumsgebÀude

1833 zog das Museum in ein umgebautes GebĂ€ude an der Neue Mainzer Straße um. Im Jahr 1840 kam es zu einem Wechsel in der Verwaltung des Museums, als Johann David Passavant neuer Inspektor wurde. Er war schon vorher fĂŒr das StĂ€delsches Kunstinstitut tĂ€tig gewesen und hatte zum Beispiel AnkĂ€ufe vermittelt. In die bis 1861 dauernde Amtszeit Passavants fielen bedeutende Erwerbungen fĂŒr die Sammlung wie das Weibliche Idealbildnis von Sandro Botticelli oder Teile der Sammlung Wilhelms II. der Niederlande, die 1850 versteigert worden war. Unter der Leitung des 1861 eingesetzten Inspektors Gerhard Malß wurden das Kupferstichkabinett und die Galerie neu geordnet. 1870 wurden auf der Versteigerung der Sammlung Brentano-Birckenstock weitere bedeutende Werke fĂŒr die Sammlung des StĂ€delschen Kunstinstituts erworben.

Umzug an den Main

Plan von 1894

Im Jahre 1878 zog das StĂ€delsche Kunstinstitut erneut um, diesmal an den heute als Museumsufer bekannten Schaumainkai, wo ein neues GebĂ€ude fĂŒr das Museum errichtet worden war. 1885 wurde Georg Kohlbacher neuer Inspektor, der vier Jahre spĂ€ter von Henry Thode abgelöst wurde. Thodes Position war die neu geschaffene Direktion, welche an die Stelle des Inspektors trat. Sein Interesse galt vor allem der italienischen Malerei, die nun einen Schwerpunkt der EinkĂ€ufe bildete. Vom 1891 ernannten Direktor Heinrich WeizsĂ€cker wurde der erste Gesamtkatalog der Sammlung des StĂ€delschen Kunstinstitut angefertigt.

Um das Museum finanziell zu unterstĂŒtzen, grĂŒndete Leopold Sonnemann, der Verleger der Frankfurter Zeitung, 1899 den StĂ€delschen Museums-Verein. Nachdem 1904 Ludwig Justi Direktor des Museums geworden war, erwarb er mit einem Bild von Claude Monet ein impressionistisches GemĂ€lde, ergĂ€nzte die Sammlung aber auch mit Bildern wie Die Blendung Simsons von Rembrandt van Rijn. Als Folge des ersten Frankfurter Bilderstreits wurde der 1906 neu berufene Direktor Georg Swarzenski 1907 erster gemeinsamer Leiter des StĂ€delschen Kunstinstituts und der neu gegrĂŒndeten StĂ€dtischen Galerie im StĂ€del. Mit nun finanzieller Förderung der Stadt wurde in grĂ¶ĂŸerem Umfang Moderne Kunst angekauft. Swarzenski ergĂ€nzte die Sammlung bis zum Ersten Weltkrieg um die meisten französischen Impressionisten, die bis heute Bestandteil der Sammlung sind. Dazu kamen zeitgenössische Werke von KĂŒnstlern wie Franz Marc und Max Beckmann, der zugleich Lehrer an der StĂ€delschule war. In der Folge wurde das MuseumsgebĂ€ude erweitert, um mehr AusstellungsflĂ€che zur VerfĂŒgung zu haben.

Auf Grund eines Magistratsbeschlusses, den Swarzenski 1922 erwirkte, erhielt die StĂ€dtische Galerie im StĂ€del bedeutende Leihgaben aus dem Historischen Museum Frankfurt, darunter das berĂŒhmte ParadiesgĂ€rtlein aus der Sammlung Prehn [3]. 1928 folgten Erwerbungen aus der Sammlung Hohenzollern-Sigmaringen, die zuvor in einer Ausstellung im StĂ€del zu sehen gewesen waren. Im selben Jahr wurde Georg Swarzenski zudem zum Generaldirektor der Frankfurter Museen ernannt.

Zeit des Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Bildnis des Dr. Gachet von Vincent van Gogh

Nach der MachtĂŒbernahme Adolf Hitlers im Januar 1933 wurde auf Grundlage des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums Georg Swarzenski aller stĂ€dtischen Ämter enthoben, da er Jude war. Er konnte jedoch bis zu seiner Pensionierung weiterhin das StĂ€del leiten und emigrierte schließlich 1938 in die USA. Bei den Beschlagnahmungsaktionen der Nationalsozialisten im Umfeld der MĂŒnchner Ausstellung „Entartete Kunst“ wurden im StĂ€del 77 GemĂ€lde und um die 400 Grafiken beschlagnahmt, da sie als Entartete Kunst galten. Unter diesen Werken befand sich zum Beispiel das Bildnis des Dr. Gachet von Vincent van Gogh.

Die Nachfolge Swarzenskis trat 1938 Ernst Holzinger an, unter dessen Leitung die Sammlungen Lulu MĂŒller, die neben Werken anderer KĂŒnstler besonders GemĂ€lde Victor MĂŒllers umfasste, und Eiser-KĂŒchler, die Werke von Hans Thomas beinhaltete, erworben wurden. WĂ€hrend des Zweiten Weltkrieges wurde die Sammlung des StĂ€dels ausgelagert, was sie vor Kriegsverlusten schĂŒtzte. Die Kunstwerke wurden an verschiedenen Orten in und um Frankfurt versteckt. Das GebĂ€ude, auf dessen Eckbauten FlaktĂŒrme errichtet worden waren, wurde jedoch bei Luftangriffen schwer beschĂ€digt.

Nachkriegszeit

In der Nachkriegszeit wurden einige bedeutende Kunstwerke erworben, darunter auch Bilder, die 1937 von den Nationalsozialisten beschlagnahmt worden waren. Dabei wurde das Museum von Stiftungen und Spendern unterstĂŒtzt. 1963 wurde der Wiederaufbau des StĂ€dels nach dem Plan von Johannes Krahn abgeschlossen, womit die Folgen der nationalsozialistischen Herrschaft und des Zweiten Weltkrieges fĂŒr das Museum grĂ¶ĂŸtenteils wieder beseitigt worden waren. Nach einer großen Spendenaktion konnte 1972 das GemĂ€lde Synagoge in Frankfurt von Max Beckmann erworben werden. Zwei Jahre spĂ€ter ĂŒbernahm Klaus Gallwitz das Amt des Direktors. Er konzentrierte sich bei seinen ZukĂ€ufen auf die Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg und die Zeitgenössische Kunst sowie auf Werke der Klassischen Moderne. Gallwitz ermöglichte aber auch den Kauf des Bildes Einschiffung nach Kythera von Antoine Watteau und damit die ErgĂ€nzung der Sammlung Alter Meister.

Neuere Geschichte

1990 wurde der von Gustav Peichl entworfene Erweiterungsbau des StĂ€dels eingeweiht. Vier Jahre spĂ€ter folgte unter der Leitung des neuen Direktors Herbert Beck der Beginn der Renovierungsarbeiten am MuseumsgebĂ€ude, die bis 1999 andauerten. 2006 ĂŒbernahm Max Hollein, der auch die Schirn Kunsthalle und das Liebieghaus leitet, das Amt des Direktors von Beck. Unter seiner Leitung verstĂ€rkte sich die AusstellungsaktivitĂ€t des StĂ€dels und der Ausbau des Sammlungsbereiches Moderne Kunst, was zu Konflikten mit dem ebenfalls in Frankfurt ansĂ€ssigem Museum fĂŒr Moderne Kunst fĂŒhrte. Der Direktor dieses Museums, Udo Kittelmann, kritisierte die AnkĂ€ufe von Werken durch das StĂ€del, deren KĂŒnstler erst durch sein Haus einen Namen erlangt haben.[4] Weiterhin wurden zweihundert Fotografien aus der Sammlung der DZ Bank in eine gemeinsam getragene GmbH ĂŒberfĂŒhrt, womit das StĂ€del auf das bisher nicht vertretene Gebiet der Fotografie expandierte, die bis dahin nur vom Museum fĂŒr Moderne Kunst gesammelt wurde.[5] Daneben wurden unter Holleins Leitung die Planungen fĂŒr einen Erweiterungsbau begonnen, in deren Verlauf im Februar 2008 der umzusetzende Entwurf gewĂ€hlt wurde. Die Bauarbeiten begannen im September 2009 und wurden 2011 beendet. Dabei fanden auch bauliche Anpassungen am HauptgebĂ€ude statt. Durch die unterirdische Erweiterung erhielt das StĂ€del rund 3000 mÂČ mehr FlĂ€che. Aufgrund des Erweiterungs- und Umbaus war bis zur Wiedereröffnung eine Sonderausstellung mit ca. 300 ausgewĂ€hlten GemĂ€lden - "Die Chronologie der Bilder" - auf beengtem Raum zu sehen. Die Wiedereröffnung des erweiterten StĂ€del fand am 7. Oktober 2011 mit der Ausstellung Beckmann & Amerika statt.

Architektur

Modell vom Erweiterungsbau
„Erster Spatenstich“ im September 2009

Das 1878 eröffnete MuseumsgebĂ€ude des StĂ€dels wurde nach PlĂ€nen des Architekten Oskar Sommer erbaut. Es entstand am sĂŒdlichen Ufer des Main, das heute als Museumsufer bekannt ist. Das GebĂ€ude wurde im Stil der Neorenaissance errichtet und erinnert an florentinische GebĂ€ude. Das StĂ€del gilt als VorlĂ€ufer des Opernhauses von 1880 und des Hauptbahnhofes.[6] Die Fassade aus Sandstein ist zweireihig gegliedert. Die Fenster des Erdgeschosses sind Bogenfenster, die des Obergeschosses sind komplexer gestaltet und werden durch zwei ionische SĂ€ulen getrennt. Der Eingang des GebĂ€udes wird von zwei Statuen eingerahmt. Die eine zeigt Hans Holbein, die andere Albrecht DĂŒrer. Die historischen BezĂŒge in der Architektur unterstreichen die Funktion des GebĂ€udes als „Tempel der Kunst“ und zeigen auch die kulturellen Ambitionen der Stadt Frankfurt auf.[6]

Das Innere des GebĂ€udes ist zurĂŒckhaltend gestaltet und tritt hinter den ausgestellten Kunstwerken zurĂŒck. Einziges Schmuckelement ist die mit Verzierungen versehene Doppeltreppe, die in die beiden Obergeschosse fĂŒhrt. Das GebĂ€ude bietet eine AusstellungsflĂ€che von 5000 Quadratmetern.[7] Im Erdgeschoss befinden sich links die Graphische Sammlung mit Studiensaal, rechts die Museumsbuchhandlung und die von außen zugĂ€ngliche Bibliothek. Die Kasse befindet sich mitten in der Eingangshalle. Zum Main hinaus ist ein Bereich fĂŒr Veranstaltungen eingerichtet. Das erste und zweite Obergeschoss beheimaten die GemĂ€ldesammlung und einige Skulpturen. Im zweiten Obergeschoss befindet sich der Kuppelsaal, im ersten Obergeschoss der Übergang in den von Gustav Peichl entworfenen und 1990 eröffneten Erweiterungsbau an der Holbeinstraße. Im Obergeschoss dieses GebĂ€udes wird die Sammlung prĂ€sentiert, wĂ€hrend das Erdgeschoss Platz fĂŒr Wechselausstellungen bietet.

Eine neuerliche Erweiterung des StĂ€dels um 3000 Quadratmeter wurde ab 2008 geplant. Nach einem Wettbewerb unter acht international erfolgreichen ArchitektenbĂŒros fiel die Entscheidung der achtköpfigen Jury einstimmig auf den Entwurf des Frankfurter ArchitekturbĂŒros Schneider + Schumacher. Er sah eine großzĂŒgige Museumshalle und fĂŒr die Kunst nach 1945 RĂ€ume mit musterartig angeordneten Deckenöffnungen unter dem StĂ€delgarten vor. Der Bau begann am 6. September 2009 und wurde am 22. Februar 2012 eröffnet. Das rund 52 Millionen teure Projekt (34 Millionen Erweiterungsbau, 18 Millionen Sanierung des Altbaus) wurde durch die UnterstĂŒtzung von Unternehmen, Stiftungen und zahlreichen BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern zu 50 Prozent (rund 26 Millionen Euro) aus privaten Mitteln und zur anderen HĂ€lfte aus öffentlichen Geldern finanziert[8].

Sammlung

Die Sammlung prĂ€sentiert Meisterwerke europĂ€ischer Kunst aus sieben Jahrhunderten, beginnend mit dem frĂŒhen 14. Jahrhundert, ĂŒber die SpĂ€tgotik, ĂŒber Renaissance und Barock zur Goethezeit, vom 19. Jahrhundert bis hin zur Gegenwart.

SpÀtmittelalter

Die Sammlungssektion des SpĂ€tmittelalters umfasst vor allem Werke aus Italien und dem deutschen Sprachraum. Darunter befindet sich mit dem um 1300 entstandenen Trauernden Johannes von Deodato di Orlando, das ehemals Teil eines Tafelkreuzes war, eins der Ă€ltesten GemĂ€lde der stĂ€delschen Sammlung. Weiterhin befindet sich im Bestand des Museums die Madonna mit Kind von Barnaba da Modena, das 1830 als eines der ersten italienischen Kunstwerke vom Museum erworben wurde. Das GemĂ€lde zeigt im Farbauftrag und den Farbtönen EinflĂŒsse der byzantinischen Kunst und verweist in der vermenschlichenden Darstellung der Heiligen auf die zeitgenössische Malerei in Florenz und Siena des 14. Jahrhunderts.[9] Ebenfalls um das Jahr 1400 entstanden sind drei von Gherardo Starnina gefertigte Altartafeln. Die mittlere Tafel zeigt Gottvater, der auf Wolken thront und einen Reichsapfel in der rechten Hand hĂ€lt, auf den die Namen der damals bekannten Erdteile Europa, Asien und Afrika verzeichnet sind. Die beiden weiteren Tafeln zeigen den VerkĂŒndigungsengel Gabriel und die Maria Annunziata.

Die spĂ€tmittelalterliche Kunst des deutschen Sprachraums ist durch einige Altartafeln reprĂ€sentiert. Die beiden Tafeln des Altenberger Altars vom Rheinischen Meister stellen die Ă€ltesten Werke altdeutscher Malerei im StĂ€del dar. Auf den mit Gold grundierten Tafeln sind Szenen des Neuen Testaments dargestellt. Ein weiteres zentrales Werk dieses Sammlungsteils ist das ParadiesgĂ€rtlein des Oberrheinischen Meisters. Dieses Bild zeichnet sich durch eine prĂ€zise Wiedergabe des Natureindrucks aus. So konnten zwölf Vogelarten und 24 Pflanzen eindeutig bestimmt werden.[10] Ein weiteres prominentes StĂŒck ist die Auferstehung Christi des Meisters des Hausbuchs, in dem die Landschaft mehr Raum einnimmt als in vergleichbaren Werken, was auf niederlĂ€ndische EinflĂŒsse hinweist.[11]

Renaissance

Zur Sammlung der italienischen Renaissance zĂ€hlen unter anderem zwei Weibliche Idealbildnisse von Sandro Botticelli beziehungsweise Bartolomeo Veneto. Die Frauen sind akkurat und fein gemalt und mit einer besonders auffĂ€lligen Ausstattung versehen. Trotz der idealisierenden Darstellung wird vermutet, dass reale Frauen als Vorbilder dienten. So ist in Botticellis GemĂ€lde eine Gemme zu sehen, die einer solchen aus der Sammlung der Medici Ă€hnelt. Deshalb wird vermutet, dass es sich um Simonetta Vespucci, die Geliebte Giuliano de’ Medicis, handelt. Veneto soll sich bei seinem Bild auf die uneheliche Tochter des Papstes, Lucrezia Borgia, bezogen haben.[12] Daneben umfasst der Bestand religiöse Darstellungen, wie zum Beispiel das Andachtsbild Madonna mit Kind, Johannes dem TĂ€ufer und der heiligen Elisabeth, das von Giovanni Bellini und dessen Werkstatt zu Beginn des 16. Jahrhunderts gemalt wurde. Das Bild zeichnet sich dadurch aus, dass alle Blautöne mit dem kostbaren Pigment Ultramarin erzielt wurden.[13] Noch vor dem Jahr 1500 entstand das GemĂ€lde Madonna mit Kind und Johannesknaben von Perugino und Raffael.

Die niederlĂ€ndische Renaissance-Malerei ist unter anderem durch die 1437/1438 entstandene Lucca-Madonna von Jan van Eyck vertreten. Das Bild gehört zu den frĂŒhen ÖlgemĂ€lden und ist einem ab 1420 in den Niederlanden entwickelten Naturalismus zuzuordnen.[14] Ein weiteres religiöses Werk ist das zwischen 1480 und 1490 von Hieronymus Bosch angefertigte GemĂ€lde Ecce Homo, das die Verurteilung Jesu durch die Menge zum Thema hat. Weitere bedeutende GemĂ€lde sind der Gnadenstuhl, die Stillende Gottesmutter und die Heilige Veronika mit dem Schweißtuch von Robert Campin, die alle um 1430 gemalt wurden. Die sehr detailreich gestalteten Bilder wurden Campin erst im frĂŒhen 20. Jahrhundert zugeschrieben. Mit ihrer ĂŒberhöhenden Darstellung der Motive sowie der realistischen und detaillierten Wiedergabe gelten die drei Tafeln als Ausnahmearbeiten in der Geschichte der Kunst.[15]

Die Renaissance-Malerei des deutschsprachigen Raumes ist durch den Hochaltar der Frankfurter Dominikanerkirche von Hans Holbein dem Älteren reprĂ€sentiert; auf der Innenseite findet sich eine Darstellung der Passionsgeschichte. Daneben ist das Bildnis des Simon George of Cornwall, ein Werk von dessen Sohn Hans Holbein der JĂŒngere, zu sehen. Von Lucas Cranach dem Älteren stammen die Venus, eine der antiken Mythologie entlehnten Aktdarstellung, und der Torgauer Altar mit der Heiligen Sippe, auf dem unter anderem auch die beiden Auftraggeber Friedrich der Weise und Johann der BestĂ€ndige dargestellt sind.[16]

Barock und Rokoko

Im Fundus der Abteilung der italienischen Malerei des Barock ist das GemĂ€lde Venezianische Gaukler vor dem Dogenpalast, das Pietro Longhi zugeschrieben wird, im StĂ€del vertreten. Dieses Bild zeigt das tĂ€gliche Leben in Venedig zum Ende des 18. Jahrhunderts. Ein weiteres Bild mit Bezug zu dieser Stadt ist die Vedute Venedig von der Riva degli Schiavoni aus gesehen, das von Giovanni Antonio Canal zwischen 1730 und 1740 gemalt wurde. Dieses Werk gehört zum im 18. Jahrhundert immer populĂ€rer werdenden Genre der Stadtansichten. Dabei ist es aber kein exaktes und realitĂ€tsgetreues Abbild der Stadt, sondern ein inszeniertes Erinnerungsbild fĂŒr Besucher Venedigs. Das GemĂ€lde Die Heiligen der Familie Crotta von Giovanni Battista Tiepolo, das um 1750 entstand. Es verherrlicht die auftraggebende Familie Crotta, die nicht zu den seit langem in Venedig ansĂ€ssigen Geschlechtern gehörte, und stellt ihre altehrwĂŒrdige Abstammung dar.[17] Die Gewitterlandschaft mit Pyramus und Thisbe von Nicolas Poussin aus dem Jahr 1651 ist ein Beispiel fĂŒr die französischen Barockmalerei; es ist das grĂ¶ĂŸte LandschaftsgemĂ€lde Poussins.[18] Weiterhin ist Jean-Antoine Watteaus Die Einschiffung nach Kythera zu sehen. Aufgrund der an eine BĂŒhne erinnernden Komposition sowie der Kleidung der dargestellten Personen wird davon ausgegangen, dass die Komödie Les Trois Cousines von Florent Dancourt ais Inspiration diente und sich Watteau somit nicht allein auf die reine Darstellung einer antiken Geschichte beschrĂ€nkte.[19]

Das StĂ€del zeigt zudem einige Meisterwerke der niederlĂ€ndischen Barockmalerei des Goldenen Zeitalters, so etwa Jan Vermeers GemĂ€lde Der Geograph, das 1668/1669 entstand und mit Vermeers Werk Der Astronom ein Pendant bildet.Beide Kunstwerke zeigen einen Wissenschaftler bei seiner Arbeit. Daneben sind die GemĂ€lde David spielt die Harfe vor Saul und Die Blendung Simons von Rembrandt van Rijn zu sehen. Letzteres zĂ€hlt heute zu den bedeutendsten Werken Rembrandts.[20] Die SammlungsbestĂ€nde zeigen unter der Landschaftsmalerei zudem Jan van Goyens Bild Das Haarlemer Meer, die Stilllebenmalerei neben weiteren Werken mit dem Stillleben mit FrĂŒchten, Pastete und Trinkgeschirr von Jan Davidsz. de Heem. Ein Beispiel fĂŒr die PortrĂ€ts dieser Epoche sind die beiden ovalen Bildnisse eines Mannes und einer Frau von Frans Hals.

Ein Vertreter der deutschen Malerei dieser Epoche ist Adam Elsheimer mit dem Frankfurter Kreuzaltar, der zwischen 1605 und 1609 angefertigt wurde. Die Mitteltafel dieses Altars zeigt Die Verherrlichung des Kreuzes und ist von Tafeln umgeben, die die Kreuzlegende darstellen. Mit dem Stillleben mit Brot und Zuckerwerk gehört ein Mahlzeitenbild von Georg Flegel dem StĂ€del. Flegel ist bekannt fĂŒr diese Untergattung des Stilllebens, mit der er großen Erfolg hatte.[21] Mit Blick auf St. Peter in Rom ist ein LandschaftsgemĂ€lde Jacob Philipp Hackerts, in dem er eine ideale Landschaftsdarstellung mit romantischen Elementen verknĂŒpfte, Bestandteil der Sammlung.[22] Ein besonders bedeutendes Werk ist Goethe in der Campagna von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, das als bekanntestes Bild dieses Malers gilt.

19. Jahrhundert

Von den BestĂ€nden der französische Malerei des 19. Jahrhunderts des StĂ€dels sind zum Beispiel die Werke Fantasia arabe von EugĂšne Delacroix, der Blick auf Marino in den Albaner Bergen von Jean-Baptiste-Camille Corot und Die Welle von Gustave Courbet zu nennen, außerdem mit Französischer Obstgarten zur Erntezeit eine Landschaft Charles-François Daubignys. Ein fĂŒr Frankfurt besonders bedeutendes Werk ist die Stadtansicht Blick auf Frankfurt am Main mit der Alten BrĂŒcke von Sachsenhausen her von Courbet, der mit seinem Aufenthalt in der Stadt dem dortigen kĂŒnstlerischen Umfeld Impulse gab.[23] GemĂ€lde des Impressionismus im StĂ€del werden ferner HĂ€user am Ufer der Zaan und Das FrĂŒhstĂŒck (Le DĂ©jeuner) von Claude Monet, Die Krocketpartie von Édouard Manet, Orchestermusiker von Edgar Degas und Am Ende des FrĂŒhstĂŒcks von Pierre-Auguste Renoir. Odilon Redon mit dem Bild Christus und die Samariterin ist dagegen ein Vertreter des Symbolismus gezeigt.

Die deutsche Kunst dieser Zeit ist neben Werken anderer Maler durch das Bild Die tausendjĂ€hrige Eiche von Carl Friedrich Lessing, die Landschaft mit dem Rosenberg in der böhmischen Schweiz von Caspar David Friedrich und das GemĂ€lde Rosenduft-Erinnerung von Carl Spitzweg vertreten. Dem StĂ€del gehört außerdem Max Liebermanns 1881/1882 gemaltes Bild Der Hof des Waisenhauses in Amsterdam (Freistunde im Amsterdamer Waisenhaus), das 1900 entgegen der weit verbreiteten kritischen Position gegenĂŒber dem Impressionismus erworben wurde.[24] Es wurde von Liebermann in Folge seiner Hollandreise angefertigt, auf der er sich intensiv mit der Darstellung der Lichtsituation beschĂ€ftigt hatte. Dagegen zeigt das GemĂ€lde Villa am Meer, das zwischen 1871 und 1874 von dem Schweizer Maler Arnold Böcklin gemalt wurde, eine symbolische Art der Bildsprache. Diesem romantischen Symbolismus ist ebenfalls Giovanni Segantinis Bild Auf dem Schafberg bei Pontresina (Alpenlandschaft bei Sonnenuntergang) aus dem Jahr 1898 zuzuordnen.

Moderne

Die Abteilung Moderne Kunst zeigt Werke aller bedeutenden Stilrichtungen. So ist etwa Pablo Picassos GemĂ€lde Bildnis der Fernande Olivier[25] aus dem Jahr 1909 ein Beispiel fĂŒr den Kubismus. Das Bild Stillleben (Fleurs et cĂ©ramique: Les capucines) von Henri Matisse, das zwischen 1911 und 1913 gemalt wurde, stammt dagegen aus dessen kĂŒnstlerischer Phase nach dem Fauvismus. Weiterhin ist der Expressionismus umfassend in der Sammlung vertreten. Neben dem GemĂ€lde Eifersucht von Edvard Munch, der als einer der Wegbereiter dieser Kunstrichtung gilt, zĂ€hlen dazu vor allem die Werke der bedeutenden KĂŒnstlergruppen BrĂŒcke und Blauer Reiter. Ernst Ludwig Kirchners Akt mit Hut und VarietĂ© (Englisches Tanzpaar), Erich Heckels Holsteinische Landschaft, Franz Marcs Liegender Hund im Schnee und Emil Noldes Meer sind als Beispiele zu nennen. Weiterhin gehören Die Synagoge in Frankfurt am Main und Stillleben mit Saxophon[26] von Max Beckmann und Zwei MĂ€dchen von August Macke zum Bestand.

Die Sammlung umfasst mit dem GemĂ€lde Die Familie des KĂŒnstlers[27] von Otto Dix, in dem er das Motiv der Heiligen Familie ironisch rezipiert[28], zudem die Neue Sachlichkeit. Mit dem Bild Aquis submersus von Max Ernst ist der Surrealismus vertreten. Beispiele fĂŒr den Stil des Bauhauses sind Halbfigur nach links von Oskar Schlemmer sowie Werke Paul Klees.

Ebenso gehören Werke prominenter KĂŒnstler der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zur Sammlung. So wird zum Beispiel Francis Bacon mit seinem GemĂ€lde Studie fĂŒr die Kinderschwester in dem Film „Panzerkreuzer Potemkin“ von Eisenstein aus dem Jahr 1957 gezeigt. Damit rezipierte Bacon den Stummfilm Panzerkreuzer Potemkin von Sergej Michailowitsch Eisenstein nach einem Standbild der am Kopf getroffenen Krankenschwester auf der Hafentreppe von Odessa.[29] Weitere GemĂ€lde sind der Kopf von Georg Baselitz und Jörg Immendorffs Kaltmut, in dem dieser sich auf den Kalten Krieg bezog.[30] Daneben sind Bilder von Martin Kippenberger, Anselm Kiefer, Gerhard Richter und Sigmar Polke und weitere zu sehen. Zudem gehören das Blaue Schwammrelief (Kleine Nachtmusik)[31] von Yves Klein, Inca von Richard Serra und Untitled von Donald Judd zur stĂ€delschen Sammlung. Ein besonderes Werk ist die Siebdruck-Serie Goethe[32] von Andy Warhol aus dem Jahr 1982. Darin rezipierte der KĂŒnstler die Darstellung Goethes in Tischbeins GemĂ€lde, das sich ebenfalls im StĂ€del befindet. Die Serie war ein Geschenk Warhols an das Museum.[33]

Im Januar 2011 schenkte die Stifterin Dorette Hildebrand-Staab der Sammlung drei Werke von Georg Baselitz aus der Zeit nach seiner Übersiedlung aus der DDR Anfang der 1960er Jahre und ein Bild seines WeggefĂ€hrten Eugen Schönebeck von 1966.

Graphische Sammlung

Die graphische Sammlung des StÀdels umfasst 100.000 Zeichnungen und Graphiken vom SpÀtmittelalter bis zur Moderne. Sie zÀhlt zu den bedeutendsten ihrer Art in Deutschland.[34]

Unter den Werken befinden sich Arbeiten bedeutender und bekannter KĂŒnstler. Ein Beispiel ist Tizians Studie fĂŒr den Heiligen Sebastian des Hochaltars in SS. Nazaro e Celso, Brescia, die eine der wenigen Zeichnungen des Malers ist.[35] Diese Studie wirkt aufgrund der kĂŒnstlerischen Ausarbeitung des Striches durch Tizian sehr plastisch. Von Albrecht DĂŒrer befinden sich Zeichnungen, Holzschnitte und Kupferstiche in der Sammlung. In der berĂŒhmten Zeichnung NĂŒrnbergerin und Venezianerin stellt er die verschiedenen Stile beider Orte gegenĂŒber. Sein Kupferstich Die Melancholie ist weltberĂŒhmt und gilt aufgrund der KomplexitĂ€t der Ikonographie Albrecht DĂŒrers als nicht zu entschlĂŒsseln.[36] Rembrandt van Rijns Zeichnung Der trunkene Lot ist eine seiner wenigen bekannten und signierten Zeichnungen.[37] Diese fein strukturierte Studie zeigt einen alten, betrunkenen Mann, der gerade aus seinem Rausch erwacht.

Modernere graphische Arbeiten sind beispielsweise das Pastell Sonnenuntergang von EugĂšne Delacroix, in dem er den Natureindruck mit schwungvollen Strichen festhielt. Die Landschaft ist in ihrer Darstellung so weit zurĂŒckgenommen, dass sie anstatt eines konkreten Raumes in die Unendlichkeit denken lĂ€sst.[38] Die Zeichnungen Kastanien-AllĂ© im Jas de Bouffan von Paul CĂ©zanne Bestandteil der Sammlung, eine Berliner Straßenszene von Ernst Ludwig Kirchner, Eine Tasse von Pablo Picasso und Figure von Jackson Pollock gehören ebenfalls dem StĂ€del.

Skulpturen

Das StĂ€del besitzt rund 600 Skulpturen, von denen nur ein Bruchteil ausgestellt ist. Zu diesen wenigen gehört die Skulptur Eva von Auguste Rodin. Sie war anfangs als Teil einer Höllenpforte mit einem Adam als GegenstĂŒck geplant, die Rodin dann aber verwarf. Da das Modell der Eva schwanger war, wurde selbst diese Figur nicht vollendet, was am Gesicht und der unruhigen OberflĂ€che erkennbar ist. Die OberflĂ€che sah Rodin aber als Neuerung, die seine impressionistische Schaffensphase einleitete.[39] Des Weiteren wird der Konstruktive Kopf Nr. 1[40] von Naum Gabo gezeigt, der aus verschiedenen FlĂ€chen konstruiert ist. 2007 wurden zwei weitere Skulpturen erworben, die ausgestellt werden. Zum einen Ascension aus dem Jahr 1929 von Otto Freundlich, dessen Werke wĂ€hrend der Herrschaft des Nationalsozialismus als „entartet“ galten, und TĂ€nzerin (Spagat) von Max Beckmann, die um 1935 entstand.[41]

Im Skulpturengarten werden meist zeitgenössische Skulpturen ausgestellt. Seit 1976 wurden so in Gruppen- und Einzelausstellungen Werke von KĂŒnstlern wie Joseph Beuys, Ulrich RĂŒckriem, Richard Serra, Anthony Caro, George Rickey und David Smith gezeigt.[42]

Sonderausstellungen

Im StĂ€del werden neben der Dauerausstellung auch Sonderausstellungen gezeigt, die sich mit dem Werk einzelner KĂŒnstler und ihres Umfeldes, Sammlungen anderer Museen oder Sammler, Kunst- und Werkgattungen und Zeitgenössischer Kunst beschĂ€ftigen. Jedes Jahr findet zudem die Ausstellung des Abschlussjahrgangs der StĂ€delschule statt.

Ein Beispiele fĂŒr Sonderausstellungen im StĂ€del ist die Ausstellung Die Tierplastik im 19. und 20. Jahrhundert aus dem Jahr 1995, in der die Skulpturensammlung in grĂ¶ĂŸerem Umfang prĂ€sentiert wurde. Es folgte im Jahr 1997 Johannes Vermeer – ‚Der Geograph‘ und ‚Der Astronom‘ nach 200 Jahren wieder vereint sowie Von FĂŒssli bis Menzel, die Werke einer MĂŒnchner Privatsammlung zeigte. Im Jahr 2000 fand die Ausstellung Nach dem Leben und aus der Phantasie statt, in der zur Sammlung des StĂ€dels gehörende graphische Arbeiten aus den Niederlanden zwischen 1500 und 1800 prĂ€sentiert wurden. 2001 gab es beispielsweise die Doppelausstellung Nelly – Dresden, Athen, New York und Im Lichte des Helios, die zum einen Werke der Photographin Nelly prĂ€sentierte, zum anderen frĂŒhe griechische Photographie zeigte. Mit der Ausstellung German Art. Deutsche Kunst aus amerikanischer Sicht aus dem Jahr 2004 wurden dagegen deutsche KĂŒnstler, so Werke von Joseph Beuys, Jörg Immendorff, Anselm Kiefer, Sigmar Polke und anderen prĂ€sentiert, die sich in der Sammlung des Saint Louis Art Museum befinden. Die Zeitgenössische Kunst wird mit der Ausstellungsserie Konstellationen gewĂŒrdigt, die seit 2006 dreimal veranstaltet wurde.

Weiterhin gab es große museumsĂŒbergreifende Ausstellungen des StĂ€dels wie Cranach der Ältere aus dem Jahr 2007, die 70 Meisterwerke dieses Malers zeigte und im Anschluss 2008 in der Royal Academy of Arts in London prĂ€sentiert wurde. 2005 wurde Der Zauber des AlltĂ€glichen gezeigt, die in Zusammenarbeit mit dem Museum Boijmans van Beuningen in Rotterdam entstand und Werke der Genremalerei von KĂŒnstlern wie Jan Vermeer und Pieter de Hooch prĂ€sentierte.[43]

Einzelnachweise

  1. ↑ Eva Mongi-Vollmer: Meisterwerke im StĂ€del Museum, StĂ€del Museum, Frankfurt am Main 2007, S. 8
  2. ↑ Andreas Hansert: Geschichte des StĂ€delschen Museums-Vereins Frankfurt am Main. StĂ€delscher Museums-Verein, Frankfurt am Main 1994. Seite 12.
  3. ↑ Frank-Olaf Brauerhoch, Die Stadt und ihre (Kunst-) Museen in: Rolf Lautrer (Hrsg.) Kunst in Frankfurt 1945 bis heute, S.299 ff., SocietĂ€tsverlag, Frankfurt am Main, 1995 ISBN 3-7973-0581-8
  4. ↑ FAZ-Artikel Verwerfungen in der Museumslandschaft von Michael Hierholzer, Zugriff am 25. Juni 2008
  5. ↑ FAZ-Artikel Die Zukunft der Frankfurter Gegenwart von Niklas Maak, Zugriff am 25. Juni 2008
  6. ↑ a b Cynthia Saltzman: Das Bildnis des Dr. Gachet. Biographie eines Meisterwerks. Insel Verlag, Frankfurt 2000. Seite 158.
  7. ↑ Artikel „Frankfurter StĂ€delmuseum wird erweitert“ auf tagesspiegel.de
  8. ↑ StĂ€del – Neueröffnung der Sammlung Gegenwartskunst.
  9. ↑ Eva Mongi-Vollmer, Frankfurt am Main 2007, S. 18
  10. ↑ Eva Mongi-Vollmer, S. 32
  11. ↑ Eva Mongi-Vollmer, S. 43
  12. ↑ Eva Mongi-Vollmer, S. 50
  13. ↑ Eva Mongi-Vollmer, S. 56–57
  14. ↑ Eva Mongi-Vollmer, S. 66
  15. ↑ Eva Mongi-Vollmer, S. 70
  16. ↑ Eva Mongi-Vollmer, S. 90
  17. ↑ Eva Mongi-Vollmer, S. 102
  18. ↑ Eva Mongi-Vollmer, S. 107
  19. ↑ Eva Mongi-Vollmer, S. 111
  20. ↑ Eva Mongi-Vollmer, S. 128
  21. ↑ Eva Mongi-Vollmer, S. 139
  22. ↑ Eva Mongi-Vollmer, S. 148
  23. ↑ Eva Mongi-Vollmer, S. 182
  24. ↑ Eva Mongi-Vollmer, S. 188
  25. ↑ Bild: Bildnis der Fernande Olivier von Pablo Picasso
  26. ↑ Bild: Stillleben mit Saxophon von Max Beckmann
  27. ↑ Bild: Die Familie des KĂŒnstlers von Otto Dix
  28. ↑ Eva Mongi-Vollmer, S. 224
  29. ↑ Eva Mongi-Vollmer, S. 236
  30. ↑ Eva Mongi-Vollmer, S. 246
  31. ↑ Bild: Blaues Schwammrelief (Kleine Nachtmusik) von Yves Klein
  32. ↑ Bild: Goethe von Andy Warhol
  33. ↑ Eva Mongi-Vollmer, S. 268
  34. ↑ Informationen zum StĂ€del auf der Seite des Arbeitskreises selbststĂ€ndiger Kulturinstitute, Zugriff am 21. Juni 2008
  35. ↑ Eva Mongi-Vollmer, S. 59
  36. ↑ Eva Mongi-Vollmer, S. 86
  37. ↑ Informationen zur Zeichnung Der trunkene Lot auf staedelmuseum.de, Zugriff am 21. Juni 2008
  38. ↑ Eva Mongi-Vollmer, S. 154
  39. ↑ Eva auf staedelmuseum.de, Zugriff am 21. Juni 2008
  40. ↑ Bild: Konstruktiver Kopf Nr. 1 von Naum Gabo
  41. ↑ Neuerwerbungen 2007 auf staedelmuseum.de, Zugriff am 22. Juni 2008
  42. ↑ Artikel auf frankfurt-online.de, Zugriff am 28. Juni 2008
  43. ↑ Sonderausstellungen des StĂ€dels, Zugriff am 24. Juni 2008

Literatur

  • Bodo Brinkmann: StĂ€delsches Kunstinstitut und StĂ€dtische Galerie Frankfurt a.M. Prestel, MĂŒnchen u.a. 1999, ISBN 3-7913-2204-4.
  • Bodo Brinkmann, Stephan Kemperdick, Herbert Beck (Hrsg.): Deutsche GemĂ€lde im StĂ€del. 1500–1550. Von Zabern, Mainz 2005, ISBN 978-3-8053-3350-4 (=Kataloge der GemĂ€lde im StĂ€delschen Kunstinstitut Frankfurt am Main. Nr. 5).
  • Eva Mongi-Vollmer: Meisterwerke im StĂ€del Museum. AusgewĂ€hlte Werke aus der Sammlung des StĂ€del Museums. StĂ€del Museum, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3-9809701-3-2.
  • Uwe Fleckner, Max Hollein (Hrsg.): Museum im Widerspruch: Das StĂ€del und der Nationalsozialismus. 2011. ISBN 978-3-05-004919-9. Schriften der Forschungsstelle "Entartete Kunst", Bd. 6.
  • Felix KrĂ€mer, Max Hollein (Hrsg.): Kunst der Moderne 1800-1945 im StĂ€del Museum. Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2011, ISBN 978-3-7757-3027-3.

Weblinks

 Commons: StĂ€del â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

50.10277777788.67388888889Koordinaten: 50° 6â€Č 10″ N, 8° 40â€Č 26″ O

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