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Stephanus-Paginierung bezeichnet die Seitenzählung des platonischen Werkes, nach der noch heute zitiert wird. Sie geht auf die Paginierung der von Henri Estienne (auch: Henricus Stephanus) 1578 besorgten Platon-Ausgabe in 3 Bänden zurück (Platonis opera quae extant omnia), die auch als Editio Princeps (dt. etwa „erste maßgebliche gedruckte Ausgabe“) bekannt ist.
Zitiert wird Platon nach folgender Konvention: Nach der - häufig abgekürzten - Nennung des jeweiligen Werktitels (zumeist mit einer Abkürzung des lateinischen Titels nach den Abkürzungsverzeichnissen des LSJ bzw. des Neuen Pauly) erfolgt eine Seitenangabe mit arabischen Zahlen gefolgt von lateinischen Buchstaben a bis e, die aufeinanderfolgende Abschnitte kennzeichnen. Manchmal folgt auf den lateinischen Buchstaben auch eine weitere arabische Zahl, die die genaue Zeile des Zitats kennzeichnet (die Zeilenzählung bezieht sich dabei auf die der Platonausgaben der 'Oxford Classical Texts').
Inhaltsverzeichnis |
(* Unechtes (Spuria), ** Zweifelhafte Authentizität (Dubia))
Diese Werke sind nicht in der Editio Princeps enthalten
verlorene Werke: