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| Datum | 5. Februar 2012 | |||||||||||||||||
| Stadion | Lucas Oil Stadium | |||||||||||||||||
| Stadt | Indianapolis | |||||||||||||||||
| MVP | Eli Manning | |||||||||||||||||
| Favorit | Patriots by 3 1/2[1] | |||||||||||||||||
| Nationalhymne | Kelly Clarkson[2] | |||||||||||||||||
| Münzwurf | John Parry | |||||||||||||||||
| Referee | John Parry | |||||||||||||||||
| Halbzeitshow | Madonna feat. M.I.A., Nicki Minaj, LMFAO & Cee-Lo Green | |||||||||||||||||
| Fernsehübertragung | ||||||||||||||||||
| Network | NBC | |||||||||||||||||
| Fernsehsender (Deutschland) |
Sat1[3] ESPN America Sport1+ | |||||||||||||||||
| Fernsehsender (Österreich) |
Puls 4[5] | |||||||||||||||||
| Kommentatoren | Al Michaels und Cris Collinsworth | |||||||||||||||||
| Kommentatoren (Deutschland) | Jan Stecker und Frank Buschmann | |||||||||||||||||
| Kommentatoren (Österreich) | Michael Eschlböck und Walter Reiterer | |||||||||||||||||
| Einschaltquote (Deutschland) | 1,35 Millionen (Marktanteil 19,4 %) | |||||||||||||||||
| Einschaltquote (14- bis 49-Jährige) |
27,9 | |||||||||||||||||
| Einschaltquote (Österreich) | 146.000 (Marktanteil 45,1 %) | |||||||||||||||||
| Einschaltquote (14- bis 49-Jährige) |
47,0 %[6] | |||||||||||||||||
| Werbespotpreis | $3,5 Millionen[4] | |||||||||||||||||
Der Super Bowl XLVI war das Meisterschaftsendspiel der Saison 2011 der National Football League (NFL). Er war die 46. Austragung des Super Bowls und die 42. Begegnung zwischen den Meistern der National Football Conference (NFC) – den New York Giants – und der American Football Conference (AFC) – den New England Patriots. Das Spiel wurde am 5. Februar 2012 im Lucas Oil Stadium in Indianapolis (Indiana), der Heimspielstätte der Indianapolis Colts, ausgetragen.
Die New York Giants gewannen den Super Bowl XLVI bei einem Endstand von 21:17. Zum Most Valuable Player (MVP) wurde Giants-Quarterback Eli Manning gewählt.
Inhaltsverzeichnis |
| Play-off-Setzliste | ||
| Position | AFC | NFC |
|---|---|---|
| 1 | New England Patriots (East Gewinner) | Green Bay Packers (North Gewinner) |
| 2 | Baltimore Ravens (North Gewinner) | San Francisco 49ers (West Gewinner) |
| 3 | Houston Texans (South Gewinner) | New Orleans Saints (South Gewinner) |
| 4 | Denver Broncos (West Gewinner) | New York Giants (East Gewinner) |
| 5 | Pittsburgh Steelers | Atlanta Falcons |
| 6 | Cincinnati Bengals | Detroit Lions |
| 8. Januar – MetLife Stadium | 15. Januar – Lambeau Field | |||||||||||||||||
| 4 | New York Giants | 24 | ||||||||||||||||
| 1 | Green Bay | 20 | ||||||||||||||||
| 5 | Atlanta | 2 | 22. Januar – Candlestick Park | |||||||||||||||
| 4 | New York Giants | 37 | ||||||||||||||||
| NFC | ||||||||||||||||||
| 7. Januar – M.-B. Superdome | 2 | San Francisco | 17 | |||||||||||||||
| 14. Januar – Candlestick Park | ||||||||||||||||||
| 4 | New York Giants | 20 | ||||||||||||||||
| 3 | New Orleans | 45 | NFC Championship | |||||||||||||||
| 2 | San Francisco | 36 | ||||||||||||||||
| 6 | Detroit | 28 | 5. Februar – Lucas Oil Stadium | |||||||||||||||
| 3 | New Orleans | 32 | ||||||||||||||||
| Wild Card Playoffs | ||||||||||||||||||
| Divisional Playoffs | ||||||||||||||||||
| 8. Januar – Invesco Field | 1 | New England | 17 | |||||||||||||||
| 14. Januar - Gillette Stadium | ||||||||||||||||||
| 4 | New York Giants | 21 | ||||||||||||||||
| 4 | Denver | 29* | Super Bowl XLVI | |||||||||||||||
| 1 | New England | 45 | ||||||||||||||||
| 5 | Pittsburgh | 23 | 22. Januar – Gillette Stadium | |||||||||||||||
| 4 | Denver | 10 | ||||||||||||||||
| AFC | ||||||||||||||||||
| 7. Januar – Reliant Stadium | 1 | New England | 23 | |||||||||||||||
| 15. Januar – M&T Bank Stdm. | ||||||||||||||||||
| 2 | Baltimore | 20 | ||||||||||||||||
| 3 | Houston | 31 | AFC Championship | |||||||||||||||
| 2 | Baltimore | 20 | ||||||||||||||||
| 6 | Cincinnati | 10 | ||||||||||||||||
| 3 | Houston | 13 | ||||||||||||||||
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Ein Giants-Patriots-Finale hatte es zuvor in der Saison 2007 im Super Bowl XLII gegeben, wobei der damals während der gesamten Saison unbesiegte Favorit New England überraschend 17−14 gegen die Giants verlor. Auf Patriots-Seite besaß Right Tackle Sebastian Vollmer die Chance, als erster Deutscher einen Super Bowl zu gewinnen. Obwohl die Giants in der regulären Saison die Patriots auswärts mit 24−20 besiegt hatten, galt New England als leichter Favorit: die Buchmacher favorisierten sie um 3.5 Punkte.
Der NFC-Meister New York Giants hatten mit lediglich 9−7 Siegen ihre Division gewonnen und waren daher in ihrer Conference nur an Position 4 gesetzt. In den Playoffs schaltete das Team von Coach Tom Coughlin zuerst die Atlanta Falcons mit 24−2 aus, dann wurde der amtierende Meister Green Bay Packers (die 15 ihrer 16 Saisonspiele gewonnen hatten) auswärts eindrucksvoll mit 37−20 besiegt. Im NFC-Finale benötigte New York die Verlängerung, um die San Francisco 49ers durch ein spätes Field Goal von Kicker Lawrence Tynes mit 20−17 zu schlagen. Das während der Saison von Verletzungen geschwächte Giants-Team setzte vor allem auf die Qualitäten von Quarterback Eli Manning (4.933 Yards Raumgewinn, 29 Touchdowns bei 16 Interceptions, Wahl in den Pro Bowl-Kader) und Newcomer Victor Cruz, der als Wide Receiver neun Touchdowns fing und es als Ersatzspieler in das Pro-Bowl-Team schaffte. In der Abwehr ragten Pro-Bowl-Defensive End Jason Pierre-Paul mit 16.5 Quarterback Sacks sowie Cornerback Corey Webster mit sechs Interceptions heraus.
Die Saison des AFC-Meisters New England Patriots begann mit einem Trauerfall, als Myra Hiatt Kraft, die Ehefrau von Besitzer Robert K. Kraft verstarb. Die Patriots widmeten ihr die Saison und trugen während der gesamten Saison Aufnäher mit ihren Initialen „MHK“. Das Team von Coach Bill Belichick gewann 13 seines 16 Spiele und war daher in seiner Conference an Nummer 1 gesetzt. Nach einem Erstrunden-Freilos wurden die Denver Broncos mit 45−10 geschlagen, wobei der in der regulären Saison herausragende Quarterback Tom Brady (5.246 Yards, 39 TD/12 INT, Pro Bowl) sechs Touchdowns warf, davon fünf in der ersten Halbzeit, womit er zwei NFL-Playoffrekorde einstellte. Im AFC-Finale wurden die Baltimore Ravens mit 23−20 besiegt, als Ravens-Kicker Billy Cundiff mit dem Abpfiff ein kurzes Field Goal verschoss, der die Ravens in die Verlängerung gebracht hätte. Neben Brady ragten Pro-Bowl-Tight End Rob Gronkowski (18 TD) und die beiden Pro-Bowl-Guards Logan Mankins und Brian Waters heraus. Zudem hatten sie in Pro-Bowl-Nose Tackle Vince Wilfork einen exzellenten Abwehrchef, dazu besaßen sie in Pro-Bowl-special teamer Matthew Slater einen der besten „Spezialisten“ der NFL.
Schon Anfang Oktober 2011 wurde bekannt, dass Madonna zusammen mit M.I.A., Nicki Minaj und LMFAO die Künstler der Halbzeitshow sein würde.[7] Dies wurde am 5. Dezember 2011 durch die NFL bestätigt.[8] Der Auftritt fand in Kooperation mit dem Cirque du Soleil statt.
Am 12. Januar 2012 wurde bekannt gegeben, dass die American-Idol-Gewinnerin Kelly Clarkson die Nationalhymne singen wird.[9]
Die Giants gingen durch ein Safety mit 2−0 in Führung, als Patriots-Quarterback Tom Brady aus der eigenen Endzone den Football regelwidrig ins Leere warf („intentional grounding“). Nach einem langen Drive von Giants-Quarterback Eli Manning fing Giants-Wide Receiver Victor Cruz einen 2-Yard-Wurf zum ersten Touchdown, so dass es nach einem erfolgreichen Extrapunkt von Kicker Lawrence Tynes 9−0 stand. Die Patriots kamen durch ein Field Goal von Kicker Stephen Gostkowski zum 9−3 zurück, ehe Brady kurz vor Halbzeitpause einen eigenen Drive aus 96 Yards mit einem 4-Yard-Touchdownwurf auf Runningback Danny Woodhead vollendete: nach Gostkowskis Extrapunkt stand es 10−9 für New England.
Im dritten Viertel vollendete Brady einen weiteren langen Drive mit einem Touchdownwurf auf Tight End Aaron Hernandez (Extrapunkt Gostkowski erfolgreich) zum 17−9. Mit zwei Giants-Field Goals von Tynes verkürzte New York auf 17−15, ehe den Patriots zwei aussichtsreiche Angriffsserien misslangen: zuerst warf Brady eine Interception auf Giants-Linebacker Chase Blackburn, dann ließ Wide Receiver Wes Welker freistehend einen Wurf fallen, der New England in Field-Goal-Nähe gebracht hätte. Manning nutzte dies zu einem langen Drive, den 57 Sekunden vor Schluss sein Runningback Ahmad Bradshaw aus kurzer Distanz zum 21−17 in die Endzone lief − die Patriots gaben den Giants lieber den Touchdown, um noch eine letzte Angriffsserie starten zu können, als New York die Chance zu geben, die Uhr auslaufen zu lassen und mit dem Abpfiff ein fast sicheres Field Goal zu schießen.[10] Nachdem eine Giants-Two-Point Conversion misslang, blieb der Patriots-Drive im Mittelfeld stecken. Mit dem Abpfiff versuchte Brady von der Mittellinie einen langen „hail mary“-Wurf in die New Yorker Endzone, der aber nicht gefangen wurde.
Zum Super Bowl MVP wurde Giants-Quarterback Eli Manning gewählt. Sein in seinem fünften Super-Bowl-Match spielender Gegenpart Brady stellte zwei Super-Bowl-Rekorde auf: 16 hintereinander gefangene Würfe sowie insgesamt 1.277 erworfene Yards in Super-Bowl-Spielen.
| Quelle: NFL.com | New York Giants | New England Patriots |
|---|---|---|
| First downs | 26 | 21 |
| Third down Effizienz | 5/11 | 6/12 |
| Fourth down Effizienz | 0-0 | 1-1 |
| Erspielte Yards | 396 | 349 |
| Yards durch Pässe | 282 | 266 |
| Angekommene Pässe/gesamt | 30/40 | 27/41 |
| gelaufene Yards | 114 | 83 |
| Anzahl der Läufe | 28 | 19 |
| Yards pro Lauf | 4.1 | 4.4 |
| Strafen in yards | 4-24 | 5-28 |
| verlorene Fumbles | 2-0 | 0-0 |
| geworfene Interceptions | 0 | 1 |
| Gesamter Ballbesitz (in min) | 37:05 | 22:55 |
Alle Werbespots für das Spiel waren zu Thanksgiving, dem amerikanischen Erntedankfest, zu einem durchschnittlichen Preis von $ 3,5 Mio pro 30 Sekunden Werbespot ausverkauft, das war der höchste Preis für Super-Bowl-Werbung in der Geschichte der Veranstaltung.
In Deutschland wurde der Super Bowl dieses Jahr anstelle von ARD durch Sat.1 im Rahmen der Sportsendung ran übertragen. Kommentatoren waren Jan Stecker und Frank Buschmann. Die Einschaltquote erreichte Spitzenwerte von 27,1% (14- bis 49-Jährige), womit sich Sat.1 zufrieden zeigte. Die Bild-Zeitung und das Handelsblatt kritisierten die hohe Zahl der Sat.1-eigenen Werbeblöcke, die u.a. dazu führten, dass aufgrund einer zu langen Werbepause der Touchdown von Danny Woodhead zum zwischenzeitlichen 10−9 verpasst wurde. Um Sebastian Vollmer als potentiell „ersten deutschen Super-Bowl-Gewinner“ inszenieren zu können, wurde er in Abgrenzung zum deutschstämmigen amerikanischen Super-Bowl-Gewinner Tom Nütten als „reinrassiger Deutscher“ bezeichnet, was als grober Fauxpas aufgefasst wurde.[11] [12] Sat.1 entschuldigte sich auf seiner Facebook-Seite für die o.g. Pannen.[13]
Die Landeszentrale für Medien und Kommunikation ging den Vorwürfen exzessiver Werbung nach und kam zum Schluss, dass die Grenze von 12 Minuten Werbung auf 60 Minuten Übertragung eingehalten worden sei, aber äußerte auch, dass Zuschauer zu „nachtschlafender Zeit“ wenig Verständnis für lange Werbeblöcke hätten.[14]
In Österreich wurde der Super Bowl, wie schon in den letzten Jahren, von Puls4 ausgestrahlt. Die Übertragung erreichte Rekordquoten für den Privatsender von bis zu 47 % Marktanteil.[5]
In den Vereinigten Staaten wurde der Super Bowl von NBC übertragen und wurde von 111.8 Millionen US-Zuschauern angesehen, womit es die meistgesehenste Ausstrahlung in der US-TV-Historie ist.[15]
I 1967 | II 1968 | III 1969 | IV 1970 | V 1971 | VI 1972 | VII 1973 | VIII 1974 | IX 1975 | X 1976 | XI 1977 | XII 1978 | XIII 1979 | XIV 1980 | XV 1981 | XVI 1982 | XVII 1983 | XVIII 1984 | XIX 1985 | XX 1986 | XXI 1987 | XXII 1988 | XXIII 1989 | XXIV 1990 | XXV 1991 | XXVI 1992 | XXVII 1993 | XXVIII 1994 | XXIX 1995 | XXX 1996 | XXXI 1997 | XXXII 1998 | XXXIII 1999 | XXXIV 2000 | XXXV 2001 | XXXVI 2002 | XXXVII 2003 | XXXVIII 2004 | XXXIX 2005 | XL 2006 | XLI 2007 | XLII 2008 | XLIII 2009 | XLIV 2010 | XLV 2011 | XLVI 2012 | XLVII 2013