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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Breisgau-Hochschwarzwald | |
| Höhe: | 716 m ü. NN | |
| Fläche: | 35,93 km² | |
| Einwohner: |
2.547 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 71 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 79271 | |
| Vorwahl: | 07660 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FR | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 15 095 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Klosterhof 12 79271 St. Peter | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Rudolf Schuler | |
| Lage der Gemeinde St. Peter im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald | ||
St. Peter ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.
Inhaltsverzeichnis |
St. Peter liegt im Naturpark Südschwarzwald. Der an der Südflanke des Kandel gelegene heilklimatische Kurort liegt etwa 20 km östlich von Freiburg im Breisgau.
Zur Gemeinde St. Peter gehören das Dorf Bürgerschaft, der Weiler Sägendobel, die Zinken Kandelberg, Neuwelt, Oberibental, Ränke, Rohr, Schmittenbach, Schönhöfe, Seelgut und Willmendobel und die Höfe Eckpeterhof, Langeck und Lindlehof.[2]
Das Kloster St. Peter auf dem Schwarzwald wurde 1093 vom Zähringerherzog Berthold II. als Hauskloster und Begräbnisstätte gegründet. Die Gemeinde entwickelte sich allmählich um das Kloster herum.
Als die weltlichen Rechte des Klosters 1806 im Rahmen der Säkularisation aufgehoben wurden, kam das Dorf St. Peter zum Großherzogtum Baden, seit 1952 gehört es zum Land Baden-Württemberg.
Im Jahr 1899 brannte es in der Ortsmitte von St. Peter,[3] wodurch 23 Wohnhäuser zerstört und 150 Menschen obdachlos wurden.[4]
| Bevölkerungsentwicklung | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1806 | 1871 | 1900 | 1925 | 1939 | 1950 | 1970 | 1989 | 2007 |
| Einwohner | 1.480 | 1.308 | 1.383 | 1.378 | 1.426 | 1.500 | 1.792 | 2.207 | 2.532 |
Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg (außer 1806); 1871–1970: Volkszählungsergebnisse
Am 26. Oktober 2008 wurde im zweiten Wahlgang Rudolf Schuler zum Bürgermeister gewählt. Er ist seit 17. Dezember 2008 Nachfolger des langjährigen Bürgermeisters Gottfried Rohrer (CDU), dessen Amtszeit nach 24 Jahren am 16. Dezember 2008 endete.[4]
Die Kommunalwahl am 7. Juni 2009 führte bei einer Wahlbeteiligung von 63,7 % zu folgendem Ergebnis:
| CDU | 52,1 % | - 23,9 | 6 Sitze | - 3 |
| FWG | 47,8 % | + 23,9 | 6 Sitze | + 3 |
Zusammen mit den Nachbargemeinden Glottertal und St. Märgen bildet St. Peter den Gemeindeverwaltungsverband St. Peter.
Mit der Gemeinde Schmölln-Putzkau in Sachsen besteht seit 1990 eine Partnerschaft. Außerdem bestehen zu allen Zähringerstädten freundschaftliche Beziehungen.
Der Ort liegt an der Deutschen Uhrenstraße. Die Herstellung von Schwarzwalduhren war ein wichtiger Erwerbszweig in St. Peter. Heute spielt neben der Landwirtschaft und dem örtlichen Handwerk auch der Tourismus eine entscheidende wirtschaftliche Rolle.
St. Peter ist das 16. Bioenergiedorf in Baden-Württemberg. Die Gemeinde versorgt sich autark aus regenerativen Energiequellen (Windkraft, Holzhackschnitzel-Turbine mit Brennstoff aus dem örtlichen Wald).
Durch drei Buslinien der SüdbadenBus ist St. Peter verbunden mit Freiburg (über Glottertal), mit Hinterzarten (über St. Märgen) und Kirchzarten und mit Waldkirch (über den Kandel).
Aufgrund seiner Verdienste um die Gemeinde während seiner 24-jährigen Amtszeit wurde Altbürgermeister Gottfried Rohrer im Dezember 2008 die Ehrenbürgerwürde verliehen.
Ein großer Teil der Außenaufnahmen zum ersten deutschen Nachkriegs-Farbfilm Schwarzwaldmädel wurde hier im Mai 1950 gedreht.
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