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Als Tasmansee (eigentlich 'Tasmanisches Meer') wird die Wasserfläche zwischen Australien und Neuseeland bezeichnet. Sie ist ein südwestlicher Teil des Südpazifik. Der Name ehrt den holländischen Entdecker Abel Tasman, der 1642/1643 auf Entdeckungsreise ging und dabei auch Neuseeland und Tasmanien entdeckte. Um 1770 erforschte der britische Entdecker James Cook das Gebiet während seiner ersten Entdeckungsreise.
Zum Tasmanischen Meer rechnet die Internationale Hydrographische Organisation die Flächen östlich der australischen Staaten New South Wales, Victoria und Tasmanien. Das weiter im Norden befindliche Queensland schließt an das Korallenmeer. Die Grenze der Bundesstaaten dient auch als Demarkierung dieser beiden Meere.
Das Tasmanische Meer ist 2800 km lang und bis zu 2000 km breit. Die Flächenausdehnung beträgt 2.331.000 km².
Das Tasmanische Meer beinhaltet eine Reihe von Inselgruppen, die weit abgelegen von den Küsteninseln von Neuseeland und Australien liegen:
Diese Inseln gehören alle zu Australien.
Als erster Mensch schaffte es 1977 Colin Quincey mit einem Ruderboot das Tasmanische Meer von Neuseeland nach Tasmanien zu durchqueren. Sein Sohn Shaun Quincey fuhr 2010 als erster von Tasmanien nach Neuseeland.[1] Der Australier Andrew McAuley ist seit seinem Versuch, 2007 mit einem Seekajak von Tasmanien nach Neuseeland zu reisen, verschollen.
-37.2961111111160.525Koordinaten: 37° S, 161° O