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| Technische Universität Wien | |
|---|---|
| GrĂĽndung | 1815 |
| Trägerschaft | staatlich |
| Ort | Wien, Ă–sterreich |
| Rektorin | Sabine Seidler |
| Studenten | 26.218 (SS 2011) |
| Mitarbeiter | 4.456, davon 3.150 wissenschaftliche und kĂĽnstlerische (Stand 31. Dezember 2010)[1] |
| davon Professoren | 140 (Stand 31. Dezember 2010)[1] |
| Website | www.tuwien.ac.at |
Die Technische Universität Wien (kurz TU Wien) ist die Technische Universität in der österreichischen Hauptstadt Wien.
Inhaltsverzeichnis |
Die heutige Technische Universität wurde 1815 als k. k. polytechnisches Institut von Kaiser Franz I. von Österreich mit dem Ziel gegründet, Ingenieure für das Militär, Bergbau- und Bauingenieure auszubilden. Erster Direktor war Johann Joseph von Prechtl. Am 6. November 1815 wurde das k. k. polytechnische Institut feierlich eröffnet, am folgenden Tag die Vorlesungen aufgenommen. 1818 konnte das Institut in das am Karlsplatz neugebaute Gebäude übersiedeln.
1872 wurde das polytechnische Institut in die „Technische Hochschule“ umgewandelt. Seit 1919 durften Frauen inskribieren.
1975 wurde die Technische Hochschule in Technische Universität umbenannt.[2]
Gebäudekomplex in der Wiedner Hauptstraße
Die TU Wien gliedert sich in folgende acht Fakultäten[3]:
Bis Ende 2003 waren die Fakultäten für Informatik, Mathematik und Geoinformation, Physik und Technische Chemie in der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät (TNF) – von 2001 bis 2003 als Fakultät für Technische Naturwissenschaften und Informatik (TNI) – vereinigt.
Das Studienangebot[4] umfasst insgesamt 70 verschiedene Studien (21 Bachelor-, 41 Master-, 5 Lehramts- und 3 Doktoratsstudien). Seit dem Wintersemester 2006 werden alle Studien, mit Ausnahme der Lehramts-Studien, entsprechend der europaweit gĂĽltigen Bologna-Architektur (Bachelor-Master-Doktorat) angeboten.
Darüber hinaus bietet die TU Wien einige Weiterbildungs-Lehrgänge[5] an:
Die meisten Gebäude der TU Wien befinden sich im Stadtzentrum von Wien am Karlsplatz, im 4. Wiener Gemeindebezirk, in der Nachbarschaft vieler bedeutender Kulturdenkmäler (Karlskirche, Wien Museum, Musikverein, Künstlerhaus, Secession). Auf Grund der Renovierungsbedürftigkeit mancher Institute, der hohen Mietzinse in der Wiener Innenstadt und des Platzmangels in den Gebäuden wurde die Umsiedlung einzelner Institute oder der ganzen Universität an den Stadtrand erwogen, aber aufgrund mangelnder Zustimmung bei Personal und Studierenden aufgegeben.
Die vier groĂźen Standorte sind folgende:
Die Gebäude der TU Wien sind nicht zu einem einzelnen Campus zusammengefasst, es gibt jedoch drei Kerngebiete. Beim Karlsplatz im 4. Wiener Gemeindebezirk befindet sich die Verwaltung sowie die Hauptbibliothek und Institutsgebäude (Hauptgebäude: Bauingenieurwesen, Architektur; Freihaus: Mathematik, Physik). Ebenfalls im 4. Bezirk befindet sich in der Gußhausstraße ein Zentrum für Elektrotechnik, direkt anschließend sind auch Informatik-Institute in der Favoritenstraße untergebracht. Im 6. Bezirk gibt es einen weiteren Mini-Campus, der die Chemiegebäude (Chemiehochhaus, Geniegebäude, Neubau, Eckbau und Lehà rtrakt), das Maschinenbau-Institut und das Auditorium Maximum (Audimax) beinhaltet.
Zusätzlich gibt es einige räumlich ausgelagerte Institute, zudem wird im 2. Wiener Gemeindebezirk gemeinsam mit anderen Universitäten ein Forschungsreaktor betrieben.
In der Umgebung der TU sind viele Geschäfte und auch Lokale, die speziell auf Studenten ausgerichtet sind, entstanden. Studentenheime in TU-Nähe gibt es hingegen kaum.
Anfang 2006 wurde über einen Standortwechsel der TU Wien innerhalb Wiens nach Aspern und einem damit verbundenen Neubau als geschlossene Campusuniversität diskutiert. Im Juni entschied sich jedoch das Rektorat (nach einer ausführlichen online-Debatte mit dem Personal und den Studierenden) für eine Verdichtung am bestehenden Standort im 4. Wiener Gemeindebezirk anstatt einer Umsiedelung.
Universitäten: Universität Wien „Alma Mater Rudolphina“ | Karl-Franzens-Universität Graz | Leopold-Franzens-Universität Innsbruck | Paris-Lodron-Universität Salzburg | Technische Universität Wien | Technische Universität Graz | Montanuniversität Leoben | Universität für Bodenkultur Wien | Veterinärmedizinische Universität Wien | Wirtschaftsuniversität Wien | Johannes Kepler Universität Linz | Alpen-Adria-Universität Klagenfurt | Universität für Weiterbildung Krems
Kunstuniversitäten: Universität für angewandte Kunst Wien | Universität für Musik und darstellende Kunst Wien | Universität Mozarteum Salzburg | Universität für Musik und darstellende Kunst Graz | Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz | Akademie der bildenden Künste Wien
Medizinische Universitäten: Medizinische Universität Wien | Medizinische Universität Graz | Medizinische Universität Innsbruck
Privatuniversitäten: Anton Bruckner Privatuniversität Linz | Danube Private University | European Peace University Private Universität | Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz | Konservatorium Wien Privatuniversität | Modul University Vienna | Paracelsus Medizinische Privatuniversität | PEF Privatuniversität für Management | Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik | Privatuniversität der Kreativwirtschaft | Privatuniversität Schloss Seeburg | Sigmund Freud PrivatUniversität Wien | Webster University Vienna
Siehe auch: Liste der Universitäten und Fachhochschulen in Österreich
48.198888888916.37Koordinaten: 48° 11′ 56″ N, 16° 22′ 12″ O