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Steinerner Turm

Der Steinerne Turm in Dortmund
Der Steinerne Turm am Tag

Der Steinerne Turm ist ein denkmalgeschützter historischer Wartturm in Dortmund unweit der Westfalenhallen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Turm war Teil der militärischen Verteidigungsanlagen der mittelalterlichen Reichsstadt und der Stadtbefestigung des historischen Stadtkerns weit vorgelagert. Der Wachturm kontrollierte die von Dortmund nach Süden Richtung Köln führende Fernhandelsstraße. Er steht an der historischen Grenze des seit dem 13. Jahrhundert existierenden Stadthagens, dem der befestigten Stadt vorgelagerten Territorium, in dem städtisches Recht galt.

Der Stadthagen Dortmunds wurde im 14. Jahrhundert befestigt. Während der Soester Fehde in der Mitte des 15. Jahrhunderts wurde der Steinerne Turm von feindlichen Truppen belagert und beschädigt, in der Folge im unteren Teil durch dicke Backsteinmauern verstärkt. Die untere Hälfte des Steinernen Turms ist original erhalten, die Oberhälfte wurde rekonstruiert.

Neben dieser südlichen Warte existierten rings um die Stadt in vergleichbarer Distanz noch fünf weitere Wachstationen: der Fredenturm im Norden, die Ederloeswarte im Nordosten, die Osterruterwarte im Osten, der Bergfrede an der Emscher und im Westen die Westerruterwarte. Dem Steinernen Turm war nach Süden an der Grenze der Grafschaft Dortmund zur Grafschaft Mark an der Emscher später noch die Hörder Warte vorgelagert.

Der Steinerne Turm ist als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Dortmund eingetragen.[1]

Erreichbarkeit

Der Steinerne Turm liegt südlich der B1, unmittelbar westlich des U-Bahnhofs Westfalenhallen. Dort verkehren die Stadtbahnlinien U45 und U46 sowie oberirdisch die Buslinie 450 des VRR.

Historische Ansichten

Literatur

  • Althoff, Christiane: Die Befestigung der Stadt Dortmund - Ergebnisse der Stadtkernarchäologie, Dortmund 1996. ISBN 3-930504-00-7 (formal falsche ISBN)
  • Michalak, Tim: Die Stadthagen. Zur Bedeutung und Funktion der Landwehren an den Grenzen der reichsstädtischen Feldmark Dortmunds. In: Heimat Dortmund 1/2002. Stadtgeschichte in Bildern und Berichten. Zeitschrift des Historischen Vereins für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. in Verbindung mit dem Stadtarchiv Dortmund. S. 12-15. ISSN 0932-9757

Weblinks

Einzelnachweise

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51.49686944447.4591Koordinaten: 51° 30′ N, 7° 28′ O


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