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|---|---|
| Staat | Deutschland |
| Sitz | Berliner Allee 33 40212 Düsseldorf |
| Rechtsform | Anstalt des öffentlichen Rechts |
| Bankleitzahl | 300 501 10[1] |
| BIC | DUSS DEDD XXX[1] |
| Gründung | 1825 |
| Verband | Rheinischer Sparkassen- und Giroverband |
| Website | www.sskduesseldorf.de |
| Geschäftsdaten 2010[2] | |
| Bilanzsumme | 11,87 Mrd. Euro |
| Einlagen | 7,15 Mrd. Euro |
| Kundenkredite | 8,39 Mrd. Euro |
| Mitarbeiter | 2.177 |
| Geschäftsstellen | 71 |
| Leitung | |
| Verwaltungsrat | Dirk Elbers (Vorsitzender) |
| Vorstand | Peter Fröhlich, Karin-Brigitte Göbel, Andreas Goßmann, Dr. Birgit Roos |
|
Unternehmensleitung |
Peter Fröhlich |
| Liste der Sparkassen in Deutschland | |
Die Stadtsparkasse Düsseldorf ist eine öffentlich-rechtliche Sparkasse. Ihr Geschäftsgebiet umfasst die Städte Düsseldorf und Monheim am Rhein. Sie ist mit einer Bilanzsumme von rund 11,678 Milliarden Euro und 2.195 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die achtgrößte Sparkasse in Deutschland (Stand 2010).[3]
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadtsparkasse Düsseldorf ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Rechtsgrundlagen sind das Sparkassengesetz des Landes Nordrhein-Westfalen und die durch den Verwaltungsrat der Sparkasse erlassene Satzung.
Sie betreibt als Sparkasse das Universalbankgeschäft. Im Verbundgeschäft arbeitet die Sparkasse mit der WestLB, der Rheinischen Landesbausparkasse, der DekaBank und der Provinzial zusammen.
Die Stadtsparkasse betreibt für verschiedene Finanzmärkte mehrere Tochterunternehmen. Hierzu zählen:
Außerdem besteht seit 2001 eine Beteiligung an dem Immobilienunternehmen Corpus Sireo; sie beträgt 25% (Stand März 2010).[4]
Die Stadtsparkasse Düsseldorf betreibt mehrere Stiftungen:
Bundesweites Aufsehen hat die fristlose Kündigung zweier Vorstandsmitglieder der Sparkasse Düsseldorf im März 2008 erregt. Der Vorstandsvorsitzende Heinz-Martin Humme sowie das Vorstandsmitglied Karl-Heinz Stiegemann hatten dem Unternehmer Franjo Pooth (Ehemann der bekannten Entertainerin Verona Pooth) trotz Warnungen aus Verwaltungsratskreisen einen Kredit in Höhe von 9,3 Millionen Euro gewährt, obwohl sein Unternehmen Maxfield in hohem Maße verschuldet war. Das Unternehmen ist inzwischen insolvent.[5]
Franjo Pooth hat gestanden, die beiden Vorstände unter anderem mit hochwertigen Fernseher der Luxusmarke Bang & Olufsen im Wert von über 9.000 Euro bestochen zu haben; jedoch beschuldigt er mindestens ein Vorstandsmitglied, ihn dazu genötigt zu haben.[6] Nachdem Wirtschaftsprüfer belastende Belege über die Vorstandsmitglieder gefunden hatten, beschloss der Verwaltungsrat einstimmig deren fristlose Kündigung.[7] Stiegemann hat trotz des mutmaßlich verlorenen Millionenkredits Klage auf Auszahlung von Erfolgsprämien in Höhe von 105.000 Euro gegen die Sparkasse eingereicht.[8] Verona Pooth hat in einem RTL-Interview behauptet: „Mein Mann habe das Talent, Bankleute, um den Finger zu wickeln“.[9] Ein Mitglied des Sparkassen-Verwaltungsrats äußerte öffentlich den Verdacht, dass der Kredit aufgrund des „Verona-Faktors“ zu leichtfertig gewährt worden sei.[10]
Im Rahmen der juristischen Abarbeitung der Pooth-Affäre wurde der frühere Düsseldorfer Stadtsparkassen-Vorstand Karl-Heinz Stiegemann im Juli 2011 vom Düsseldorfer Landgericht zur Zahlung von 454.000 Euro an seinen früheren Arbeitgeber verurteilt.[11]
51.2224516.781905Koordinaten: 51° 13′ 21″ N, 6° 46′ 55″ O