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| Steffen Hofmann | ||
| Steffen Hofmann, 2009 | ||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 9. September 1980 | |
| Geburtsort | Würzburg, Deutschland | |
| Größe | 173 cm | |
| Position | Mittelfeld | |
| Vereine in der Jugend | ||
| 1985–1993 1993–1996 1996–1999 |
1. FC Kirchheim Würzburger FV FC Bayern München | |
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 1999–2002 2001–2002 2002–2005 2005–2006 2006– |
FC Bayern München Amateure FC Bayern München SK Rapid Wien TSV 1860 München SK Rapid Wien |
84 (26) 1 (0) 109 (26) 16 (2) 174 (54) |
| Nationalmannschaft | ||
| 1996–1997 1997–1998 2003–2004 |
Deutschland U-16 Deutschland U-17 Deutschland U-18 Team 2006 |
6 (0) 12 (1) 3 (1) 3 (0) |
| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. Stand: 17. März 2012 | ||
Steffen Hofmann (* 9. September 1980 in Würzburg) ist ein deutscher Fußballspieler, der seit 2006 beim österreichischen Bundesligisten SK Rapid Wien unter Vertrag steht.
Inhaltsverzeichnis |
Über die Jugendvereine 1. FC Kirchheim und Würzburger FV, für die Hofmann vom fünften bis sechzehnten Lebensjahr spielte, gelangte er 1996 in die Jugendabteilung des FC Bayern München, in der er bis 1999 aktiv war.
Von 1999 bis 2002 gehörte er dem Amateur-Kader der Bayern an, für den er in der Regionalliga Süd 84 Mal zum Einsatz kam und dabei 26 Tore erzielte. Sein Debüt gab er am 19. August 2000 (4. Spieltag) beim torlosen Unentschieden gegen den 1. FC Schweinfurt 05, bei dem er in der 78. Minute für Philipp Bönig eingewechselt wurde. Sein erstes Tor gelang ihm am 28. Oktober 2000 (14. Spieltag) zum 1:0-Führungstreffer bei der 1:6-Niederlage beim SSV Jahn Regensburg.
Am 27. Oktober 2001 (11. Spieltag) gab Hofmann sein Debüt in der Bundesliga, als er – beim 2:0-Auswärtserfolg über den 1. FC Köln – in der 90. Minute für Claudio Pizarro eingewechselt wurde. Damit weist er – von gegenwärtig 21 „Einmal-Spielern“ des FC Bayern München – die geringste Spielzeit auf.
2002 wechselte er zum österreichischen Bundesligisten SK Rapid Wien. Dort bildete der Spielmacher gemeinsam mit Andreas Ivanschitz eines der besten Mittelfeldduos der Liga. Er wurde im Jahre 2004 zum Spieler des Jahres in Österreich gewählt und führte Rapid als Mannschaftskapitän 2005 zum 31. Meistertitel der Vereinsgeschichte und zum Einzug in die Gruppenphase der Champions League. In der Winterpause der Saison 2005/06 wechselte Steffen Hofmann zum Zweitligisten TSV 1860 München, bei dem er aber sportlich nicht an seine Leistungen in Österreich anknüpfen konnte.
Im Juli 2006 kehrte er zu Rapid Wien zurück. Jedoch verletzte er sich gleich im ersten Pflichtspiel gegen die SV Ried. 105 Tage später gab er sein Comeback gegen Pasching. Seither ist er wieder spielbestimmende Figur bei Rapid und übernahm 2008 auch wieder die Kapitänsschleife. Beim SK Rapid ist Hofmann der Publikumsliebling und wird „Fußballgott“ genannt. Für viele Fans verkörpert er den typischen Rapidspieler, der sich vor allem durch hohe Einsatzbereitschaft und Ausdauer auszeichnet. Auch für seine gefährlichen Freistöße und präzisen Torvorlagen ist Hofmann bekannt. Hofmann wurde in der Saison 2007/08 mit 28 Torvorlagen bester Vorbereiter in Europa. In der Saison 2008/09 musste er sich den Titel mit dem Mittelfeldstar Xavi vom FC Barcelona teilen, da es beide Spieler auf 22 Torvorlagen brachten.
Im Februar 2010 verlängerte er seinen Vertrag auf weitere drei Jahre. Die Vertragsverlängerung wurde unmittelbar vor dem Spitzenspiel gegen den FC Red Bull Salzburg bekannt gegeben, nachdem Hofmann die Monate zuvor mit zahlreichen internationalen Vereinen in Verbindung gebracht wurde.
In der Saison 2009/10 wurde er mit 20 Toren zum ersten Mal in seiner Karriere österreichischer Torschützenkönig; was bislang kein anderer Mittelfeldspieler vor ihm schaffte.
Es gab Bemühungen seitens des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB), Steffen Hofmann als gebürtigen Deutschen für Österreichs Nationalmannschaft spielen zu lassen. Einer raschen Einbürgerung des mit einer Österreicherin verheirateten Profis hätte nichts im Weg gestanden, die FIFA-Statuten machten einen Wechsel Hofmanns zum ÖFB schließlich jedoch unmöglich, da dieser als Jugendlicher bereits in Auswahlspielen des DFB (U-16 bis U-18) zum Einsatz kam. Ein Wechsel wäre zwar bis zu einem gewissen Datum möglich gewesen, scheiterte jedoch am Fristversäumnis der Österreicher. Die Einladung zur Asien-Reise 2005 der deutschen A-Nationalmannschaft musste Hofmann krankheitsbedingt absagen; weitere Berufungen blieben aus.[1] Hofmann spielte erstmals im deutschen Nationaltrikot am 30. April 2003: Mit dem Team 2006 erreichte er – in der 46. Minute für Albert Streit eingewechselt – ein 0:0 in der Türkei gegen die A 2-Mannschaft. Es folgten zwei weitere Einsätze am 4. September 2003 (3:2-Heimsieg über Russland) und am 27. April 2004 (beim 1:1 in Russland).
Ján Novota (T, 1) |
Jürgen Patocka (3) |
Thomas Schrammel (6) |
Mario Sonnleitner (6) |
Stefan Kulovits (7) |
Markus Heikkinen (8) |
Steffen Hofmann
(11) |
Markus Katzer (14) |
Atdhe Nuhiu (15) |
Boris Prokopič (16) |
Christian Thonhofer (17) |
Christopher Drazan (19) |
René Gartler (20) |
Ragnvald Soma (22) |
Thomas Prager (23) |
Helge Payer (T, 24) |
Dominik Wydra (25) |
Lukas Grozurek (26) |
Harald Pichler (27) |
Christopher Trimmel (28) |
Guido Burgstaller (30) |
Lukas Königshofer (T, 31) |
Deni Alar (33) |
Michael Schimpelsberger (36)
Trainer: Peter Schöttel | Co-Trainer: Thomas Hickersberger | Tormanntrainer: Raimund Hedl
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
| </br>Andreas Ivanschitz</br>Marc Janko | Fußballer des Jahres Österreich 2004</br>2009 |
</br>Mario Bazina</br>Zlatko Junuzović |
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
| </br>Marc Janko | Torschützenkönig in Österreich 2010 |
</br>Roland Linz |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hofmann, Steffen |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 9. September 1980 |
| GEBURTSORT | Würzburg |