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| Steinach am Brenner | ||
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Tirol | |
| Politischer Bezirk: | Innsbruck Land | |
| Kfz-Kennzeichen: | IL | |
| Fläche: | 28,05 km² | |
| Koordinaten: | 47° 6′ N, 11° 28′ O47.092777777811.46666666671048Koordinaten: 47° 5′ 34″ N, 11° 28′ 0″ O | |
| Höhe: | 1.048 m ü. A. | |
| Einwohner: | 3.359 (1. Jän. 2011) | |
| Bevölkerungsdichte: | 119,75 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 6150 | |
| Vorwahl: | 05272 | |
| Gemeindekennziffer: | 7 03 55 | |
| NUTS-Region | AT332 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Rathausplatz 1 6150 Steinach am Brenner | |
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Hubert Rauch (ÖVP) | |
| Lage der Marktgemeinde Steinach am Brenner im Bezirk Innsbruck Land | ||
| Steinach am Brenner von Süden | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Steinach ist eine Marktgemeinde mit 3359 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011) im Bezirk Innsbruck Land, Tirol (Österreich).
Inhaltsverzeichnis |
Steinach liegt im nördlichen Teil des Wipptals an der Mündung des Gschnitztals, am Fluss Sill, etwa 20 Kilometer südlich von Innsbruck. Dominierend ist die barocke Pfarrkirche mit mächtiger Doppelturmfassade und neuromanischer Vorhalle.
Der geschlossene Ortskern liegt an der Brenner-Bundesstraße, daneben verteilt sich die Besiedlung auf zahlreiche Weiler und Höfe, mit Neubauten, die in den letzten Jahren entstanden.
Ortsteile sind
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Neue Siedlungen befinden sich am Höhenweg, Hochacker, Schlurnweg und in Erlach.
Der Name Steinach (früher "Steina") stammt von den vielen großen Steinen ("Bachfindlinge"). Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Siedlung 1242, die damals noch zum Gericht Matrei gehörte. Der Gerichtssitz wurde später nach Aufenstein am Eingang des Navistals und 1349 nach Steinach verlegt, wo bis 1977 das Bezirksgericht bestand.
Bereits 1407 wurde Steinach als Markt bezeichnet, die offizielle Markterhebung erfolgte erst 1936. Im Zweiten Weltkrieg erlitt der Ort größere Bombenschäden (Bombardements der Eisenbahnstrecke / Zerstörung mehrerer Wohnhäuser und der Lederfabrik Kirchebner).
Die Lage an der wichtigen Nord-Süd-Achse über die Alpen machte Steinach zum Hauptort des Tiroler Wipptals. Dadurch war der Ort besonders in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vom Durchgangsverkehr belastet. Der Bau der Brennerautobahn 1971 konnte eine gewisse Abhilfe schaffen.
Neben der dem hl. Erasmus geweihten Pfarrkirche kann man mehrere kleinere Kapellen sowie die Filialkirchen zur hl. Ursula und zum hl. Ulrich besichtigen.
Weitere sehenswerte Gebäude sind das Gerichtsgebäude (ein ehemaliges Jagdschloss Kaiser Maximilians – der Flurname „Schlossanger“ zeugt noch davon) und das neugotische Widum.
Erwähnenswert sind weiters die Villen der Jahrhundertwende, von denen manche jedoch Neubauten weichen mussten.
Zahlreiche Wanderwege, Almen und Berghütten in der Umgebung, der Eingang zum Gschnitztal und die Seilbahn zum Skigebiet Bergeralm machen den Ort zu einer Sommer- und Wintertourismusgemeinde. Des Weiteren gibt es noch Gewerbebetriebe. Im Ortskern befinden sich mehrere Gasthöfe mit Übernachtungsmöglichkeit (Hotel „Rose“, „Post“, „Wilder Mann“, „Steinacher Hof“ sowie der „Wipptaler Hof“ an der Brennerautobahn und Gasthaus Schützenwirt in Plon).
Steinach hat einen Anschluss an die Brennerautobahn und an die Brennerbahn mit einem Bahnhof. Bemerkenswerterweise wird der Bahnhof von den Österreichischen Bundesbahnen als „Steinach in Tirol“ bezeichnet.
Steinach ist südlicher Endpunkt der Linie S3 der S-Bahn Tirol.
Die Gemeinde verfügt über einen Schießstand, ein beheiztes Freibad, öffentlich zugängliche Hallenbäder, eine Eishalle, Fußball-/Tennisanlagen und ein sehr modernes Skigebiet.
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