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Die Pfarrkirche St. Theodor ist eine römisch-katholische Kirche in Köln-Vingst.
Inhaltsverzeichnis |
Die erste Kirche von Vingst war St. Martin, diese wurde am 12. November 1905 geweiht, sie hatte 150 Sitz- und rund 350 Stehplätze. Da diese Kirche zu klein für die Gemeinde war, wurde 1937 der Grundstein für eine größere Kirche gelegt. Die Gemeinde zog nach der Weihe 1938 in das neue, nahe gelegene Kirchengebäude um, das Taufbecken von St. Martin wurde in der neuen Kirche aufgestellt. Die Kirche wurde auf Vorschlag des Pfarrers Theodor Baaken, der 10.000 Reichsmark für den Bau der Kirche zur Verfügung gestellt hatte, in St. Theodor umbenannt.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche in der Nacht vom 16. zum 17. Juni 1943 durch einen Angriff erstmals getroffen, weitere Angriffe im Juli und November des Jahres 1944 führten zur völligen Zerstörung der Kirche. Bis 1949 wurde eine Notkirche als Provisorium benutzt, und aus schlechtem Material eine neue Kirche errichtet.
Bei einem Erdbeben am 13. April 1992 wurde die inzwischen marode Kirche so schwer beschädigt, dass sie bis auf den Turm, der auf eigenen Fundamenten ruht, abgerissen werden musste. In der Folge wurde von der Gemeinde ein anonymer Architektenwettbewerb für den Neubau ausgeschrieben, aus dem der Architekt Paul Böhm als Gewinner hervorging. Nach Böhms Plänen wurde ein moderner Rundbau aus ockerfarbenem Beton erbaut und der alte dunklere Kirchturm in den Neubau integriert.
Am 16. März 2002 weihte Erzbischof Joachim Kardinal Meisner den Kirchenbau.
Die Orgel wurde 2001/2002 von dem Orgelbauer Siegfried Schulte (Kürten) erbaut, unter Wiederverwendung des Materials der Vorgängerorgel. Das Instrument hat 25 Register (ca. 1.700 Pfeifen) auf zwei Manualen und Pedal. Die Spiel- und Registertrakturen sind mechanisch.[1]
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50.9357.0225Koordinaten: 50° 56′ 6″ N, 7° 1′ 21″ O