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Stars in der Manege war eine Wohltätigkeitsveranstaltung der Abendzeitung und des Bayerischen Rundfunks, die einmal jährlich aus dem Circus-Krone-Bau in München übertragen wurde.
Diese Veranstaltung fand von 1959, damals noch unter dem Namen Wohltätigkeitsveranstaltung zur Rückführung der Münchner Evakuierten, bis 2008 statt. Die ersten Ausgaben wurden noch mitten im Jahr ausgestrahlt, erst später wurde die Veranstaltung in die Weihnachtszeit verlegt. Ab 1962 fand sie im Circus-Krone-Bau statt.
Anfang Dezember wurde der Gala-Abend vom Bayerischen Fernsehen aufgezeichnet und am zweiten Weihnachtsfeiertag im Ersten zusammen mit dem ORF und dem Schweizer Fernsehen im Rahmen von Eurovision ausgestrahlt.
Es traten Prominente aus Film, Funk und Fernsehen, aber auch aus dem Sport, in der Manege des Circus Krone als Artisten, Dompteure oder Clowns auf. Sie verzichteten dabei für einen guten Zweck auf ihre Gage. Zusätzlich präsentierten auch Profi-Artisten ihr Können und machten sich auf diese Weise einer breiten Öffentlichkeit bekannt.
Die Einnahmen dieser Veranstaltung kam der Werner-Friedmann-Stiftung für alte Künstler und Journalisten und seit 1998 zu zwei Dritteln der Aktion Kinder in Not zugute.
Die Gala 2008, die vom Schauspieler Fritz Wepper moderiert wurde, verzichtete erstmals vollständig auf die Präsentation von Wildtieren. Die Schauspielerin Simone Thomalla sollte ursprünglich eine Dressur mit Elefanten zeigen, war letztlich aber in einer Messerwerfer-Darbietung zu sehen. An Tieren waren somit nur noch Pferde, Laufenten, Hunde und Lamas im Programm.
Aufgrund niedriger Einschaltquoten verzichtete die ARD im Jahr 2009 auf eine Gala. Es wurde stattdessen eine Zusammenfassung der Höhepunkte der vergangenen Jahrzehnte gesendet. Am 12. März 2010 gab der Bayerische Rundfunk bekannt, dass die Sendung eingestellt werde.[1]
In der DDR gab es als Pendant zu Stars in der Manege die Nacht der Prominenten, die ebenfalls jeweils am zweiten Weihnachtsfeiertag im DDR-Fernsehen ausgestrahlt wurde.