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Die fünfschiffige katholische Hallenkirche St. Apollinaris liegt im Düsseldorfer Stadtteil in Oberbilk und hat einen fast quadratischen Grundriss.
Inhaltsverzeichnis |
St. Apollinaris wurde vom Architekten Caspar Clemens Pickel entworfen.
Sie ist fünfschiffig gebaut, wobei die drei mittleren Schiffe dem Konzept einer Hallenkirche entsprechen. Daran schließt sich im Norden wie im Süden je ein deutlich schmaleres Seitenschiff an. Der kleinere südliche Chor hat eine Seitenkapelle, sodass er in der Grundfläche den Sakristeiräumen im Norden entspricht. Im Osten ragt der mittlere Chor über die beiden seitlichen Chöre hinaus.
Der Turm befindet sich im Westen.
Durch das schnelle Wachstum Düsseldorfs im Zuge der Industrialisierung musste die Pfarrei St. Martin in Bilk schon vor der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert geteilt werden. Die so neu entstandene Pfarrei St. Josef hatte um 1900 allerdings bereits wiederum mehr als 27.000 Gläubige zu betreuen, war somit die größte in der Erzdiözese Köln. Eine erneute Teilung war unumgänglich.
Bereits 1899 gründete sich der Kirchbauverein. Das Grundstück wurde von der Familie Eykeler gestiftet. Der erste Spatenstich erfolgte am 10. November 1904. Am 26. Mai 1907 wurde die Kirche dem Düsseldorfer Stadtpatron St. Apollinaris geweiht.
1923 wurde schließlich St. Apollinaris eine eigenständige Pfarrei.
51.2128596.795044Koordinaten: 51° 12′ 46″ N, 6° 47′ 42″ O