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Universität Stuttgart

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Universität Stuttgart
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Gründung 1829 (Vereinigte Real- und Gewerbeschule)
TH seit 1876, Uni seit 1967
Ort Stuttgart
Bundesland Baden-Württemberg
Staat Deutschland
Rektor Wolfram Ressel
Studenten 22.632 (WS 2011/12)[1]
Mitarbeiter 4380 (2010)[2]
davon Professoren 245 (2010)[3]
Netzwerke TU9, TIME
Website www.uni-stuttgart.de

Die Universität Stuttgart ist eine staatliche Universität in Stuttgart und pflegt ein interdisziplinär orientiertes Profil mit Schwerpunkten in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Sie gliedert sich in zehn Fakultäten.

Die früher in der Stadtmitte angesiedelten technisch-naturwissenschaftlichen Institute wurden seit den 1960er-Jahren weitgehend auf den Campus in Stuttgart-Vaihingen umgesiedelt, die Geisteswissenschaften und die Studienrichtung Architektur verblieben in der Zentrumslage beim Hauptbahnhof. Die Hochschule betreibt mehrere Forschungsinstitute, davon einige zusammen mit Fraunhofer- und Max-Planck-Instituten. Die Universität Stuttgart ist Mitglied bei TU9 German Institutes of Technology e.V.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Hörsaal V38.01
Studentenwohnheime in Vaihingen
Keplerstraße 11 („K1“, rechts) und 17 („K2“, links) im Zentrum
Blick auf das Stadtzentrum Stuttgarts mit dem Hauptbahnhof und den Hochhäusern K2 (links) und K1 (rechts) der Universität

Die Gründung einer Universität im nahegelegenen Tübingen im Jahre 1477 durch Eberhard im Bart als damaligen Grafen von Württemberg-Urach und späteren Herzog von Württemberg führte zunächst dazu, dass keine weitere Universität in Stuttgart eingerichtet wurde. Auch wurde die Eberhard Karls Universität Tübingen, anders als beispielsweise die Ludwig-Maximilians-Universität München (ursprünglich Ingolstadt, dann Landshut) trotz Wechsels der Residenz nicht nachträglich nach Stuttgart verlegt.

Es gab dann bereits am Ende des 18. Jahrhunderts in Stuttgart für wenige Jahre eine Universität, als die 1770 gegründete Hohe Karlsschule 1781 zur Universität erhoben wurde. Unter Herzog Ludwig Eugen wurde sie 1794 aber wieder aufgelöst. Die Karlsschule bildete vor allem Juristen für landeshoheitliche Aufgaben sowie Mediziner für die württembergische Armee aus. Einer der berühmtesten Studenten war Friedrich Schiller, der ab 1773 an der Karlsschule zum Militärarzt ausgebildet wurde.

Die heutige Universität geht auf die Gründung der Vereinigten Real- und Gewerbeschule im Jahre 1829 zurück. Sie feierte somit im Jahr 2004 ihr 175-jähriges Bestehen. Entsprechend der zunehmenden Bedeutung der Ingenieurwissenschaften und der damit verbundenen Akademisierung der Studien wurde sie 1876 zur Technischen Hochschule. Diese erhielt 1900 auch das Promotionsrecht für technische Disziplinen. Die Entwicklung der Fachrichtungen an der TH Stuttgart führte 1967 zur Umbenennung in Universität Stuttgart.

Der größte Teil des Campus befindet sich heute in Stuttgart-Vaihingen, wo 1959 die ersten Gebäude bezogen wurden[4] und bis heute mehr als 100 Hektar des Pfaffenwaldes für die Gebäude der Natur- und Ingenieurwissenschaften gerodet wurden. Am angestammten Platz im Zentrum Stuttgarts sind die Geistes- und Sozialwissenschaften sowie die Architektur aufzufinden. Neben diesen beiden „Hauptteilen“ der Universität gibt es noch verschiedene „Nebenstellen“, die in der Stadt verteilt sind, wie z. B. das „Institut für Mineralogie und Kristallchemie“ am Azenberg.

Berühmte Persönlichkeiten

Ingenieurwissenschaften

Kulturwissenschaften

  • Karl Lemcke (1831-1913), 1885 bis 1903 Ordinarius für Allgemeine Kunstgeschichte und Ästhetik sowie 1892 bis 1895 Rektor der Universität
  • Carl Weitbrecht (1847-1904), 1894 Professor für deutsche Literatur, 1902 bis 1904 Rektor der Universität
  • Golo Mann (1909-1994), 1960 bis 1964 Lehrstuhl für Politische Wissenschaften
  • Max Bense (1910-1990), 1949 bis 1978 Lehrstuhl für Philosophie und Wissenschaftstheorie
  • August Nitschke (*1926), 1960 bis 1994 Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte
  • Eberhard Jäckel (*1929), Professor für Neuere Geschichte (1967 bis zu seiner Emeritierung 1997)
  • Volker Klotz (*1930), Literaturwissenschaftler und Experte für Operetten
  • Reinhard Döhl (1934-2004), einflussreicher Literaturwissenschaftler

Naturwissenschaften

Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Bekannte Absolventen

Ehrensenatoren

Fakultäten

  • Fakultät 1: Architektur und Stadtplanung
  • Fakultät 2: Bau- und Umweltingenieurwissenschaften
  • Fakultät 3: Chemie
  • Fakultät 4: Energie-, Verfahrens- und Biotechnik
  • Fakultät 5: Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik
  • Fakultät 6: Luft- und Raumfahrttechnik und Geodäsie
  • Fakultät 7: Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik
  • Fakultät 8: Mathematik und Physik
  • Fakultät 9: Philosophisch-Historische Fakultät
  • Fakultät 10: Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Graduiertenkollegs, Sonderforschungsbereiche und ähnliche Einrichtungen

DFG-Graduiertenkollegs

  • Moderne Methoden der magnetischen Resonanz in der Materialforschung
  • Sprachliche Repräsentation und ihre Interpretation
  • Aero-thermodynamische Auslegung eines Scramjet-Antriebssystems für zukünftige Raumtransportsysteme
  • Non-linearities and Upscaling in Porous Media (zusammen mit den niederländischen Hochschulen Delft, Eindhoven, Utrecht, Wageningen, und der norwegischen Universität Bergen)
  • Graduiertenschule Advanced Manufacturing Engineering (GSaME)

DFG-Sonderforschungsbereiche

  • SFB 627: Umgebungsmodelle für mobile kontextbezogene Systeme
  • SFB 706: Katalytische Selektivoxidationen von C-H-Bindungen mit molekularem Sauerstoff
  • SFB 716: Dynamische Simulation von Systemen mit großen Teilchenzahlen
  • SFB 732: Inkrementelle Spezifikation im Kontext

DFG-Schwerpunktprogramme

  • 1165 Nanodrähte und Nanoröhren: von kontrollierter Synthese zur Funktion (Sprecherhochschule: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)
  • 1234 Sprachlautliche Kompetenz: Zwischen Grammatik, Signalverarbeitung und neuronaler Aktivität

DFG-geförderte Forschungsgruppen

  • FOR 537: Modellierung des Schadensfortschritts bei Korrosion von Stahl in Beton und Bemessung von Stahlbetonbauteilen auf Dauerhaftigkeit (Sprecherhochschule München)
  • FOR 557: Light Confinement and Control with Structured Dielectrics and Metals (Sprecherhochschule Bonn)
  • FOR 581: Kopplung von Strömungs- und Deformationsprozessen zur Modellierung von Großhangbewegungen (Sprecherhochschulen München/Berlin)
  • FOR 639: Gezielte vorbeugende Wartung durch automatisierte Zustandsbeobachtung
  • FOR 730: Positioning of single nanostructures -Single quantum devices
  • FOR 831: Dynamic Capillary Fringes – A Multidisciplinary Approach (Sprecherhochschule Karlsruhe)
  • FOR 957: Polarization Field Control in Nitride Light Emitters (Sprecherhochschule Ulm)
  • FOR 981: Hybride intelligente Konstruktionselemente (HIKE)
  • FOR 1088: Steuerung des Energieverbrauchs in der Fertigung und Steigerung der Energieeffizienz durch Automatisierung (ECOMATION)
  • FOR 1296: Diversity of Asymmetric Thiamine Catalysis (Sprecherhochschule Freiburg)
  • FOR 1482: Quantum computing in isotopically engineered diamond

DFG-Transferbereiche

  • TFB 66: Rechnergestützte Modellierung und Simulation zur Analyse, Synthese und Führung verfahrenstechnischer Prozesse

Transregio-Programme der DFG

  • TR 21: Control of quantum correlations in tailored matter: Common perspectives of mesoscopic systems and quantum gases (Stuttgart, Ulm/Tübingen)
  • TR 40: Technologische Grundlagen für den Entwurf thermisch und mechanisch hochbelasteter Komponenten zukünftiger Raumtransportsysteme (München, Aachen, Braunschweig, Köln, Neubiberg)
  • TR 75: Tropfendynamische Prozesse unter extremen Umgebungsbedingungen / Droplet Dynamics Under Extreme Ambient Conditions (Stuttgart/Darmstadt)

Exzellenzcluster

  • Simulation Technology (SimTech): Die Gemeinsame Kommission für die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder hat am 19. Oktober 2007 über die Anträge der zweiten Wettbewerbsrunde entschieden. An der Universität Stuttgart wird u.a. das Exzellenzcluster „Simulation Technology“ gefördert. Der Forschungsverbund zur Simulationstechnik umfasst ein breites Einsatzgebiet von der Produktentwicklung über Umweltfragen bis hin zu komplexen Problemen der Biomechanik. Der Exzellenzcluster konzentriert sich auf die sechs methodischen Gebiete Molekulardynamik, moderne Mechanik von Mehrskalen- und Mehrfeldproblemen, numerische Mathematik, Systemanalyse, Datenmanagement und interaktive Visualisierung.

Graduiertenschule

  • Graduiertenschule Advanced Manufacturing Engineering (GSaME):In der Graduiertenschule stehen intelligente Produktions- und Fertigungstechniken im Mittelpunkt. Ziel der Wissenschaftler sind hocheffiziente, wandlungsfähige Fabriken sowie neue Konzepte in der Produktion. Neben der drei Fakultäten der Universität sind die Fraunhofer-Institute für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) sowie für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) beteiligt. Für die wissenschaftlichen Arbeiten der Graduiertenschule steht eine Lernfabrik zur Verfügung – bestehend aus einer digitalen Modellfabrik und einem physischen Produktionssystem.

Höchstleistungsrechenzentrum

Zur Universität gehört das Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS), das mit zahlreichen außeruniversitäten Forschungseinrichtungen für auswärtige Kunden in der Betriebsgesellschaft hww mit den Firmen T-Systems, T-Systems Solutions for Research GmbH, und Porsche zusammenarbeitet. Universitätsinterne Leistungen werden direkt angeboten. Es arbeitet ferner im Höchstleistungsrechner-Kompetenzzentrum Baden-Württemberg mit dem Höchstleistungsrechner der Universität Karlsruhe zusammen. Es beherbergt Europas schnellsten Vektorrechner – eine NEC SX-8 576/M72 sowie weitere Rechnercluster, darunter ein Cray XE6 mit 1.045 PFLOPS, genannt "Hermit". Dieser befindet sich (Stand Feb. 2012) in der zweiten von drei Aufbauphasen und wird in Zukunft noch mehr Leistung erbringen können[5]. Das HLRS ist eines von drei Bundeshöchstleistungsrechenzentren und unterstützt Wissenschaftler in ganz Deutschland.

Daneben betreibt das HLRS eigene Forschung in den Bereichen Höchstleistungsrechnen, Visualisierung und Modellierung und Simulation, die auch in der Lehre vertreten werden. 1997 hat das HLRS gemeinsam mit dem Pittsburgh Supercomputing Center zum ersten Mal zwei Rechner zwischen Europa und USA zu einem Rechnerverbund gekoppelt. 1999 wurde es von der amerikanischen National Science Foundation (NSF) für diese und andere Arbeiten auf dem Gebiet des verteilten Höchstleistungsrechnens ausgezeichnet. 2003 gewann das HLRS die HPC Challenge der Supercomputing '03.

Studiengänge

Ingenieurwissenschaften

  • Air Quality Control, Solid Waste and Waste Water Process Engineering (WASTE) M.Sc.
  • Architektur und Stadtplanung B.Sc.
  • Bauingenieurwesen B.A. (Nebenfach)
  • Bauingenieurwesen B.Sc.
  • Bauingenieurwesen M.Sc. (ab WS 2011/12)
  • Computational Mechanics of Materials and Structures (COMMAS) M.Sc.
  • Elektrotechnik und Informationstechnik B.A. (Nebenfach)
  • Elektrotechnik und Informationstechnik B.Sc.
  • Elektrotechnik und Informationstechnik M.Sc.
  • Erneuerbare Energien B.Sc.
  • Fahrzeug- und Motorentechnik B.Sc.
  • Geodäsie und Geoinformatik B.Sc.
  • Geomatics Engineering (GEOENGINE) M.Sc.
  • Immobilientechnik und Immobilienwirtschaft B.Sc.
  • Immobilientechnik und Immobilienwirtschaft M.Sc.
  • Informatik B.A. (Nebenfach)
  • Informatik B.Sc.
  • Informatik Lehramt (Studienbeginn ab WS 2010/11 und später (GymPO I))
  • Information Technology (INFOTECH) M.Sc.
  • Infrastructure Planning M.Sc.
  • Luft- und Raumfahrttechnik B.Sc.
  • Maschinelle Sprachverarbeitung B.Sc.
  • Maschinenbau B.Sc.
  • Maschinenwesen B.A. (Nebenfach)
  • Mechatronik B.Sc.
  • Medizintechnik B.Sc.
  • Simulation Technology B.Sc.
  • Softwaretechnik B.Sc.
  • Technikpädagogik B.Sc.
  • Technikpädagogik M.Sc.
  • Technische Kybernetik B.Sc.
  • Technologiemanagement B.Sc.
  • Umweltschutztechnik B.Sc.
  • Umweltschutztechnik M.Sc. (ab WS 2011/12)
  • Verfahrenstechnik B.Sc.
  • Verfahrenstechnik M.Sc.
  • Water Resources Engineering and Management (WAREM) M.Sc.
  • Wirtschaftsinformatik B.Sc.

Studiengänge vorbehaltlich der Genehmigung

  • Computational Linguistics M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Energietechnik M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Fahrzeug- und Motorentechnik M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Informatik M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2012/13)
  • Integrated Urbanism and Sustainable Design M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Maschinenbau M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Maschinenbau / Mikrotechnik, Gerätetechnik und Technische Optik M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Maschinenbau / Produktentwicklung und Konstruktionstechnik M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Maschinenbau / Werkstoff- und Produktionstechnik M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Mechatronik M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Nachhaltige Elektrische Energieversorgung M.Sc. (voraussichtlich zum WS 2011/12)
  • Softwaretechnik M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2012/13)
  • Technische Kybernetik M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Technologiemanagement M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)

Auslaufende Studiengänge:

  • Architektur Diplom
  • Automatisierungstechnik in der Produktion Diplom
  • Bauingenieurwesen Diplom
  • Fahrzeug- und Motorentechnik Diplom
  • Geodäsie und Geoinformatik Diplom
  • Immobilientechnik und Immobilienwirtschaft Diplom
  • Informatik Diplom
  • Informatik Lehramt (Studienbeginn bis einschließlich WS 2009/10 (WPO))
  • Luft- und Raumfahrttechnik Diplom
  • Maschinenwesen Diplom
  • Softwaretechnik Diplom
  • Technische Kybernetik Diplom
  • Technologiemanagement Diplom
  • Umweltschutztechnik Diplom
  • Werkstoffwissenschaft Diplom

Naturwissenschaften und Mathematik

  • Biologie Lehramt (Studium und Bewerbung an der Universität Hohenheim, nur in Kombination mit Fächern an der Universität Stuttgart, der Musikhochschule und der Kunstakademie )
  • Chemie B.A. (Nebenfach)
  • Chemie B.Sc.
  • Chemie Lehramt (Studienbeginn ab WS 2010/11 und später (GymPO I))
  • Chemie M.Sc. (ab WS 2011/12)
  • Lebensmittelchemie (nur Grundstudium, Hauptstudium an der Universität Hohenheim)
  • Materialwissenschaft B.Sc.
  • Mathematik B.A. (Nebenfach)
  • Mathematik B.Sc.
  • Mathematik Lehramt (Studienbeginn ab WS 2010/11 und später (GymPO I))
  • Naturwissenschaft und Technik Lehramt (Studienbeginn ab WS 2010/11 und später (GymPO I)
  • PHYSICS M.Sc.
  • Physik B.A. (Nebenfach)
  • Physik B.Sc.
  • Physik Lehramt (Studienbeginn ab WS 2010/11 und später (GymPO I))
  • Physik M.Sc.
  • Technische Biologie B.Sc.
  • Technische Biologie M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2012/13)

Studiengänge vorbehaltlich der Genehmigung

  • Materialwissenschaft M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Mathematik M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)

Auslaufende Studiengänge

  • Chemie Diplom
  • Chemie Lehramt (Studienbeginn bis einschließlich WS 2009/10 (WPO))
  • Mathematik Diplom
  • Mathematik Lehramt (Studienbeginn bis einschließlich WS 2009/10 (WPO))
  • Physik Diplom
  • Physik Lehramt (Studienbeginn bis einschließlich WS 2009/10 (WPO))
  • Technische Biologie Diplom

Sprach- und Kulturwissenschaften

  • Anglistik B.A. (Hauptfach, Nebenfach)
  • Anglistik M.A.
  • Deutsch Lehramt (Studienbeginn ab WS 2010/11 und später (GymPO I))
  • Englisch Lehramt (Studienbeginn ab WS 2010/11 und später (GymPO I))
  • Französisch Lehramt (Studienbeginn ab WS 2010/11 und später (GymPO I))
  • Germanistik (Literaturwissenschaft) B.A. (Hauptfach, Nebenfach)
  • Geschichte. Quellen und Deutungen M.A.
  • Geschichte. Zeit – Raum – Mensch B.A. (Hauptfach, Nebenfach)
  • Geschichte der Naturwissenschaft und Technik B.A. (Hauptfach, Nebenfach)
  • Geschichte Lehramt (Studienbeginn ab WS 2010/11 und später (GymPO I))
  • Kunstgeschichte B.A. (Hauptfach, Nebenfach)
  • Kunstgeschichte M.A.
  • Linguistik B.A. (Ein-Fach)
  • Linguistik B.A. (Hauptfach, Nebenfach)
  • Literaturwissenschaft: Germanistik M.A.
  • Maschinelle Sprachverarbeitung B.Sc.
  • Philosophie/Ethik Lehramt (Studienbeginn ab WS 2010/11 und später (GymPO I))
  • Philosophie B.A. (Ein-Fach)
  • Philosophie B.A. (Nebenfach)
  • Philosophie M.A.
  • Praxisorientierte Kulturphilosophie (dt.-frz.) M.A.
  • Romanistik B.A. (Ein-Fach)
  • Romanistik B.A. (Hauptfach, Nebenfach)
  • Romanistik M.A.
  • Sprachtheorie und Sprachvergleich M.A.
  • Wissenskulturen M.A.

Studiengänge vorbehaltlich der Genehmigung

  • Computational Linguistics M.Sc. (voraussichtlich ab WS 2011/12)
  • Italienisch Lehramt (GymPO I) (voraussichtlich ab WS 2011/12)

Auslaufende Studiengänge

  • Computerlinguistik Diplom
  • Deutsch Lehramt (Studienbeginn bis einschließlich WS 2009/10 (WPO))
  • Englisch Lehramt (Studienbeginn bis einschließlich WS 2009/10 (WPO))
  • Französisch Lehramt (Studienbeginn bis einschließlich WS 2009/10 (WPO))
  • Geschichte Lehramt (Studienbeginn bis einschließlich WS 2009/10 (WPO))
  • Philosophie/Ethik Lehramt (Studienbeginn bis einschließlich WS 2009/10 (WPO))

Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

  • Berufspädagogik/Technikpädagogik B.A. (Hauptfach, Nebenfach)
  • Betriebswirtschaftslehre, technisch orientiert B.Sc.
  • Betriebswirtschaftslehre, technisch orientiert M.Sc. (ab WS 2011/12)
  • Betriebswirtschaftslehre B.A. (Nebenfach)
  • Empirische Politik- und Sozialforschung (dt.-frz.) M.A.
  • Empirische Politik- und Sozialforschung M.A.
  • Politikwissenschaft/Wirtschaftswissenschaft Lehramt (Studienbeginn ab WS 2010/11 und später (GymPO I))
  • Politikwissenschaft B.A. (Nebenfach)
  • Sozialwissenschaften (dt.-frz.) B.A.
  • Sozialwissenschaften B.A. (Ein-Fach)
  • Soziologie B.A. (Nebenfach)
  • Sport Lehramt (Studienbeginn ab WS 2010/11 und später (GymPO I))
  • Sportwissenschaft: Gesundheitsförderung M.A.
  • Sportwissenschaft B.A. (Ein-Fach)
  • Sportwissenschaft B.A. (Nebenfach)
  • Technikpädagogik B.Sc.
  • Technikpädagogik M.Sc.
  • Technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre B.Sc.
  • Technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre M.Sc. (ab WS 2011/12)
  • Volkswirtschaftslehre B.A. (Nebenfach)
  • Wirtschaftsinformatik M.Sc.

Auslaufende Studiengänge

  • Pädagogik/Berufspädagogik B.A. (Hauptfach, Nebenfach) - auslaufend
  • Pädagogik Lehramt (Studienbeginn bis einschließlich WS 09/10) - auslaufend
  • Politikwissenschaft Lehramt (Studienbeginn bis einschließlich WS 2009/10 (WPO))
  • Sport Lehramt (Studienbeginn bis einschließlich WS 2009/10 (WPO))
  • Sportwissenschaft Diplom
  • Technikpädagogik Diplom
  • Technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre Diplom

Master: Online Weiterbildungsstudiengänge

Um auch dem wachsenden Markt für Weiterbildungsstudiengänge gerecht zu werden, bietet die Universität Stuttgart seit 2007 die Master:Online Studiengänge an. Diese vom Ministerium für Forschung, Wirtschaft und Kunst aufgrund ihrer Innovativität geförderten Studiengänge richten sich an Bachelor- und Diplomabsolventen mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung und können durch das Blended Learning Konzept berufsbegleitend studiert werden. 80 % der Studieninhalte werden online von zu Hause erlernt, was durch eine enge Begleitung von Tutoren und diversen unterstützenden Technologien wie virtuellen Klassenzimmern und Foren ermöglicht wird. Momentan werden folgende Studiengänge angeboten:

  • Master:Online Bauphysik (M.Sc.)
  • Master:Online Integrierte Gerontologie (M.Sc.)[6]
  • Master:Online Logistikmanagement (M.Sc.)
  • Master:Online Nano- und Optoelektronik & Leistungselektronik (M.Sc.)

Universitätsbibliothek

Zweigstelle Vaihingen

Die Universitätsbibliothek Stuttgart hat ihren Hauptsitz seit ihrer Gründung im Jahre 1829 in der Stadtmitte von Stuttgart. Raumknappheit führte zu einem Ausbau des Universitätsbereiches in Stuttgart-Vaihingen seit 1957. Aus diesem Grund ist die UB seit dieser Zeit zweigeteilt. Inzwischen ist der größte Teil der naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Institute der Bibliothek in der Zweigstelle der UB in Stuttgart-Vaihingen angesiedelt. Architektur und Geisteswissenschaften sowie die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften blieben im Bereich Stadtmitte. Die Bibliothek fungiert als klassische Universitätsbibliothek für die Ingenieur- und Naturwissenschaften. Für Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften übernimmt diese Funktion ergänzend die Württembergische Landesbibliothek.

Sonstige Einrichtungen

Seit 1972 ist die Universität durch eine Schenkung im Besitz der Sternwarte Pfaffenwald. Sie liegt auf der Filderhochfläche im Stadtbezirk Stuttgart-Vaihingen und in der Nähe des neuen Campus'.

Seit 2002 hat die Universität Stuttgart ein zentrales Alumni-Netzwerk aufgebaut, das sich an Absolventen, Studierende und Universitätsangehörige sowie Partner und Förderer der Universität Stuttgart richtet. „alumnius“ ist das zentrale Äquivalent zu den zahlreichen Alumni-Clubs und Fördervereinen der Universität Stuttgart und vernetzt nationale und internationale Mitglieder aus allen Disziplinen und Fachbereichen. Als Kommunikations- und Servicenetzwerk bietet alumnius eine Vielzahl an Aktivitäten, die die Kommunikation und den Erfahrungsaustausch der Netzwerkmitglieder fördern.

Materialprüfungsanstalt

Zur Universität gehört die Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart. Sie ging am 1. Juli 2003 aus der Staatlichen Materialprüfungsanstalt Stuttgart und der Forschungs- und Materialprüfungsanstalt für das Bauwesen (Otto-Graf-Institut) hervor.

Die Materialprüfungsanstalt war in Württemberg schon seit 1884 dem damaligen Polytechnikum Stuttgart zugeordnet und für die Bereiche Bauwesen und Maschinenbau zuständig. 1930 erfolgte eine Auftrennung der beiden Gebiete in zwei Abteilungen und die Umbenennung der Abteilung Maschinenbau in Staatliche Materialprüfungsanstalt. Die Abteilung Bauwesen wurde 1936 in das Institut für Bauforschung und Materialprüfungen des Bauwesens umbenannt und erhielt 1952 den Namen Amtliche Forschungs- und Materialprüfungsanstalt für das Bauwesen und die Ausgliederung aus der Universität. 1980 erfolgte die Umbenennung in Forschungs- und Materialprüfungsanstalt Baden-Württemberg (Otto-Graf-Institut) und die Vereinigung mit dem Chemisch-Technischen Prüfamt (Abteilungen Stuttgart und Karlsruhe). 2000 wurde dann das Otto-Graf-Institut unter dem Namen Forschungs- und Materialprüfungsanstalt für das Bauwesen, Otto-Graf-Institut wieder in die Universität eingliedert und 2003 erfolgte die Zusammenlegung von Staatlicher Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart und Forschungs- und Materialprüfungsanstalt für das Bauwesen zu Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart (MPA Stuttgart, Otto-Graf-Institut (FMPA)).

Aktuelle Ereignisse

Zukunftsoffensive

Im Sommer 2003 gab es größere Proteste der Studierenden, da die Universitätsleitung ein Papier, die sogenannte „Zukunftsoffensive der Universität Stuttgart“, vorgelegt hat, in dem unter anderem die Abschaffung der geisteswissenschaftlichen Lehramtsstudiengänge und einiger damit zusammenhängender Professuren angestrebt wurde. Nachdem die Proteste ein erhebliches Medienecho in den lokalen Zeitungen erfuhren, wurden die Planungen widerrufen, im Februar 2005 wurde schließlich beschlossen, die Lehramtsstudiengänge zunächst nicht anzutasten. Durchgesetzt wurde hingegen u. a. die Schließung der Institute für Geographie und Geologie.

Wie die Stuttgarter Zeitung am 3. Juni 2009 berichtete, plante Rektor Wolfram Ressel die Umwidmung von 25 Professuren, davon 10 in den Geisteswissenschaften. Diese Pläne wurden jedoch, auch aufgrund massiver Widerstände, nie umgesetzt.

Neu aufgestellt wurden allerdings die Erziehungswissenschaften und die Lehramtsausbildung. Besonders bei der Gewerbelehrerausbildung und der Berufspädagogik wird es Änderungen geben. Weiterentwickelt wurden auch die Geisteswissenschaften: Zum Wintersemester 2010/11 startete der Masterstudiengang Wissenskulturen, ein kulturwissenschaftlicher Studiengang im Rahmen der Philosophisch-Historischen Fakultät. Zudem wird die Stiftungsprofessur „Wirkungsgeschichte der Technik“ am Historischen Institut etabliert. Mit dieser Professur will die Berthold Leibinger Stiftung die Erforschung der Wechselwirkungen zwischen Naturwissenschaft, Technik, Gesellschaft und Kultur in historischer Perspektive fördern. Um die gezielte Neuausrichtung von Forschung und Lehre weiter voranzutreiben, hat die Universität Stuttgart im Mai 2011 eine externe Strukturkommission eingesetzt. Das siebenköpfige, mit international renommierten Vertretern aus allen Fachbereichen besetzte Gremium soll die Entwicklungspotentiale der Universität ausloten und darauf basierend Strukturempfehlungen ableiten. Die Kommission ist mit Experten aus Universitäten im In- und Ausland, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie der Wirtschaft besetzt, die zu gleichen Teilen die Natur- und Ingenieurswissenschaften wie auch die Geistes- und Sozialwissenschaften widerspiegeln. Den Vorsitz hat der Literaturwissenschaftler und frühere Rektor der Universität Konstanz, Prof. Gerhart von Graevenitz.

Exzellenzinitiative

Im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern werden an der Universität Stuttgart seit November 2007 das Exzellenzcluster „Simulation Technology“ (SimTech) und die Graduiertenschule „Advanced Manufacturing Engineering“ (GSaME) gefördert. Für die zweite Phase der Exzellenzinitiativestellen stellen beide Vorhaben Fortsetzungsanträge. Hinzu kommt die in der Vorbegutachtung erfolgreiche zusätzliche Graduiertenschule „Moderne Festkörperwissenschaften“ (Advanced Condensed Matter Science). Dieser liegt eine lange Tradition der Festkörperforschung an der Universität Stuttgart und ihren außeruniversitären Forschungspartnern zugrunde.

Siehe auch

Literatur

  • Festschrift zum 150-jährigen Bestehen der Universität Stuttgart. Hg. v. Johannes H. Voigt. DVA, Stuttgart 1979, ISBN 3-421-01937-1.
  • Otto Borst: Schule des Schwabenlands. Geschichte der Universität Stuttgart DVA, Stuttgart 1979, ISBN 3-421-01936-3.
  • Johannes H. Voigt: Universität Stuttgart. Phasen ihrer Geschichte. Konrad Wittwer, Stuttgart 1981, ISBN 3-87919-324-X.
  • Gerhard Zweckbronner: Ingenieurausbildung im Königreich Württemberg. Vorgeschichte, Einrichtung und Ausbau der Technischen Hochschule Stuttgart und ihrer Ingenieurwissenschaften bis 1900 – eine Verknüpfung von Institutions- und Disziplingeschichte. Schriften des Landesmuseums für Technik und Arbeit in Mannheim Nr. 2. Konrad Theiss, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0549-3.
  • Die Universität Stuttgart nach 1945. Geschichte, Entwicklungen, Persönlichkeiten. Hg. im Auftrag des Rektorats von Norbert Becker und Franz Quarthal zum 175-jährigen Jubiläum der Universität Stuttgart. Jan Thorbecke, Stuttgart 2004.
  • Universität Stuttgart. Innovation ist Tradition. Hg. im Auftrag des Rektorats und der Vereinigung von Freunden der Universität Stuttgart v. Norbert Becker, Ulrich Engler, Ursula Zitzler zum 175-jährigen Bestehen der Universität Stuttgart. Jan Thorbecke, Stuttgart 2004, ISBN 3-7995-0139-8.
  • Universität Stuttgart. Innovation is our Tradition. Jan Thorbecke, Stuttgart 2004, ISBN 3-7995-0149-5.

Weblinks

 Commons: Universität Stuttgart – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Nachweise

  1. Übersicht über die Zahl der Studierenden im Wintersemester 2011/2012 (Stand 15.11.2011). Abgerufen am 18. Januar 2012.
  2. Zahlenspiegel 2010, Seite 27
  3. Zahlenspiegel 2010
  4. Universität als Campus – Campus als Stadt, Stuttgarter unikurier Nr. 80/November 1998
  5. Website des HLRS zu HERMIT
  6. Berufsbegleitender Weiterbildungsstudiengang Master:Online Integrierte Gerontologie M.Sc.

48.78179.1752Koordinaten: 48° 46′ 54″ N, 9° 10′ 31″ O

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