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Stator

Ein Axialkompressor. Die stehenden Blätter sind die Statoren.

Als Stator (auch: Ständer) bezeichnet man den feststehenden, unbeweglichen Teil einer Maschine, insbesondere wenn es auch einen Rotor gibt. Zum Beispiel in einem Elektromotor, Generator, Hydromotor oder einer Pumpe – im Gegensatz zum beweglichen Teil, dem Rotor (klassisch drehend) oder dem Translator beim Linearmotor.

Elektrische Maschine

Der Stator ist häufig zugleich das Gehäuse und besteht bei Elektromotoren und Generatoren, außer bei Gleichfeldmaschinen, bis auf seltene Ausnahmen stets aus „geblechtem Stahl“. Er dient hier als gemeinsamer Kern für die Induktionsspulen. Im Gegensatz dazu liegt beim Glockenanker-Motor und dem Ferrarisläufermotor der Stator teilweise innerhalb des hohlen Ankers. Beim Außenläufermotor befindet sich der Stator vollständig innerhalb des Rotors.

Verdichter und Turbine

Bei Fluidenergiemaschinen wie (Axial-) Verdichtern und Turbinen wird ein feststehender Leitschaufelkranz als Stator bezeichnet. Er lenkt den Luftstrom günstig auf den nächsten Laufschaufelkranz.

Literatur

  • Günter Springer: Fachkunde Elektrotechnik. 18. Auflage. Europa-Lehrmittel Verlag, Wuppertal 1989. ISBN 3-8085-3018-9.
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