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Die Tag-Nacht-Grenze ist die Grenze zwischen der durch einen Stern wie die Sonne angestrahlten Lichtseite und der unbelichteten Schattenseite eines Himmelskörpers, insbesondere eines Planeten oder Mondes. Der Anblick dieser Licht-Schatten-Grenze ĂŒber das von dem beleuchteten Himmelskörper reflektierte Licht wird in der Astronomie und Meteorologie auch Terminator (lat. âAbgrenzerâ) oder Separator (lat. âTrennerâ) genannt.
Die Lage der Trennlinie relativ zu einem Ă€uĂeren Beobachter bestimmt die Phase des Himmelskörpers und seine Lichtgestalt, so beispielsweise die Mondphase. Gemessen werden Terminator und Phase mit dem Phasenwinkel; dessen Betrag heiĂt bei 0° auch volle Phase (so Vollmond), bei 90° Dichotomie oder Halbphase (so Halbmond) und bei 180° neue Phase (so Neumond).
Inhaltsverzeichnis |
Beleuchtet eine Lichtquelle einen Körper, so liegen alle Bereiche seiner OberflĂ€che im Schatten, die vom Licht nicht direkt erreicht werden. Die AuĂenlinie der Projektion von Licht bildet auf einem kugelförmigen Körper nahezu einen GroĂkreis, der in der geometrischen Optik als Separator und in der atmosphĂ€rischen Optik und visuellen Astronomie bezogen auf einen Himmelskörper als Terminator oder Tag-Nacht-Grenze (englisch terminator, day/night boundary, auch day night terminator[1]) bezeichnet wird. Von einem anderen Standort als dem der Lichtquelle oder dem des Körpers aus betrachtet, erscheint diese Linie als Abgrenzung der Lichtseite von der Schattenseite auf dem Bild des Körpers, der erblickten Scheibe.
Auf der OberflĂ€che eines Himmelskörpers entscheidet sich an der Licht/Schatten-Grenze, ob die Lichtquelle gesehen werden kann oder nicht â ob es tags oder nachts ist. Bei der Unterscheidung von Tag und Nacht auf der Erde werden Zeitspannen, in denen die Sonne gerade nicht mehr oder gerade noch nicht zu sehen ist â es also nicht tags ist â als DĂ€mmerung bezeichnet, wenn es nachts nicht gleich ganz dunkel wird. Diese ĂbergĂ€nge sind Folge der Brechung und vor allem Streuung des Sonnenlichts in der ErdatmosphĂ€re, wodurch die Tag-Nacht-Grenze nicht scharf abgesetzt wird, sondern nachtseitig verstrichen ist zu einer Zone mit einer Breite von bis zu einigen hundert Kilometern, der DĂ€mmerungszone, abhĂ€ngig vom Einstrahlwinkel der Sonne und von der Dichte der Luftschichten; der Terminator der Erde wird daher als unscharfe Linie abgebildet. DemgegenĂŒber gibt es etwa auf dem Mond keine AtmosphĂ€re, deshalb auch keine DĂ€mmerung, und wenn die Sonne untergegangen ist, wird es schlagartig dunkel; der Terminator des Mondes zeigt so scharfe Licht/Schatten-Grenzen auf dem OberflĂ€chenrelief.
Die Grenze, mit der Orte auf der OberflĂ€che der Erde oder eines Himmelskörpers geschieden sind in solche, die von Licht direkt erreicht werden können (Tag) und solche, fĂŒr die das nicht gilt (Nacht), liegt nun ja nicht fest, sondert sie Ă€ndert ihren Verlauf abhĂ€ngig von den Bewegungen des Umlaufes und der Eigenrotation. Bahn, Achsenneigung, Richtung und die jeweilige Geschwindigkeit der Drehung um das Zentralgestirn sowie der Drehung um sich selbst bestimmen denn so die aktuelle Lage der Tag-Nacht-Grenze wie dann deren fortschreitende VerĂ€nderung.
Auf der Erde verschiebt sich die Grenze zwischen Tag und Nacht in ĂquatornĂ€he mit ungefĂ€hr 1.670 km/h gen Westen und erreicht nach etwa 24 Stunden wieder die gleiche Stellung am selben Ort. Die Zeitspanne fĂŒr diesen einen Zyklus aus Tag und Nacht (Tag-Nacht-Zyklus) ist fĂŒr alle Orte auf der Erde gleich, wenn sie nicht in den Polarregionen liegen. In den geographischen Breiten jenseits der Polarkreise kann es nĂ€mlich vorkommen, dass wĂ€hrend dieser Zeitspanne kein Wechsel zwischen Tag und Nacht stattfand â weil die Tag-Nacht-Grenze einen Ort nicht passiert hat.
Die Tag-Nacht-Grenze fasst den belichteten Bereich der OberflĂ€che ein und setzt diesen vom unbelichteten ab. Die VerĂ€nderung ihres Verlaufes, ihr Voranschreiten oder Vorgehen, definiert durch die Passagen fĂŒr einen gegebenen Ort Anfang und Ende des lichten Tages â zum einen im Wechsel von Nacht zu Tag und zum zweiten im Wechsel von Tag zu Nacht. Bezogen auf die ErdoberflĂ€che bestimmt die Verschiebung der Tag-Nacht-Grenze somit, wann und wo die Sonne auf- und untergeht. FĂŒr den jeweiligen geographischen Standort heiĂt das nun: ob, wann und wie lange es dort Tageslicht gibt, also die TageslĂ€nge als Dauer des lichten Tages.
Im Anblick von auĂen stellt sich die Tag-Nacht-Grenze als Terminator dar, der abhĂ€ngig von den Stellungen des anstrahlenden Sterns "S", des beleuchteten Objekts "O" und des Beobachters "B" zueinander â dem Raumwinkel ihrer Konstellation â auf der betrachteten Scheibe eine kennzeichnende geometrische Figur zeigt und so die besondere Phase markiert. VerĂ€ndert sich durch Bewegungen von S, O oder B dieser Winkel, so verlagert sich der Terminator und bildet eine andere Figur der Lichtgestalt, gibt eine andere Phase an. Allerdings ist ohne reflektiertes Licht auch kein Terminator zu sehen, wie beispielsweise zur Phase des Neumonds.
Eigenrotationen des beleuchteten Körpers können sich nur zeigen, wenn dessen etwaige AtmosphĂ€re oder seine OberflĂ€che denn Unterschiede aufweist â zum Beispiel ein Relief â die in diesem Bild der Scheibe auffallen, sei es in Einzelheiten der dargestellten Grenzlinie oder an VerĂ€nderungen der Rate zurĂŒckgeworfener Lichtmenge, der Albedo.
Im astronomischen Sprachgebrauch werden die Bezeichnungen "Tag-Nacht-Grenze" und "Terminator" oft verwendet wie Synonyme, da sie sich ja auf dieselbe Licht/Schatten-Linie beziehen; doch der tatsÀchliche Verlauf dieser Grenze auf einem dreidimensionalen Körper und ihr Bild auf einer zweidimensionalen Scheibe sind nicht dasselbe.
Der Unterschied tritt deutlich hervor, wenn man sich einen Körper vorstellt ohne ein RĂŒckstrahlvermögen (Albedo = 0), dessen OberflĂ€che also kein Licht zurĂŒckwirft, oder denn einen sogenannten schwarzen Körper, der elektromagnetische Strahlung jeder WellenlĂ€nge vollstĂ€ndig absorbierte. Von einer Lichtquelle angestrahlt, wĂ€ren auf der OberflĂ€che solcher Körper â ebenso wie auf anderen Körpern â Orte nun hinsichtlich der Belichtung geschieden, es gĂ€be somit Tag und Nacht, die zugehörigen Seiten und eine Grenze dazwischen â die unscharf wĂ€re, wenn der Körper noch um sich eine AtmosphĂ€re hĂ€tte, so dass DĂ€mmerungszonen auftrĂ€ten.
Von dieser Tag-Nacht-Grenze aber wĂŒrde im Ă€uĂeren Anblick des Körpers gar nichts erscheinen. Denn es wĂŒrde ja kein Licht zurĂŒckgeworfen, keine Reflexion stattfinden und eine Beleuchtung wĂ€re also nicht festzustellen. Ein Bild dieses Körpers, die lichtempfindlich aufgenommene Abbildung: wĂŒrde nur eine dunkle Scheibe zeigen. Weder wĂ€re darauf ein Terminator zu sehen, noch eine besondere Phase zu bestimmen. Auffallen könnte diese Scheibe nur vor einem Hintergrund, der nicht von gleicher Dunkelheit ist â beispielsweise bei einer Sternbedeckung oder einer Sonnenfinsternis â so Ă€hnlich wie der Neumond.
FĂŒr das VerstĂ€ndnis kann es somit durchaus sinnvoll sein, zu unterscheiden zwischen der Belichtung als direktem Strahlengang und der Beleuchtung als indirektem Strahlengang â beziehungsweise so denn zwischen dem unmittelbarem Lichtbezug auf den Körper und dem mittelbarem Lichtbezug auf dessen Bild, so dann zwischen dem Urbild und einem Abbild, so nun zwischen einem Ereignis und seiner Wiedergabe.
Diese grundsĂ€tzliche Unterscheidung hat schon Leonardo da Vinci getroffen [2] und sie â zu seiner Zeit â aufgefasst als einen qualitativen Unterschied im Wesen von Licht: ein Licht als "lucie", das anstrahlt und ein anderes Licht als "lume", das von dem Beleuchteten ausgeht;[3] [4] eben diese Betrachtungsweise liegt auch dem folgenden Zitat zugrunde:
âDer Mond hat kein Licht von sich aus,
und soviel die Sonne von ihm sieht, so viel beleuchtet sie;
und von dieser Beleuchtung sehen wir so viel, wie viel davon uns siehtââ Leonardo da Vinci [5]
Terminator des Mondes (Erdmond) â
Details von Relief mit Kratern; Mare Serenitatis als dunklere FlÀche im Vordergrund links
AbhĂ€ngig von dem Winkel, den Lichtquelle und Beobachter in Bezug auf den beleuchteten Himmelskörper bilden, wird ein unterschiedlich groĂer Teil von dessen beleuchteter HĂ€lfte fĂŒr den Beobachter sichtbar als Lichtgestalt einer bestimmten Phase. Dieser Zusammenhang lĂ€sst sich mathematisch beschreiben ĂŒber den Winkel im Raum, den Phasenwinkel, und auch ĂŒber den sichtbaren Anteil der beleuchteten ScheibenflĂ€che, die Phase.
Wenn der Beobachter am Ort der Lichtquelle stĂŒnde oder auf der Linie der Projektionsachse, so wĂ€re der Phasenwinkel = 0°, er sĂ€he dann genau auf die beleuchtete HĂ€lfte, die Scheibe erschiene vollstĂ€ndig beleuchtet (beleuchteter Anteil also 1 von 1 oder 1/1), somit wĂ€re die Phase = 1 und wĂŒrde volle Phase genannt, beispielsweise fĂŒr den Mond Vollmond.
Neumond dagegen oder neue Phase ist Phase = 0 (Anteil 0/1 oder 0 von 1), somit kein Teil der Scheibe beleuchtet, der Beobachter sieht also genau auf die unbeleuchtete HÀlfte und steht so zur Lichtquelle, dass der Himmelskörper exakt auf einer Linie dazwischen liegt, der Phasenwinkel betrÀgt nun 180°.
Der Phasenwinkel wird also gemessen zwischen Lichtquelle Sonne (S) und Beobachter (B) bezogen auf den Himmelskörper als Objekt (O) im Scheitelpunkt â vom Objekt aus gesehen ist es der Winkel, unter dem S und B erscheinen:[6]
Wenn bei Betrachtung eines entfernten Objektes die Abstandswerte bekannt sind, lÀsst sich der Phasenwinkel daraus errechnen:
Ăber den Phasenwinkel lassen sich sowohl Terminator als auch Phase angeben.
Die Phase kann daneben wie schon erwÀhnt auch als der beleuchtete Anteil der scheinbaren GesamtflÀche wiedergegeben werden, beziehungsweise als Beleuchtungsdefekt aufgefasst werden :[6]
Gelegentlich wird der Phasenwinkel orientiert nach Richtung zwischen [â180°, 180°] und die Phase als cos Ί im Intervall [â1, 1] angegeben, insbesondere fĂŒr computernumerische Berechnungen.
Der Phasenwinkel ist ein Raumwinkel â kein Winkel in einem sphĂ€rischen Dreieck; er ist nur dann exakt 0° beziehungsweise exakt 180°, wenn die drei Objekte genau auf einer Linie liegen. Da dies aber praktisch nicht vorkommt, erreicht der Phasenwinkel nur minimale Werte nahe bei 0° oder maximale von nahezu 180°.
Der Phasenwinkel liegt der Sichtlinie vom Himmelskörper zum Beobachter an und entspricht jener Elongation, unter der vom Objekt aus betrachtet der Beobachter gesehen wĂŒrde.[7] Die vom Beobachter aus gesehene Elongation hingegen â also der Winkel, unter dem Objekt und Lichtquelle fĂŒr ihn erscheinen â bestimmt nicht die Phase, sondern wird dafĂŒr gebraucht, um den scheinbaren Abstand von anstrahlendem Stern zu Himmelskörper und dessen Sichtbarkeit zu berechnen.[8] Im Besonderen kann denn bei PhasenwinkelbetrĂ€gen nahe 180° â und damit ja sehr geringer Elongation fĂŒr den Beobachter â nun ein Durchgang eintreten und das Objekt vor dem lichtgebenden Stern auftreten. AbhĂ€ngig von den scheinbaren GröĂenverhĂ€ltnissen kommt es dann teilweise zu einer Bedeckung oder es ist gar eine völlige Verdeckung möglich â Beispiele dafĂŒr sind ein Planetentransit vor der Sonne oder aber die Okkultation der Sonne durch den Mond (Sonnenfinsternis).
Die Phasen wechseln in einem regelmĂ€Ăigen Zyklus, der dann abhĂ€ngt von der jeweiligen Stellung des Beobachters sowohl zu Himmelskörper als auch zu Sonne als deren Konstellation; die auf den Beobachtungsort bezogene Dauer des Phasen-Zyklus wird synodische Periode genannt.
In AbhÀngigkeit vom Phasenwinkel zeigen sich unterschiedliche Phasen, die nach ihrer jeweiligen Lichtgestalt benannt werden; die folgenden werden auch als Hauptphasen bezeichnet und stellen besondere Konstellationen dar (wie die Syszygien als Stellung in gemeinsamer Ebene oder auf gleicher Linie).[8]
Zwischen diesen Hauptphasen hat der Terminator die Form eines Ellipsenbogens und gibt der Lichtgestalt die bekannte Sichelform oder einen fĂ€lschlich als âeiförmigâ bezeichneten Umriss, sowohl vor der vollen Phase (hin zunehmend) als auch nach der vollen Phase (her abnehmend) innerhalb eines Phasenzyklus.
Die Phase wird ĂŒblicherweise geozentrisch-ekliptikal angegeben: Die Zeiten fĂŒr die wahre Beobachtung auf der ErdoberflĂ€che weichen jeweils leicht davon ab, auch fĂŒr den exakten Termin <math>\Phi = \mathrm{max.}</math> des Mondes, Neumond.
Auf einem kugelförmigen Körper bildet die Projektion von Licht ein runde FlĂ€che, deren Rand ein Kreis ist. Dessen Durchmesser wird bei punktförmiger Lichtquelle mit wachsendem Abstand zum Körper gröĂer und wĂŒrde in unendlicher Entfernung â mit parallel einfallenden Strahlen ohne Ablenkung â am gröĂten sein, der eines sogenannten GroĂkreises. Damit wĂ€re die belichtete HĂ€lfte der KugeloberflĂ€che von einer ebenso groĂen unbelichteten HemisphĂ€re abgesetzt. Die gleiche Teilung kĂ€me auch zustande bei einer flĂ€chigen Lichtquelle, die rechtwinklig abstrahlt und als Scheibe mit gleichem Radius wie der Körper in rechtem Winkel zu diesem steht â egal in welcher Entfernung. Die tatsĂ€chlichen Projektionsbedingungen können jeweils als NĂ€herung an diese idealen FĂ€lle verstanden werden und der Einfall von Lichtstrahlen dann vereinfacht als annĂ€hernd parallel.
Bei Himmelskörpern ohne AtmosphÀre wird Licht weder beim Einfall noch nach der Reflexion abgelenkt und so auf einem kugelförmigen Körper eine FlÀche mit kreisförmiger Begrenzung angestrahlt, von der reflektiertes Licht dann ein Bild entwirft als Anblick des Körpers, in der Astronomie auch Scheibe[6] (englisch disk) genannt.
AbhĂ€ngig von dem Abstand des Beobachters und dem Winkel, unter dem die beleuchtete Halbkugel gesehen wird, erscheint auf deren Bild die Begrenzungslinie â der Terminator â nun je nach Phase als Kreis, als Ellipsenbogen, als Gerade oder gar nicht. Der Scheibenrand als Ă€uĂerer Umfang der Scheibe und der Terminator als innere Aufteilung der ScheibenflĂ€che bestimmen zusammen die Lichtgestalt eines beleuchteten Himmelskörpers, seinen Anblick oder Aspekt. Je nach Perspektive beziehungsweise Phase erscheint die Scheibe voll, halb oder nicht beleuchtet, wenn der Terminator vom elliptischen Bogen nun zum Kreis wird oder zur Geraden oder aber unsichtbar. Die Hauptachse jener Ellipse, als deren Bogen der Terminator erscheint, ist gleich dem scheinbaren Durchmesser <math>d</math> der Scheibe, die kleine Halbachse errechnet sich nĂ€herungsweise aus <math>d</math> mal <math>k</math>.
Dass eine feine Mondsichel manchmal hörnchenfömig wirkt, zur Luna cornuta wird, als seien die Spitzen nach innen gebogen, liegt an Ăberstrahlungseffekten (Irradiation) und der Ăberhöhung von Kontrasten durch unsere visuelle Wahrnehmung; so wird die helle schmale Mondgestalt ĂŒberzeichnet abgehoben von ihrer verschieden dunklen Umgebung, einerseits dem nachtschwarzen Hintergrund, andererseits dem von Erdschein schwach beleuchteten Anteil des Mondes. Zudem wird das Mondlicht noch auf dem Weg durch die ErdatmosphĂ€re gestreut. Die Hörnchenform der Erdsichel auf einigen Aufnahmen aus dem Weltraum kommt vor allem durch Brechungs- und Streuungseffekte zustande â so erscheinen aus dem All die schneebedeckten polaren Zonen aufgehellt und als verlĂ€ngerte Spitzen. StĂ€rker noch wird die HörnchentĂ€uschung bei der Venus, die nun ebenfalls eine AtmosphĂ€re hat, aber deren dunkle Seite immer unsichtbar bleibt, weil sie keinerlei Widerschein eines nahen Himmelskörpers erhĂ€lt.[9]
Die ideale Schattengrenze kann wie folgt berechnet werden (Programmcode: C): <source lang="cpp"> xscale = cos(2 * PI * ph) for (i = 0; i < RADIUS; i++) { cp = RADIUS * cos(asin((double) i / RADIUS)); if (ph < 0.5) { rx = (int) (CENTER + cp); lx = (int) (CENTER + xscale * cp); } else { lx = (int) (CENTER - cp); rx = (int) (CENTER - xscale * cp); } } </source>
[rx, i] ⊠Koordinaten des dunklen Scheibenrands
[lx, i] ⊠Koordinaten des Terminators
als kartesische Koordinaten (hier: ganzzahlig pixelweise)
mit:
ph âŠâŠâŠ Phase
RADIUS ⊠Radius der Scheibe
CENTER ⊠x-Koordinate des Scheibenmittelpunkts
Quelle: J. Walker's Moontool,[10] nach Meeus[11]/Duffett-Smith[12]
Mit der Projektion auf eine Karte nimmt der Terminator oder Separator dann komplexere Formen an. Auf eine Plattkarte projiziert zeigt die Licht/Schatten-Grenzlinie einen bogigen Verlauf etwa in Form einer verzerrten Sinus-Kurve und kann zu dem Termin der Tagundnachtgleiche in zwei parallele Linien zerfallen.
Im ĂŒbrigen sind die tatsĂ€chlichen VerhĂ€ltnisse zu berĂŒcksichtigen, unter denen die Tag-Nacht-Grenze doch nur annĂ€hernd einen GroĂkreis bildet beziehungsweise der Terminator eine Ellipse mit groĂer Halbachse von nur nahezu dessen Radius: Denn die von einer punktförmigen Quelle ausgehenden Strahlen beleuchten nicht ganz die eine HĂ€lfte einer Kugel, Brechungen in einer AtmosphĂ€re verlagern die Grenzlinie, Streuungen machen sie unscharf, und flĂ€chige Ausdehnungen der Lichtquelle â wie der Sonne â fĂŒhren zum Einfall von Licht aus verschiedenen Winkeln beziehungsweise können mehr beleuchten als exakt eine Halbkugel. FĂŒr allgemeine astronomische Betrachtungen dĂŒrfen aber Lichtstrahlen von der Sonne wegen des groĂen Abstandes verglichen mit dem Durchmesser der beleuchteten Himmelskörper als parallel einfallend angenommen werden.
Ein Stern hebt auf dem angestrahlten Himmelskörper eine Seite im Licht hervor und ab von der im Schatten. Die Abgrenzung von Licht- und Schattenseite wird abhÀngig vom Ort des Beobachters unter zwei grundsÀtzlich verschiedenen Blickwinkeln betrachtet:
In der AuĂenperspektive, das reflektierte Licht eines beleuchteten Himmelskörpers beobachtend, wird die Licht-Schatten-Grenze zum Terminator, der die Erscheinungsform der Lichtgestalt bestimmt. Innerhalb des Scheibenumfanges setzt er hell von dunkel ab und markiert so die Phase. Dieser Anblick hĂ€ngt ab von dem Raumwinkel, den Stern und Himmelskörper in Bezug auf den Beobachtungsort bilden, beispielsweise Sonne und Mond zu Erde. Bei deren Rotationen um die eigene Achse Ă€ndert sich dieser Winkel fast nicht, wohl aber bei den Bewegungen von Mond und von Erde als Lauf um die Sonne. Die dadurch verĂ€nderte Phase zeigt sich auf der betrachteten Mondscheibe als Verlagerung des Terminators. Eine fortlaufende Reihe solcher PhasenĂ€nderungen bis zur Wiederholung bildet einen Phasen-Zyklus; in diesem Fall heiĂt der auch Monat.
In der Binnenperspektive, so auf der OberflĂ€che des angestrahlten Himmelskörpers der Lichtquelle unmittelbar exponiert, wird die Grenze zwischen Licht und Schatten zur Tag-Nacht-Grenze, die fĂŒr einen Ort der OberflĂ€che bestimmt, ob er belichtet wird und direktes Licht den Boden erreichen kann. Dort mögen Formen leben, deren AktivitĂ€t durch Lichtenergie beeinflusst wird â sei es, dass sie der schĂ€digenden Wirkung ausweichen oder dass sie energetische Effekte fĂŒr sich nutzbar machen. Ob fĂŒr jene Tag oder Nacht ist, hĂ€ngt ab von dem Winkel, den Stern und OberflĂ€che des Himmelskörpers bilden in Bezug auf den Standort des Beobachters. Auf der Erde wĂ€re es beispielsweise der Stand der Sonne ĂŒber dem Meeresspiegel an einem Strand. WĂ€hrend der Umlaufbewegung der Erde im Orbit Ă€ndert sich dieser Winkel, und auch bei ihrer Drehung um die eigene Achse. Auf der ErdoberflĂ€che wird dadurch die Tag-Nacht-Grenze verschoben; die fortgesetzte Verschiebung mit zweimaligem Wechsel zwischen hell und dunkel bis hin zu der Wiederholung einer Ă€hnlichen Belichtungsphase am gleichen Ort bildet dann einen ganzen Tag-Nacht-Zyklus, der auch als voller Tag bezeichnet wird.
Die Tag-Nacht-Grenze kann sich verschieben, wenn der Körper in Bewegung ist. Liefe er dabei um die Lichtquelle ohne eigene Rotation, so bewegte sich die Licht/Schatten-Grenze wĂ€hrend eines vollen Umlaufes zwei Mal ĂŒber seine OberflĂ€che. FĂŒr einen stationĂ€ren Beobachter auf diesem Körper wĂ€re dann ein Tag-Nacht-Zyklus abgelaufen, der eben solange wie ein Jahr auf dieser Bahn dauerte. Angenommen, der Körper wĂŒrde nun wĂ€hrend einer Umlaufperiode genau einmal um sich selbst rotieren â und dies um eine Achse, die im rechten Winkel zur Bahnebene steht â so gibt es zwei Möglichkeiten. Dreht er sich in demselben Sinn, mit dem er umlĂ€uft, dann wendet er der umlaufenen Lichtquelle dauernd die gleiche Seite zu. Bei einer solchen gebundenen Rotation dauert sein Tag also: wenn nicht ewig, dann so lange, bis der Stern als Lichtquelle erlischt â falls der Körper dann noch existiert. Dreht er sich jedoch im Gegensinn zur Umlaufrichtung, dann besteht sein Jahr nun aus zwei Tagen (und zwei NĂ€chten).
Je nachdem also, ob fĂŒr einen Körper die Eigenrotationsrichtung mit der Umlaufrichtung im Orbit ĂŒbereinstimmt oder nicht, kann somit fĂŒr eine orbitale Periode, in seinem Jahr, entweder ein Tag weg fallen oder ein Tag dazukommen. Anders ausgedrĂŒckt: Die Anzahl vollstĂ€ndiger Eigenumdrehungen ist nie gleich der Zahl an Tagen bezogen auf das Zentralgestirn, sondern entweder plus oder minus 1 innerhalb eines Jahres. Im Fall der Erde heiĂt das, dass ein Sonnentag nicht einer ganzen Rotationsperiode entspricht, sondern etwa 1/365 daran fehlt.
Wenn die Rotationsachse des Himmelskörpers exakt senkrecht auf seiner Bahnebene stehen wĂŒrde, also mit einer Inklination gleich Null, so verliefe die Tag-Nacht-Grenze genau durch beide Pole. In diesem Fall gĂ€be es hinsichtlich der geographischen Breite auf diesem Himmelskörpers keinen Unterschied in der Zeitspanne von Tag oder Nacht, denn innerhalb eines Sonnentages wĂ€re fĂŒr alle Orte die Tag-Nacht-Grenze zweimal ĂŒberschritten.</br> Wenn die Rotationsachse aber nicht genau senkrecht auf der Bahnebene des Himmelskörpers steht, Ă€ndern sich die Zeitspannen von lichtem Tag beziehungsweise Nacht von einem Tag-Nacht-Zyklus zum nĂ€chsten. Je weiter ein Ort vom Ăquator entfernt liegt, desto gröĂer werden die Unterschiede, die wĂ€hrend eines Laufes um die Sonne auftreten. Um die Pole herum gibt es dann sogar Bereiche der OberflĂ€che, innerhalb deren die Tag-Nacht-Grenze bei manchen Rotationsperioden gar nicht ĂŒberschritten wird. Die Grenzen dieser Gebiete definieren die Polarkreise.
Auf dem Weg durch die ErdatmosphĂ€re wird Licht gebrochen und gestreut, so dass es infolge der Brechung (Refraktion) um etwa einen halben Grad dann einen weiteren Bereich der ErdoberflĂ€che erreicht und wegen seiner Streuung daneben DĂ€mmerungszonen auftreten. Die Licht/Schatten-Grenze auf der Erdkugel fasst also tagseitig einen gröĂeren Bereich als nachtseitig und ist zudem nachtseits unscharf.
Ein Teil des Lichts wird von der belichteten ErdoberflĂ€che zurĂŒckgeworfen (Reflexion), als diffuse RĂŒckstrahlung â je nach OberflĂ€chenbeschaffenheit und Einfallswinkel ein unterschiedlich groĂer Anteil. Diese Albedo der Erde betrĂ€gt insgesamt zur Zeit etwa ein Drittel (ca. 31 %) des einfallenden Sonnenlichtes, mit erheblichen Unterschieden im RĂŒckstrahlvermögen zum Beispiel von Neuschneedecken (ca. 85 %) und von Wasserspiegeln bei Winkeln ĂŒber 45° (ca. 5 %). Das reflektierte Licht passiert die AtmosphĂ€re dann ein zweites Mal mit Brechung und Streuung, bevor ein Bild der Tag-Nacht-Grenze entworfen wird als Terminator auf der Erdscheibe â gesehen von auĂen mit Perspektive aus dem All.
Die Rotationsachse der Erde steht nicht senkrecht zur Bahnebene, sondern in einem Winkel von etwa 66,5°, die Schiefe der Ekliptik betrĂ€gt damit etwa 23,5°. WĂ€hrend der Terminator einen Punkt am Ăquator noch ziemlich genau alle 12 Stunden durchwandert, sodass lichter Tag und Nacht dort etwa gleich lange dauern, zeitigen schon in den gemĂ€Ăigten Breiten die Auswirkungen der Ekliptikschiefe deutliche Unterschiede in den LĂ€ngen von Tag und Nacht.
Zu den Sonnenwenden oder Solstitien sind im Sommer auf der nördlichen Halbkugel die lichten Tage am lĂ€ngsten (Sommersonnenwende, um den 21. Juni) â wie auf der sĂŒdlichen Halbkugel dann die NĂ€chte â und im Winter die Tage am kĂŒrzesten (Wintersonnenwende, um den 21. Dezember) â wĂ€hrend auf der sĂŒdlichen HemisphĂ€re dann der lĂ€ngste Tag ist. Jeweils ungefĂ€hr ein Vierteljahr nach diesen Terminen sind lichter Tag und Nacht gleich lang (Tagundnachtgleiche oder Ăquinoktium, um den 20. MĂ€rz beziehungsweise um den 23. September). Die TageslĂ€ngen schwanken in mĂ€Ăigen geographischen Breiten beispielsweise von 45° etwa zwischen 8 Stunden und 16 Stunden, entsprechend die NachtlĂ€ngen. Ab etwa 66,5° nördliche oder sĂŒdliche Breite, den Polarkreisen, können dann Polartage mit Mitternachtssonne beziehungsweise die PolarnĂ€chte auftreten.
Gegen die Pole hin nimmt auch die Dauer der DĂ€mmerung zu â sie betrĂ€gt schon bei 45° Breite bis zu anderthalb Stunden, als astromonische DĂ€mmerung um die Wintersonnenwende; ĂŒbertragen auf die ErdoberflĂ€che entspricht dies einer Zone von ĂŒber hundert Kilometern und die sogenannten WeiĂen NĂ€chte treten daher auch schon in Breiten unterhalb der Polarkreise auf.
Die vielfÀltigen Erscheinungen bei Untergang und Aufgang der Sonne entstehen als astronomischen PhÀnomene durch Streuung und Brechung in jenen Schichten der AtmosphÀre, die nun eben von der geometrischen Terminatorebene durchschnitten werden.
Erstes (?) Bild der Erde vom Weltraum aus, Lunar Orbiter V, 8. August 1967 (Schattengrenze China, Hinterindien, Australien)
Jahreszeitliche Schwankung der Tag-Nacht-Grenze, bezogen auf die Ekliptikalebene
Tag-Nacht-Grenze von Sonnenuntergang im Jahreslauf, nun aber geostationÀr dargestellt
fĂŒr Zentraleuropa
Wenn die Sonne untergegangen ist, wird es auf dem Mond schlagartig dunkel â doch dauert der Sonnenuntergang auf dem Mond durch dessen langsame Rotation etliche Stunden. Der Terminator aber bildet eine scharfe Linie. Von der Erde aus lĂ€sst sich die Wanderung der Tag-Nacht-Grenze des Mondes sehr gut verfolgen: Sie dauert einen Monat lang, eine Spanne der Mondphasen von Vollmond â abnehmendem Halbmond â Neumond â zunehmendem Halbmond â bis Vollmond. In diesem synodischen Mondmonat rĂŒckt der Terminator jede Nacht einige Grad vor (durchschnittlich mit ungefĂ€hr 12,6° in 24 h).
Dabei liegt die Schattenline des Mondes, die ungefĂ€hr rechtwinklig zur Ekliptik steht, von den mittleren geographischen Breiten der Erde aus gesehen zumeist so, dass der Mond jeweils nach links oder rechts ab- oder zuzunehmen scheint. Eine genau waagrecht zum Horizont liegende Mondsichel, auch Mondschiffchen genannt, kann von Ă€quatornĂ€heren Regionen unterhalb knapp 29° Breite aus zu sehen sein, wenn die Mondbahn senkrecht zum Horizont steht. Auch bei einem höheren Breitengrad mag die um gut 5° gegen die Ekliptik geneigte Bahnebene des Mondes noch relativ steile Stellungen zum Horizont erreichen â schwankend um rund 10° im Laufe von nahezu 19 Jahren und maximal zur groĂen Mondwende â doch keine senkrechten mehr und so erscheint eine liegende Mondsichel meistenfalls denn etwas gekippt. Nur sehr feine Sicheln können unter besonderen Bedingungen bei hoher ekliptischer Breite des Mondes waagrecht liegend gesehen werden.
GegenĂŒber Standorten der Nördlichen HemisphĂ€re zeigt sich die Mondfigur bei gleicher Phase von der SĂŒdhalbkugel her betrachtet nun in umgekehrter horizontaler Orientierung â nicht wegen des Terminators, der nahezu dieselbe Lage hat, sondern weil der Beobachter gegenĂŒber dem EuropĂ€er auf dem Kopf steht oder umgekehrt und beide die gleiche Lichtgestalt des Mondes je in ihrem topozentrischen Bezugssystem mit verschiedenem Zenit verorten. So scheint der abnehmende Mond dem Einen nach links und dem Anderen nach rechts zu weisen.
Eine hĂ€ufige, dem Mondbeobachter gelĂ€ufige TĂ€uschung ist die, dass beispielsweise der Halbmond in Kulmination nicht genau auf die Sonne zu zeigen scheint, die dann knapp unter dem Horizont steht, sondern vermeintlich darĂŒber weist: Die Verbindungsgerade SonneâMond wird durch unsere auf die Horizontalebene als Grundlage bezogene Projektion am Himmelsgewölbe zu einer gekrĂŒmmten Linie.[14]
Sofern der Phasenwinkel nicht exakt 0° wird, erscheint der Himmelskörper auch nicht vollstĂ€ndig erleuchtet. Der Mond etwa ist auch zu Vollmond nicht voll ausgeleuchtet, typische Werte liegen bei 99,96 %; nur bei kleinster ekliptikaler Breite â wie bei den Mondfinsternissen â wĂŒrde er seiner maximal möglichen Ausleuchtung nahe kommen, dann aber wird er ja durch den Erdschatten verfinstert und ist von daher nicht voll beleuchtet.
Auch die theoretisch sichtbare sehr schmale Sichel der Phase knapp vor oder nach Neumond ist tatsĂ€chlich nur schwer wahrzunehmen, weil der Mond dann sehr nahe bei der Sonne und so mit ihr am Taghimmel steht und ĂŒberstrahlt wird â bis auf eine sehr kurze Zeitspanne in der beginnenden DĂ€mmerung knapp ĂŒber dem Horizont. Die Sichtung dieser letztmalig oder erstmalig zu sehenden Mondsichel bildet die Basis mancher Uhrzeit- und Kalenderrechnung, so als Altlicht der altĂ€gyptischen wie denn als das Neulicht des heutigen islamischen Kalenders. Der sonnenabgewandte Teil des Mondes wird fĂŒr uns sichtbar, da Reflexionen des Sonnenlichtes an der Erde und ihrer AtmosphĂ€re, das Erdlicht, den Mond indirekt bescheinen und so auch die erdzugewandte Schattenseite des Mondes nicht ganz im Dunkeln lassen. Dass die Mondsichel unter UmstĂ€nden als hörnchenförmig wahrgenommen werden kann, wird Luna cornuta genannt.[9]
GroĂe Bedeutung hat der Terminator des Mondes fĂŒr die Selenographie (Mondkartierung): Die gestochen scharfe Line zerfĂ€llt an ihrem Rand in zahlreiche RĂ€nder der Krater und anderer Erhebungen, die an der Tag-Nacht-Grenze im Schattenbereich noch gerade beleuchtet sich als helle Bögen von der unbeleuchteten MondoberflĂ€che abheben oder aber schon in der Dunkelheit liegen und sich als Verdunklungen in der Tagseite abzeichnen. Noch bis in die 2000er Jahre hinein waren genaue Zeichnungen der SchattenwĂŒrfe und deren Verzeichnung in Karten die einzige Möglichkeit, die dreidimensionale Topographie des Mondes zu ermitteln. Seit den Lunar Orbiter-Missionen und der inzwischen hochauflösend möglichen photographischen Kartierung des Mondes arbeiten nurmehr Kreise engagierter Hobbyastronomen nach dieser Methode, um Detailfragen zu einzelnen OberflĂ€chenformen zu klĂ€ren.[15] Erst mit Sonden wie der chinesischen Chang'e-1 2007 und dem Lunar Reconnaissance Orbiter 2009, die mit Stereofotografie und Laserscanning fĂŒr Altimetrie ausgerĂŒstet wurden, ist die detailgetreue Mondtopographie nicht mehr von der visuellen Terminator-Beobachtung abhĂ€ngig.
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